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München: Mediengipfel des Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern

München: Mediengipfel des Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern

Waltraut von Mengden, Erste Vorsitzende, VZB und Anina Veigel, VZB-Geschäftsführerin, begrüßten am 19. April 2018 den Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und 200 hochkarätige Gäste. Die prominent besetzte Veranstaltung zum 70. Geburtstag des VZB fand unter dem Motto "Mit Visionen eine erfolgreiche Zukunft gestalten" statt.


 

Mut, Leidenschaft, Überzeugung und Ideenreichtum zeichnen die Zeitschriftenverlage seit jeher aus. Mit welchen Visionen die Medienhäuser die Zukunft gestalten - darum ging es auf der diesjährigen Jahrestagung des Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB). Waltraut von Mengden hielt zu Beginn ein Plädoyer für gleiche rechtliche Rahmenbedingungen aller Medienanbieter am Markt, die nicht einseitig die großen amerikanischen Log-in-Giganten bevorzugen. Nur so kann die Medien- und Meinungsvielfalt als Basis unserer Demokratie erhalten bleiben.

Dr. Rudolf Thiemann, VDZ-Präsident hielt ein Mission-Statement, in dem er sich u.a. auf die teilweise unrechtmäßige Nutzung personenbezogener Daten fokussierte und "eine Regulierung, die den Schutz des Bürgers im Auge hat und die Freiheit des Wettbewerbs garantiert" forderte. Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm, machte in seiner Keynote "Print schlägt digital" aus wissenschaftlicher Sicht auf entwicklungspsychologische Auswirkungen der Mediennutzung in frühen Lebensjahren aufmerksam und warnte vor den Gefahren eines übermäßigen Gebrauchs des Internets. Sein Fazit: Print hat mehr Wirkung und weniger Nebenwirkungen als Digital.


Über Lösungsansätze und Visionen zur erfolgreichen Gestaltung der Zukunft der Medien diskutierte das prominent besetzte Podium mit Julia Becker (FUNKE Mediengruppe), Guido Bülow (Facebook), Beate Fastrich (Managerin), Boris Schramm (GroupM Competence Center), Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer (Universitätsklinik Ulm) und Philipp Welte (Hubert Burda Media). Moderiert wurde das hochkarätige Expertenpanel von Jörg Quoos, FUNKE Zentralredaktion.

Das Podium war sich darin einig, dass es auch in Zukunft die zentrale Aufgabe aller Marktteilnehmer sei, die freie Meinungsäußerung und Pressevielfalt zu sichern, die neuen Technologien zu nutzen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Medienpolitik war auch das Thema der engagierten Dinner Speech des neuen Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder: "Print ist wichtig, und zwar nicht nur analog. Bayern ist ein führender Verlagsstandort. Mir ist wichtig, dass Print stark und wettbewerbsfähig bleibt. Wir müssen international denken und z.B. das Kartellrecht so anwenden, dass unsere Verlage auch international erfolgreich sein können." Söder forderte, sich dem digitalen Wettbewerb um die Kundenbindung zu stellen und kündigte einen Mediengipfel in der Bayerischen Staatskanzlei an.


"Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Gäste so wohlgefühlt haben und das Programm auf hervorragende Resonanz stieß. Es war eine wunderbare Veranstaltung für kreativen Austausch und effektives Networking. Ein besonderer Dank gilt unseren Sponsoren AUDI AG, AUDITE, Estée Lauder, Feinkost Käfer und der NUNATAK Group, die eine so festliche Jahrestagung ermöglichten", so Anina Veigel VZB-Geschäftsführerin.

Das Fazit von Waltraut von Mengden: "Wir haben heute inspirierende Vorträge gehört, interessante Diskussionen geführt und nehmen Erkenntnisse und Lösungsansätze mit nach Hause. Bei allem Selbstbewusstsein und Tatendrang: Wir sind sehr stark auf die Unterstützung der Politik angewiesen, die auch bei fulminant schnellen und unternationalen Entwicklungen dafür Sorge tragen muss, immer wieder ein Level-Playing-Field für alle Medienanbieter zu schaffen, um auch in Zukunft die Werte wie Pressefreiheit, Medienvielfalt und Meinungsfreiheit als Basis für die Demokratie garantieren zu können."

 

Der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) ist eine tragende Säule des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Berlin. Er vertritt die Interessen von 96 bayerischen Zeitschriftenunternehmen (u.a. Hubert Burda Media, Condé Nast Verlag, Vogel Business Media, Wort und Bild Verlag). Seit seiner Gründung 1948 ist es die Hauptaufgabe des Verbandes, bayerische Verleger bei grundlegenden unternehmerischen Herausforderungen zu unterstützen.

(Quelle)

Tags: Bayern, VZB

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