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Axel-Springer-Preis wird um die Kategorie Lokaljournalismus erweitert

Axel Springer Haupteingang 2Der jährlich am 2. Mai verliehene Axel-Springer-Preis wird im kommenden Jahr um die Kategorie „Lokaljournalismus“ erweitert. Der 1991 vom Axel Springer Verlag und den Erben des Verlagsgründers gestiftete Preis wird an Journalisten vergeben. Mit der Ergänzung wolle man die Bedeutung von lokalen und regionalen Inhalten würdigen, heißt es in einer Erklärung des Berliner Verlagskonzerns.

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Der Verleger Axel Springer wurde am 2. Mai 1912 in Altona bei Hamburg geboren. Bewusst fällt daher die Preisverleihung jedes Jahr auf jenen 2. Mai. Verliehen wird die Auszeichnung von der Axel Springer Akademie, zum Kuratorium gehören Mathias Döpfner, Rowan Barnett, Ralph Büchi, Barbara Groth, Marc Thomas Spahl, Friede Springer, Dieter Stolte und Sebastian Turner.

Zu dem neuen Exzellenz-Award in der Kategorie „Lokaljournalismus“ erklärt Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie: „Lokaljournalismus ist eine Königsdisziplin des Journalismus. Er ist nah am Leben der Menschen und leistet einen wichtigen Beitrag für die Demokratie. Gleichzeitig haben junge Lokalreporter oft nicht dieselben Möglichkeiten und Ressourcen wie die Kollegen von überregionalen Medien. Deswegen hat das Preis-Kuratorium beschlossen, den Lokaljournalismus durch die neue Kategorie besonders zu würdigen.“

Die Exzellenz-Awards für „Lokaljournalismus“ sowie „Unterhaltung und Humor“ sind jeweils mit 5.000 Euro dotiert. Die übrigen Hauptkategorien Gold, Silber und Bronze, dotiert mit 10.000 Euro, 5.000 Euro und 3.000 Euro, zeichnen die drei besten Arbeiten eines Jahres aus. Darüber hinaus wird erneut der mit 5.000 Euro dotierte „George-Weidenfeld-Sonderpreis“ für investigative und mutige Recherche-Leistungen vergeben, für den die Jury nicht nur deutschsprachige Journalisten in Betracht zieht. Vorschläge dafür kommen von der Hauptjury selbst sowie von der Vorjury und der Axel Springer Akademie.

George Weidenfeld (1919-2016) war ein britischer Diplomat, Journalist und Verleger österreichisch-jüdischer Herkunft. Er war zudem Kolumnist der Berliner Tageszeitung Die Welt. 1949 wurde Weidenfeld politischer Berater der israelischen Regierung und Kabinettschef des Präsidenten Chaim Weizmann.

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Bis zum 12. Januar 2020 sind alle Chefredakteure aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Leiter der Journalistenschulen aufgerufen, die ihrer Ansicht nach beste Arbeit des Jahres 2019 einzureichen. Nominiert werden können Arbeiten in deutscher Sprache von freien Mitarbeitern, Volontären und Redakteuren, die bei der Veröffentlichung nicht älter als 33 Jahre alt waren. Die Beiträge können in allen Mediengattungen erschienen sein und aus allen Themenfeldern stammen, von Politik und Wirtschaft, über Kultur und Wissenschaft bis zu Gesellschaft und Sport. Die eingereichten Vorschläge werden von einer neu besetzten Jury bewertet.

Preisträger der vergangenen Jahre waren unter anderem Ildikó von Kürthy, Ulf Poschardt, Ina Ruck, Klaus Brinkbäumer, Anja Reschke, Micky Beisenherz, Markus Feldenkirchen, Julian Reichelt, Eva-Maria Lemke und Tilo Jung.

 


Tags: Journalismus, Axel Springer, Lokaljournalismus, Auszeichnung

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