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20 Jahre Interessenvertretung der deutschen Fachverlage

Rund 400 Fachverlage, 3.900 Fachzeitschriften, über 1.000 Fachinformationsportale und 640.000 lieferbare Fachbücher sowie ein Branchenumsatz von mehr als 3 Milliarden Euro: Der Verein Deutsche Fachpresse steht als zentrale Plattform der Fachmedienhäuser für die moderne Medienbranche, die in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik Entscheidungsgrundlagen für Fach- und Führungskräfte schafft. In diesem Jahr wird die Deutsche Fachpresse 20 Jahre alt.

Ihren Weg von der Verlegerinitiative zur zentralen Interessenvertretung der deutschen Fachverlage dokumentiert zu diesem Anlass das Jubiläumsheft "Engagiert für Fachmedien. 20 Jahre Deutsche Fachpresse". Es wurde gestern am Abend der Kommunikation beim Kongress der Deutschen Fachpresse, dem Jahrestreffen der Fachverlage in Essen, vorgestellt.

Gestartet als Initiative der Fachverleger Klaus Kottmeier (Deutscher Fachverlag) und Hans-Dirk Köhler (VCH-Verlag), die Interessen und Anliegen der im Börsenverein des Deutschen Buchhandels und im VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger separat organisierten Fachverlage unter einem Dach zu bündeln, um ihnen eine starke Stimme in der Öffentlichkeit zu geben, wurde die Deutsche Fachpresse 1992 gegründet. Wie die Verlage der Deutschen Fachpresse mit Gattungsstudien, Veranstaltungen, Seminaren, engagierter Kommissionsarbeit und beharrlicher Interessenkommunikation zunächst Service- und Organisationsstrukturen und im Jahr 2009 schließlich eine Rechtsform gegeben haben, berichten im Jubiläumsheft die fünf Sprecher der Deutschen Fachpresse in Interviewform – persönlich, mit großer Offenheit und stellvertretend für die vielen ehrenamtlich Engagierten in der Deutschen Fachpresse.

Dabei spiegeln die Gespräche im Jubiläumsheft zugleich die Entwicklungen der Fachmedienbranche in den vergangenen 20 Jahren wider. „Der hohe Anspruch, mit unseren Fachmedien Märkte zu bewegen, hat uns Fachverlage stets zu Innovationen ermuntert. Er hat uns erfolgreich gemacht“, sagt Karl-Heinz Bonny, Initiator des Jubiläumsheftes und bisheriger Sprecher der Deutschen Fachpresse. So wurden etwa die Chancen der Onlinekommunikation in der Branche schon früh erkannt und genutzt: Bereits 1998 bildeten die Fachverlage mit der Kommission Online – heute: Kommission Digitale Medien – ein Gremium zum Austausch von Online-Know-how. Ob Corporate Media, Webinare, Kongresse, Datenbanken, Apps oder klassische Zeitschrift, heute bieten Fachverlage als Fachmedienhäuser umfassende Portfolios für Fachinformationen an. Damit treten sie auf dem Arbeitsmarkt als moderne Medienunternehmen auf, die mit zukunftweisenden Berufsbildern, eigenen Qualifizierungsprogrammen und vielen Gestaltungsspielräumen Karrierechancen schaffen – auch davon berichtet das Jubiläumsheft.

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