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BDZV: Theodor-Wolff-Preis wird erneut ausgeschrieben

Wolff Theodor 1913Theodor Wolff (1913)Der in Berlin ansässige Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) schreibt erneut den Theodor-Wolff-Preis (TWP) aus. Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen steht diesmal auch im Zusammenhang mit dem Thema „Klimawandel“. Bewerber müssen ihre Arbeiten bis spätestens 31. Januar 2020 einreichen.

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Mit dem Preis sollen Autorinnen und Autoren für herausragenden deutschen Zeitungsjournalismus gewürdigt werden. Dabei steht „das Bewusstsein für Qualität und Verantwortung journalistischer Arbeit“ im Vordergrund. In den Kategorien Reportage und Meinung werden jeweils zwei Preise vergeben und zwar getrennt nach lokalen/regionalen Tageszeitungen und überregionalen Zeitungen.

Ein weiterer Preis wird für das von der Jury in diesem Jahr gesetzte Thema „Klimawandel“ verliehen. Jeder Preis ist mit 6.000 Euro dotiert. Zur Teilnahme können Beiträge eingereicht werden, die im Jahr 2019 in einer deutschen Tages-, Sonntags- oder politischen Wochenzeitung gedruckt oder online erschienen sind. Am 1. April 2020 wird dann die Jury pro Preis drei mögliche Gewinner nominieren, die eigentlichen Preisträgerinnen und Preisträger werden schließlich am Abend der offiziellen Verleihung am 17. Juni 2020 in Berlin bekannt gegeben.

 

Nikolaus Blome (Autor und Publizist), Wolfgang Büscher (Ressortleiter Investigation/Reportagen „Die Welt“/“Welt am Sonntag“), Stefanie Gollasch (Chefredakteurin der „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“, „Aller-Zeitung“, „Peiner Allgemeine Zeitung“), Christian Lindner (Autor), Lorenz Maroldt, (Chefredakteur „Der Tagesspiegel“), Benjamin Piel (Chefredakteur „Mindener Tageblatt“), Annette Ramelsberger (Gerichtsreporterin, „Süddeutsche Zeitung“), Anja Reich (Chefreporterin „Berliner Zeitung“) und Cordula von Wysocki (Chefredakteurin „Kölnische Rundschau“) sind die diesjährigen Mitglieder der Jury.

Die Bewerber, die aus allen Sparten des Journalismus stammen können, reichen einen Beitrag selbst oder durch Dritte ein. Pro Bewerber kann ein Artikel oder eine Themenseite eingereicht werden. An einer Seite dürfen jedoch nicht mehr als zwei Autoren beteiligt gewesen sein. Frühere Preisträger sind von einer neuen Bewerbung indes ausgeschlossen.

 

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Ausgezeichnet werden Arbeiten, die der von Theodor Wolff gesetzten Maßstäben entsprechen. Diese sind demokratische und gesellschaftspolitische Verantwortung, politischer Sensus, gründliche Recherche, eingehende Analyse, breite Information sowie Vorbildlichkeit in Sprache, Stil und Form. Hierfür eignen sich besonders die klassischen journalistischen Stilformen wie Hintergrundbericht, Reportage, Feature, Kommentar, Glosse und Leitartikel.

Theodor Wolff (1868-1943) war ein deutscher Publizist und Kritiker. Er schrieb mehrere zeitgenössische Theaterstücke und arbeitete als Paris-Korrespondent und von 1906 bis 1933 als Chefredakteuer der von 1872 bis 1939 überregional veröffentlichten Tageszeitung „Berliner Tageblatt“, die sich als auflagenstärkste Zeitung zum Leitmedium im Deutschen Kaiserreich entwickelte.

 

Wolff flüchtete 1934 vor den Nazis nach Frankreich. Am 23. Mai 1943 wurde er in Nizza verhaftet und der Gestapo übergeben. Später erfolgte die Deportation in das KZ Sachsenhausen in Oranienburg bei Berlin. Im September 1943 wurde er in das Berliner Jüdische Krankenhaus verlegt, wo er an einer Infektion verstarb. Wolff wurde auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee beigesetzt. 1995 würdigte der Berliner Senat die Lebensleistung Wolffs durch Ernennung seines Grabmals zur Ehrengrabstätte.

 


Tags: Journalismus, BDZV, Auszeichnung

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