Pressenews in Deutschland - BDZV

BDZV: Außerordentliche Delegiertenversammlung beschließt Neuausrichtung des Verlegerverbands

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Der BDZV will in Berlin und Brüssel stärker als bisher präsent sein. Vor allem in der Medienpolitik wie in der Kommunikation will der Verlegerverband seine Leistungsfähigkeit ausbauen. Nach fast zweijähriger Vorarbeit mit Unterstützung der Hamburger Unternehmensberatung Schickler hat die BDZV-Delegiertenversammlung am 24. Februar 2016 in Berlin die Neuausrichtung des Verbands beschlossen. Mit großer Mehrheit wurde die neue Satzung verabschiedet.

Tageszeitungsredaktionen: Tarifverhandlungen vertagt

VerdiDie Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten sind heute (10. Februar 2016) in Frankfurt/Main ohne Ergebnis vertagt worden. Die Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union (dju) in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro für alle festen und freien Tageszeitungsjournalisten.

BDZV: Zeitungsverlage konzentrieren sich auf Ausbau des Digitalgeschäfts und Einstieg in E-Commerce

BDZV

Die deutschen Zeitungsverlage konzentrieren sich auf den Ausbau ihres Digitalgeschäfts. Dabei setzen sie weiterhin stark auf die Kraft ihrer Marken. Dies ist eines der Kernergebnisse der Studie "Trends der Zeitungsbranche 2016", die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) heute in Berlin gemeinsam mit der Unternehmensberatung SCHICKLER vorgestellt hat.

Tageszeitungen: dju fordert fünf Prozent mehr Lohn

VerdiDie Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union (dju) in ver.di fordert für die rund 14.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten, fest angestellte wie freie, nach Jahren unterdurchschnittlicher Gehaltserhöhungen und Abstrichen im Manteltarifvertrag in der anstehenden Entgelt-Tarifrunde fünf Prozent mehr Geld. Die Tarifverträge wurden fristgerecht zum Ende des Jahres gekündigt. Ab Januar 2016 muss über Tariferhöhungen verhandelt werden, die dann ab Jahresbeginn wirksam werden.

BDZV: Kein Spielraum für Gehaltserhöhungen

Im Vorfeld der Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag mit den Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband und dju in ver.di hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) deutlich gemacht, dass es Aufgabe von Tarifverträgen sei, Mindestarbeitsbedingungen zu schaffen. Die Zeitungsbranche befinde sich nach wie vor in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Ein neuer Gehaltstarifvertrag müsse den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Zeitungsunternehmen ebenso Rechnung tragen wie den regional sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen in Deutschland.

Guter Journalismus hat eine Zukunft - Preisträger der "Nationalen Initiative Printmedien" ausgezeichnet

VDZ

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat heute im Martin-Gropius-Bau in Berlin die Preisträger des Schülerwettbewerbs der "Nationalen Initiative Printmedien" ausgezeichnet. Die Initiative ist ein Zusammenschluss aus Politik, Verleger- und Journalistenverbänden, Pressegroßhändlern sowie Einrichtungen der Leseförderung und der politischen Bildung.

BDZV und Verband Bayerischer Zeitungsverleger mit Publishing-Gipfel bei den Medientagen München

BDZV

"Der Wert des Journalismus ist höher als je zuvor. Angebot und Nachfrage nach Informationen wachsen kontinuierlich. Nachrichtenkonsumenten stehen damit vor einer Herausforderung, bei der echter, vertrauenswürdiger Journalismus eine Chance hat." Das sagt Petteri Putkiranta, Senior Vice President der größten finnischen Tageszeitung Helsingin Sanomat (Helsinki). Putkiranta hält die Keynote beim Publishing-Gipfel "Jenseits von Print und Digital - Der Wert des Journalismus", zu dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) anlässlich der Medientage München einladen.

Verlegerverbände: Verschärfung des Urhebervertragsrechts nutzt niemandem

VDZ

"Das Justizministerium handelt kurzsichtig", warnten heute der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Berlin mit Blick auf den aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur Anpassung des Urhebervertragsrechts.

Schülerzeitungswettbewerb der Länder startet in eine neue Runde

Nachdem im letzten Juni Bundesratspräsident Volker Bouffier die besten Schülerzeitungen Deutschlands ausgezeichnet hat, startet nun die neue Wettbewerbsrunde des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder 2016. Dieser wird seit 2004 von den Ländern der Bundesrepublik Deutschland und der Jugendpresse Deutschland veranstaltet und von der Kultusministerkonferenz empfohlen.

BDZV-Präsident Heinen: "Unsere Zukunft ist digital"

"Unsere Zukunft ist digital", sagte der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, bei der Eröffnung des BDZV-Zeitungskongresses am 21. September 2015 in Regensburg vor knapp 500 Teilnehmern. Zeitungsunternehmen richteten sich mutig und in einem Tempo, wie es die Branche nie erlebt habe, strategisch neu aus. Der Kern des Verlagsgeschäfts bleibe qualitätsvoller und relevanter Journalismus.

Stabiles Printgeschäft: Zeitungsbranche optimistisch

Das Digitalgeschäft sei der Wachstumstreiber, erklärte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bei seiner Jahrespressekonferenz am 14. Juli 2015 in Berlin. Die Nutzerzahlen der Onlineangebote gingen kontinuierlich nach oben und seien innerhalb eines Jahres um eine weitere Million auf 18,5 Millionen pro Woche gestiegen (AGOF internet facts), sagte Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der BDZV-Geschäftsleitung.

Verleger verlangen von Politik neue Rahmenbedingungen

Auf dem weiteren Weg in die digitale Medien- und Informationsgesellschaft erwarten die Zeitungsverleger von der Politik neue Rahmenbedingungen und schnellere Entscheidungen. "Die mittelständische Zeitungsbranche steht - gefesselt durch Wettbewerbs-, Datenschutz- und Medienvielfaltsregelungen - den globalen Internet-Giganten gegenüber, die in weiten Teilen uneingeschränkt in unseren Märkten agieren können", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff, bei der Jahrespressekonferenz am 14. Juli 2015 in Berlin.

Newsletter als Zusatzprodukte: Post vom Chefredakteur

Sie heißen „Checkpoint“, „Stimme des Westens“, „Vorab:“, „Hauptwache“, „Morningbriefing“ oder einfach nur „Post vom Chefredakteur“. Immer mehr Chefredaktionen von Zeitungen nutzen den Newsletter als zusätzlichen Kommunikationskanal zu ihren Lesern. Allein in diesem Jahr werden nach einer Erhebung des BDZV mehr als 20 Zeitungen einen Chefredakteurs-Newsletter einführen. Die Newsletter seien ein Beispiel für den Innovationsgeist und die Experimentierfreude in den Redaktionen, erklärte Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der BDZV- Geschäftsleitung, bei der Eröffnung der Konferenz Chefredakteure in Berlin.

BDZV-Präsident Helmut Heinen ehrt "Steinpost" als beste crossmedial erscheinende Schülerzeitung

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat die "Steinpost" des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums aus Oldenburg (Schleswig-Holstein) als beste crossmedial erscheinende Schülerzeitung Deutschlands ausgezeichnet. Den Sonderpreis hat BDZV-Präsident Helmut Heinen heute im Rahmen der Preisverleihung des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder im Bundesrat verliehen.

Medienverbände und -unternehmen sagen Nein zur Vorratsdatenspeicherung

Verbände und Unternehmen der Medienbranche erteilen der Wiedereinführung der in "Höchstspeicherpflicht" umbenannten Vorratsdatenspeicherung eine klare Absage. Am Vortag der ersten Lesung des Gesetzes zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten im Bundestag forderten sie die Bundesregierung und die Regierungsfraktionen dazu auf, die Pläne zur Neuauflage einer Vorratsdatenspeicherung, die den für Journalisten unverzichtbaren Informanten- und Quellenschutz aushebelt, nicht weiterzuverfolgen.

Theodor-Wolff-Preis für sechs Journalisten / Barbara Sichtermann für das Lebenswerk geehrt

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis wird in diesem Jahr an sechs Journalisten verliehen: Die mit je 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Sparte "Lokaljournalismus" gehen an Tobias Großekemper für seinen Artikel "In der Westerfilder Spirale" ("Ruhr-Nachrichten", Dortmund), der offen und unvoreingenommen die Frage stellt, warum in seiner Stadt Bürger Rechtsradikale wählen und was dies mit einem verfallenden Häuserblock zu tun haben könnte, sowie an Rudi Kübler für seinen detailreichen Online-Beitrag "Die Nacht der 100 000 Bomben" ("Südwest Presse", Ulm), in dem der Autor mithilfe von Zeitzeugen den 17. Dezember 1944 in Erinnerung ruft, als 330 britische Bomber Ulm in Schutt und Asche legten.

Studie: Zeitungsverlage auf Innovationskurs

Die deutsche Zeitungsbranche ist in allen Bereichen auf Innovationskurs. Dies ist das Ergebnis der am 25. Februar in Berlin vorgestellten Studie „Trends der Zeitungsbranche 2015“, die der BDZV gemeinsam mit der Unternehmensberatung SCHICKLER durchgeführt hat.

Täglich 39 Minuten für die Zeitung

Zeitungsleser wenden täglich durchschnittlich 39 Minuten für ihre Lektüre auf, am Wochenende sind es sogar 44 Minuten. Männer lesen mit 40 Minuten etwas länger als Frauen (38). Die Lesergruppe der über 50-Jährigen liest deutlich länger (47 Minuten) als die Gruppe der 14- bis 29-Jährigen (30 Minuten). Das sind nur einige der weit über 100 Daten und Fakten, die der BDZV in der Liste „Wissenswertes“ über Zeitungen und ihre Leser zusammengetragen hat.

Lokales bei Lesern auf Platz 1

Neben Angaben zur Entwicklung der Auflagen und Reichweiten gedruckt, online und mobil versammelt das 40 Seiten starke Heft im Westentaschenformat auch Informationen zur Werbeentwicklung. Mit neuen Daten wartet ferner die Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach zu der Frage auf, „was in der Tageszeitung interessiert“. Danach gaben 86 Prozent der Befragten „lokale Berichte hier aus dem Ort und der Umgebung“ an, auf Platz zwei und drei folgen politische Meldungen und Berichte aus dem Inland (67 Prozent) und dem Ausland (55 Prozent).

ZeitungszustellerInnen in Hagen streiken

ZeitungszustellerInnen in Hagen streiken

Aus Protest gegen ihre Arbeitsbedingungen haben Zeitungszustellerinnen und -zusteller des Essener Medienkonzerns Funke heute am frühen Morgen in mehr als 130 Zustellbezirken in und um Hagen Zeitungen und Prospekte nicht ausgetragen. Die Beschäftigten fordern den Abschluss eines Haustarifvertrags. Von den Warnstreiks sind mehrere tausend Abonnentinnen und Abonnenten betroffen.

Paid Content: BDZV listet hundert Zeitungstitel mit Online-Bezahlmodellen

Paid Content setzt sich immer mehr durch: Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) listet mittlerweile hundert Online-Bezahlangebote von 351 Tageszeitungen. Der jüngste Zugang ist die „Nordwest-Zeitung“ (NWZ) in Oldenburg, die am 4. November 2014 ein Bezahlmodell einführte.

BDZV-Jahrbuch 2014/15: Alles über die Zeitung

Acht von zehn Deutschen über 14 Jahren schauen regelmäßig in eine Tageszeitung, gedruckt und am Display. Dabei können sie auswählen zwischen 351 verschiedenen Titeln mit einer verkauften Auflage von 17 Millionen Exemplaren, rund 660 Zeitungswebsites und aktuell 530 Zeitungs-Apps. Deutschland ist der größte Zeitungsmarkt Europas und der fünftgrößte der Welt. Das sind nur einige der aktuellen Daten, die der BDZV in seiner am 3. Dezember erschienenen Broschüre „Die deutschen Zeitungen in Zahlen und Daten 2015“ veröffentlicht hat.

Qualität in digitalen Zeiten: „Publishing-Gipfel“ bei den Medientagen München

Mut, Kreativität und der unbedingte Wille zum Erfolg – im Mittelpunkt des „Publishing-Gipfels“ bei den Medientagen München 2014 stehen Verlagsstrategien, neue Geschäftsmodelle und redaktionelle Herausforderungen für einen Medienmarkt im Umbruch. Rund 300 Teilnehmer erwarten die Veranstalter BDZV und Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) beim Münchner Gipfeltreffen am 23. Oktober 2014. Im nachmittäglichen „Forum Zeitung“ geht es um „Recruiting“ und die dringende Frage, wie Verlage die „jungen Digitalen“ für ihr Unternehmen gewinnen können.

BDZV: „Zeitungen sind für Zivilgesellschaft systemrelevant“

„Zeitungen sind für die Zivilgesellschaft systemrelevant“, sagte der Präsident des BDZV, Helmut Heinen, bei der Eröffnung des BDZV-Zeitungskongresses am 29. September 2014 in Berlin vor mehr als 500 Teilnehmern. In einer zunehmend atomisierten Informationskultur seien die Zeitungsmarken Garanten für professionell recherchierte Nachrichten und sorgten für eine Einordnung des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Geschehens. Mit ihrer großartigen publizistischen Leistung erreichten die deutschen Zeitungen auf Papier und auf elektronischen Trägern vier von fünf Bürgern.

BDZV-Vorsitzender Helmut Heinen im Amt bestätigt

Der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, ist in Berlin von der Delegiertenversammlung der Verlegerorganisation im Amt bestätigt worden. Heinen ist Herausgeber der "Kölnischen/Bonner Rundschau" und Mitgesellschafter der Berliner Verlag GmbH. Er steht seit dem Jahr 2000 an der Spitze des BDZV, zuvor war er zehn Jahre lang Vizepräsident. Heinen betonte anlässlich seiner Wahl, dass es die größte Herausforderung für alle Zeitungsverlage sei, den Übergang in die digitale Unternehmens- und Produktwelt zu schaffen. Wie nie zuvor befänden sich die Zeitungshäuser in einem strukturellen Umbruch.

BDZV: Die Menschen vertrauen der Marke Zeitung

Die Rolle der Zeitung als reichweitenstarkes und verlässliches Medium für tiefe Information und Reflexion werde durch die anhaltende Ausbreitung digitaler Anbieter noch bedeutender, erklärte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bei seiner Jahrespressekonferenz heute in Berlin. In der Flut der Blogs, Aggregatoren und sozialen Medien stünden die Zeitungsmarken für professionellen Journalismus, dem die Menschen Glauben schenkten, sagte der Hauptgeschäftsführer des BDZV, Dietmar Wolff. „Die Menschen vertrauen der Marke Zeitung“, so Wolff wörtlich. Die Echtzeit-Welt des Internets führe – bei aller Faszination – in weiten Teilen des Publikums zu einer wachsenden Unsicherheit.

Google: Presseverleger fordern konsequente Anwendung des EU-Kartellrechts

Hunderte europäische Zeitungs- und Zeitschriftenverleger und ihre Wirtschaftsverbände fordern EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia auf, die von der EU Kommission im April dieses Jahres veröffentlichten Verpflichtungszusagen Googles zur Beseitigung des Vorwurfs eines Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Suchmaschine vollumfänglich zurückzuweisen.

Verlegerverbände: Google erkennt Leistungsschutzrecht an

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, BDZV, sowie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, VDZ, sind der Meinung, dass Google mit der Einführung eines so genannten Opt-In-Verfahrens das Leistungsschutzrecht anerkennt.

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