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Axel Springer erreicht 2017 kräftiges Umsatz- und Ertragsplus

Axel Springer erreicht 2017 kräftiges Umsatz- und Ertragsplus

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Die Konzernergebnisse im Detail: Kräftiges Umsatz- und Ergebniswachstum
Axel Springer steigerte den Konzernumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich um 8,3 Prozent auf EUR 3.562,7 Mio. (Vj.: EUR 3.290,2 Mio.). Konsolidierungs- und währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 6,3 Prozent. Das bereinigte EBITDA verzeichnete ein Plus von 8,5 Prozent auf EUR 645,8 Mio. (Vj.: EUR 595,5 Mio.). Die bereinigte EBITDA-Rendite lag mit 18,1 Prozent auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

Im Berichtszeitraum generierte Axel Springer einen Konzernüberschuss von EUR 378,0 Mio. Der Vorjahreswert (EUR 450,0 Mio.) war durch positive Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Einbringung der Aktivitäten in der Schweiz in ein Joint Venture mit Ringier, des Verkaufs von CarWale und des Gebäudes in Hamburg geprägt. Das Ergebnis je Aktie 2017 belief sich auf EUR 3,19 (Vj.: EUR 3,94). Der um Sondereffekte und Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen bereinigte Konzernüberschuss lag mit EUR 327,5 Mio. um 9,2 Prozent über dem Vorjahr (Vj.: EUR 299,9 Mio.). Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 8,1 Prozent auf EUR 2,60 (Vj.: EUR 2,41).


Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 15.323 auf 15.836. Dies ist zu großen Teilen auf den Personalaufbau in den Segmenten Classifieds Media und Marketing Media zurückzuführen.

Digitale Medien und Auslandsgeschäft treiben organisches Erlöswachstum
Die digitalen Geschäftsmodelle trugen im vergangenen Geschäftsjahr maßgeblich zum Wachstum des Konzerns bei. Konsolidierungs- und währungsbereinigt verzeichneten sie eine Umsatzsteigerung von 12,5 Prozent.

Auch das Auslandsgeschäft entwickelte sich im Berichtszeitraum weiter sehr dynamisch. Die Auslandserlöse legten um 12,5 Prozent auf EUR 1.759,8 Mio. zu (Vj.: EUR 1.564,3 Mio.). Damit vergrößerte sich ihr Anteil am Konzernumsatz von 47,5 Prozent im Vorjahr auf 49,4 Prozent.

Die Werbeerlöse nahmen um 13,4 Prozent auf EUR 2.521,3 Mio. kräftig zu (Vj.: EUR 2.223,1 Mio.). Dieser Zuwachs ist auf die positive Entwicklung in allen operativen Segmenten zurückzuführen. Auch hier gewannen die digitalen Aktivitäten weiter an Bedeutung: Ihr Anteil an den Konzernwerbeerlösen erhöhte sich auf 87,1 Prozent (Vj.: 84,8 Prozent). Die Vertriebserlöse verzeichneten marktbedingt einen leichten Rückgang um 2,1 Prozent auf EUR 633,0 Mio. (Vj.: EUR 646,9 Mio.). Die steigenden digitalen Vertriebserlöse konnten dabei die rückläufigen Erlöse der Printpublikationen noch nicht vollständig kompensieren. Durch Entkonsolidierungseffekte bedingt verringerten sich die übrigen Erlöse um 2,8 Prozent auf EUR 408,3 Mio. (Vj.: EUR 420,2 Mio.). Konsolidierungs- und währungsbereinigt blieben sie nahezu konstant auf Vorjahresniveau (-0,8 Prozent).


Umsatz- und Ergebnissteigerung in allen operativen Segmenten
Das Segment Classifieds Media blieb im vergangenen Geschäftsjahr umsatz- und ertragsseitig der Wachstumsmotor des Konzerns. Der Umsatz erhöhte sich um 14,6 Prozent auf EUR 1.007,7 Mio. (Vj.: EUR 879,5 Mio.). Maßgeblich hierfür war eine sehr dynamische operative Entwicklung insbesondere bei den Job- und Immobilienportalen, die sich in einem organischen Wachstum von 12,7 Prozent widerspiegelte.

Das bereinigte EBITDA wuchs kräftig von EUR 354,6 Mio. auf EUR 413,2 Mio. und erreichte damit einen Zuwachs von 16,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Organisch, also um Konsolidierungs- und Währungseffekte bereinigt, belief sich der Anstieg auf 14,7 Prozent. Auch die Rendite entwickelte sich positiv und erreichte ein äußerst profitables Niveau von 41,0 Prozent (Vj.: 40,3 Prozent).

Das Segment News Media steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um erfreuliche 1,9 Prozent auf EUR 1.509,8 Mio. (Vj.: EUR 1.481,6 Mio.). Diese Entwicklung war insbesondere von der eindrucksvollen Wachstumsdynamik von BUSINESS INSIDER geprägt. Daneben trugen auch die nationalen Marken BILD und WELT mit einem starken Jahr bei den Werbeerlösen zum Erfolg des Segments bei. Im Januar 2018 wurde die Integration des Fernsehsenders, ehemals N24, unter dem Markendach der WELT vollzogen. Das multimediale Angebot der WELT steht damit heute exemplarisch für den konzernweiten Ansatz von Axel Springer, die journalistischen Angebote kanalübergreifend aufzubereiten und zu vermarkten.

Das bereinigte EBITDA verbesserte sich trotz hoher Restrukturierungsaufwendungen im zweiten Halbjahr und einem allgemein rückläufigen Printmarkt von EUR 214,4 Mio. um 2,0 Prozent auf EUR 218,8 Mio. Organisch lag das bereinigte EBITDA um 3,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Rendite blieb mit 14,5 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres (Vj.: 14,5 Prozent).


Das Segment Marketing Media erwirtschaftete einen um 15,0 Prozent höheren Umsatz von EUR 984,5 Mio. (Vj.: EUR 856,2 Mio.). Hierzu trug im vierten Quartal auch die Zusammenlegung von Awin und affilinet im Bereich Performance Marketing bei. Bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte belief sich das Wachstum im Geschäftsjahr auf 12,4 Prozent.

Das bereinigte EBITDA verzeichnete ein deutliches Plus von 16,3 Prozent auf EUR 95,6 Mio. (Vj.: EUR 82,2 Mio.). Organisch erzielte das Segment einen Zuwachs des bereinigten EBITDA um 8,4 Prozent. Die Rendite blieb mit 9,7 Prozent stabil auf Vorjahresniveau (Vj.: 9,6 Prozent). Neben den wirtschaftlichen Erfolgen ist es im Geschäftsjahr 2017 durch gezielte Akquisitionen, Verkäufe und Restrukturierungen zudem gelungen, das Portfolio des Segments Marketing Media weiter zu optimieren und zukunftsfähig aufzustellen. Ein sichtbares Ergebnis dieser Maßnahmen war zuletzt der vertraglich eingeleitete Verkauf der Beteiligung an aufeminin S.A.

Das Segment Services/Holding verzeichnete im Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang von 16,8 Prozent auf EUR 60,7 Mio. (Vj.: EUR 72,9 Mio.). Das bereinigte EBITDA verminderte sich von EUR -55,7 Mio. im Vorjahr auf EUR -81,7 Mio.

Free Cash Flow deutlich erhöht, finanzielle Basis weiter gestärkt
Axel Springer steigerte im Berichtszeitraum den frei verfügbaren Cashflow ohne Berücksichtigung von Effekten aus Immobilientransaktionen um 48,5 Prozent auf EUR 341,1 Mio. (Vj.: EUR 229,7 Mio.). Die Nettoverschuldung belief sich zum 31. Dezember 2017 auf EUR 1.020,2 Mio. und lag damit leicht unter dem Wert von EUR 1.035,2 Mio. zum Jahresende 2016. Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 verfügte der Konzern über nicht in Anspruch genommene kurz- und langfristige Kreditlinien in Höhe von EUR 855,0 Mio. (31. Dezember 2016: EUR 840,0 Mio.). Axel Springer ist es damit gelungen, seine finanzielle Basis weiter zu stärken. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens verbesserte sich weiter und lag zum Bilanzstichtag bei 43,5 Prozent (Vj.: 40,9 Prozent).

(Quelle)

Tags: Axel Springer, Unternehmensentwicklung

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