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Wettbewerb um den Alternativen Medienpreis 2020

Peter Lokk Peter LokkBereits zum 21. Mal sucht die Jury des Alternativen Medienpreises engagierte Journalistinnen und Journalisten, die die Welt kritisch und aus einer anderen Perspektive betrachten. Es braucht Mut, Missstände aufzudecken und über Unrecht zu berichten. Die Nürnberger Medienakademie und die Stiftung Journalistenakademie vergeben die Auszeichnung in den fünf Kategorien Macht, Geschichte, Leben, Vernetzung und Zukunft. Noch bis zum 31. März 2020 können sich Journalistinnen und Journalisten bewerben.

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Ob Print, Film, Hörfunk, Internet, Blog oder Crossmedia, jede Art von Beitrag ist willkommen. Alle Medienpreise sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Am Freitag, 29. Mai 2020, soll sodann die feierliche Preisverleihung um 20 Uhr in der Nürnberger Akademie stattfinden. Der Wettbewerb richtet sich dabei an Medienschaffende, die kompetent gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen, kritisch durchleuchten und themengerecht aufbereiten.

Dabei haben die Autorinnen und Autoren größtmögliche Freiheit bei der Wahl von Form, Format und Thema der Publikationen. Die Jury wird bei der Auswahl der Beiträge unterschiedliche technische und finanzielle Produktionsbedingungen berücksichtigen. Wer sich bewerben will, findet Informationen und das Online-Anmeldeformular für den Wettbewerb auf der Website der Veranstalter. Die Bewerber können ihre Arbeiten per Mail oder per Post an die Stiftung Journalistenakademie, Alternativer Medienpreis, Renatastr. 41, 80634 München,einsenden.

 

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Teilnehmen können alle, die journalistisch tätig sind bei nicht kommerziellen Medien, klassischen Medien sowie Medien, die sich aus neuen sozialen Bewegungen entwickelt haben oder mit ihrer Arbeit emanzipatorische Ziele verfolgen. Pro Person kann lediglich ein Beitrag eingereicht werden. Bewertet werden nur selbst eingereichte Publikationen. Die Arbeiten sollten ein Thema medienübergreifend darstellen (zum Beispiel Print/Online oder Radio/Online), Print-, Audio-, Video- oder Online-Journalismus in innovativer Form umsetzen, ein Thema bearbeiten, das von großen Medien vernachlässigt wird, sich intensiv und kritisch mit gesellschaftlichen Missständen auseinandersetzen oder aber sich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und ihren Auswirkungen auf die Gegenwart beschäftigen.

Eine sich aus Mitarbeitern und Dozierenden der Journalistenakademie zusammensetzende Vorjury sichtet alle eingehenden Beiträge, in der Regel um die 200 Einsendungen. Sie wählt sodann diejenigen aus, die in den einzelnen Kategorien nominiert werden. Daraufhin treten die Jurymitglieder für die jeweilige Kategorie in Aktion. Sie wählen aus den nominierten Beiträgen die Preisträger aus. Für jeden Preis wird schließlich ein Laudator bestimmt. Die Laudatio wird bei der Preisverleihung vorgetragen.

 

Alle nominierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden schließlich namentlich und mit ihren Beiträgen auf den Seiten des Alternativen Medienpreises genannt. Somit bekommen sie die Möglichkeit, ihre Werke einem breiteren Publikum zugänglich machen zu können. Im Rahmen der Preisverleihung wird allen Teilnehmenden die Möglichkeit geboten, neue Kontakte mit Gleichgesinnten zu schließen und journalistische Netzwerke zu pflegen.

Die Initiatoren, die Nürnberger Medienakademie sowie die Stiftung Journalistenakademie, möchten mit der Preisvergabe die kritische Medienkultur im deutschsprachigen Raum fördern. Auf diese Weise sollen Themen und Ansätze, die im Medienalltag oft vernachlässigt werden, mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erlangen. Der Alternative Medienpreis steht in der Tradition des Graswurzeljournalismus der 1970er und 1980er Jahre. Zu dieser Zeit entstanden zahlreiche Stadtzeitungen, nichtkommerzielle Lokalradios und Computernetzwerke von unten.

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Das Ziel war seinerzeit, eine Gegenöffentlichkeit einrichten zu können, eine Bewegung von unten, aus der lokalen Bevölkerung. Diese Art des Journalismus’ hat in der heutigen Zeit durch Blogger und Social Media neue Aktualität erlangt. Der Alternative Medienpreis, der erstmals im Jahr 2000 verliehen wurde, will hier als Pendant zum etablierten Rundfunk, zu öffentlich-rechtlichen Medienanstalten, zur „offiziellen” Presse ein Zeichen setzen. Aus der Taufe gehoben wurde der Preis von Peter Lokk und Kiki Schmidt, zusammen mit Radio Z. Seit 2000 wird er jährlich in Nürnberg verliehen, um Kritisches und Kreatives aus ungewohnter Perspektive zu würdigen.

 


Tags: Journalismus, Auszeichnung

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