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Geschäftsklimaindex: Stimmung in der Druckindustrie trübt sich ein

Druckindustrie Foto BVDMFoto: BVDMNachdem sich zuletzt das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienbranche leicht verbessert hatte, beurteilten die befragten Unternehmen die aktuelle Geschäftslage wieder negativer als im Vormonat. Insbesondere die zukünftige Geschäftslage wird wieder wesentlich pessimistischer gesehen.

 

 


Um saisonbereinigte 0,8 Prozent fiel der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex gegenüber dem Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresstand ist ein Rückgang um 4,1 Prozent zu verzeichnen. Damit setzt sich die seit mittlerweile acht Monaten anhaltende Abwärtstendenz im Vorjahresvergleich weiter fort. Als Grund gaben die befragten Unternehmen die weiterhin unbefriedigende Auftragslage und die im Vorjahresvergleich schwächere Nachfrage- und Produktionsentwicklung an. Durch den Rückgang der Aufträge ist auch eine geringere Kapazitätsauslastung feststellbar.

 

Geschäftsklimaindex Juli 2019Berechnung/Grafik: bvdm; Quelle: ifo-KonjunkturtestVor allem äußern sich die Unternehmen auch besorgt über die Entwicklung ihrer Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten. Der saisonbereinigte Index der Geschäftserwartungen ging gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent auf 97,3 Zähler zurück. Auf den Vorjahresmonat war sogar ein Rückgang von 5,6 Prozent zu verzeichnen. Ursache hierfür dürfte die erwartete Verkaufspreisentwicklung sein, welche im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich pessimistischer bewertet wurde. Im Juli 2019 gingen rund 18 Prozent der befragten Unternehmen von sinkenden Preisen aus, rund 5 Prozent haben hingegen einen Preisanstieg erwartet.

Der in Berlin ansässige Bundesverband Druck und Medien e.V. analysiert monatlich die aktuelle Geschäftslage anhand von Daten des renommierten ifo Instituts. Das Marktforschungsinstitut erhebt diese Werte im Rahmen der monatlichen Konjunkturumfrage in der gewerblichen Wirtschaft. Die Einschätzungen der Druck- und Medienunternehmen werden somit nicht nur in dem vom Verband monatlich herausgegebenen „bvdm-Konjunkturtelegramm“ zusammengefasst, sondern fließen auch in dem der Öffentlichkeit gut bekannten ifo-Geschäftsklimaindex mit ein.

 


Dabei basieren die Stimmungsindikatoren wie auch bei anderen Erhebungen auf subjektive Einschätzungen von Druck- und Medienunternehmen. Ihm liegen somit gefühlte Werte zugrunde, die von Eindrücken und Wahrnehmungen der Unternehmer abhängig sind. Durchgeführte Berechnungen zeigen, dass die wirtschaftlichen Aussichten mit dem später tatsächlich festgestellten Produktions- und Umsatzindex annähernd übereinstimmen.

(Quelle)

 

Tags: Unternehmensentwicklung, Druckindustrie, bvdm

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