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Ericsson-Report zur Zukunft des Journalismus in der vernetzten Gesellschaft: Journalismus rückt näher an die Leser

Fake News versuchen zunehmend die öffentliche Meinung zu beeinflussen, das Vertrauen in die Medien ist geschwächt - der aktuelle Report "The Future of Journalism in a Networked Society" von Ericsson zur Zukunft des Journalismus gibt jedoch Grund zu einem optimistischen Ausblick.


 

Demnach erwarten Konsumenten weiterhin relevante Informationen, Analysen sowie exklusive Neuigkeiten und sind auch bereit, dafür zu zahlen. Auf Grundlage eigener Forschung, Drittbefunden und Expertengesprächen beleuchtet der Report dazu etwa die Entstehung neuer digitaler Geschäftsmodelle, den Einfluss von Technologien wie Augmented und Virtual Reality auf die journalistische Nachrichtenproduktion sowie die Auswirkung von Personalisierung auf den Rezeptionsprozess.

Die folgenden zehn Prognosen zeigen, welche Innovationen den traditionellen Journalismus grundlegend transformieren werden:

  • 1. Nur agile Medienunternehmen sind wettbewerbsfähig: Konsumenten greifen auf verschiedene Quellen zurück und erwarten Inhalte, die auf ihre spezifischen Lesepräferenzen zugeschnitten sind.
  • 2. Jeder kann publizieren: Wer Journalist ist und wer nicht entscheiden Leser anhand guten Contents, nicht etablierte Medienunternehmen.
  • 3. Print ist ein auslaufendes Modell: Es wird weiterhin Platz für Papierbücher oder exklusive, gedruckte Zeitschriften geben, aber die gedruckte Zeitung wird nicht bestehen bleiben. Diese Entwicklung ist in einigen Ländern noch nicht so weit fortgeschritten wie in anderen, lässt sich aber nicht aufhalten.
  • 4. On-Demand-Inhalte sind die Zukunft: Lineare TV- und Radio-Angebote haben ausgedient und werden mit On-Demand-Plattformen migrieren, um Live-Berichterstattung zu ermöglichen.
  • 5. Mobile Nachrichten für unterwegs: Medienangebote müssen für Smartphones und Tablets zugeschnitten und mobil abzurufen sein.
  • 6. Inhalte werden personalisiert: Personalisierte Inhalte, dank eines intelligenten Algorithmus auf die individuellen Präferenzen der Leserund ihre Suchhistorie zugeschnitten, sind die Zukunft.
  • 7. AR und VR revolutionieren die Nutzererfahrung: Der Cross-Channel-Journalismus gewinnt durch Technologien wie AR und VR neue Potenziale, Leser und Zuschauer tiefer in eine Geschichte zu ziehen als es Text und 2D-Bilder jemals konnten.
  • 8. Intelligente Werbung erkennt Bedürfnisse: Webseiten werden ein intelligenteres Verständnis über das Verhalten der Leser entwickeln, um mehr über ihre Bedürfnisse zu erfahren.
  • 9. Journalismus wird zum Dienstleister: Konsumenten wollen keine Masseninformationen, sondern solche, die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind und Lösungen aufzeigen.
  • 10. Software verändert den Journalismus: Der Einsatz von Software wird bei der Nachrichtenproduktion und -auswahl eine zunehmend wichtigere Rolle spielen und den Journalist in routinemäßigen Arbeitsschritten zukünftig ersetzen.


Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 109.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2016 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 23,5 Mrd. EUR (222,6 Milliarden SEK). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.


In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.000 Mitarbeiter an 11 Standorten - darunter rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.


(Quelle)

Tags: Journalismus

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