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Axel Springer erreicht 2017 kräftiges Umsatz- und Ertragsplus

Axel Springer erreicht 2017 kräftiges Umsatz- und Ertragsplus

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Axel Springer hat im Geschäftsjahr 2017 seine Strategie konsequent umgesetzt und alle Konzernziele erreicht. Die Konzentration auf organisches Wachstum, die Nutzung von Synergien im bestehenden Portfolio und zielgerichtete Akquisitionen zeigte Wirkung: Alle operativen Segmente verzeichneten im Berichtsjahr Umsatz- und Ergebnissteigerungen. Hierzu trugen insbesondere die digitalen Geschäftsmodelle bei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lieferten sie 71,5 Prozent der Umsatzerlöse, 87,1 Prozent der Werbeerlöse und 80,0 Prozent des bereinigten Konzern-EBITDA. Konsolidierungs- und währungsbereinigt erzielten die digitalen Aktivitäten ein kräftiges Umsatzwachstum von 12,5 Prozent.


 

Insgesamt steigerte Axel Springer den Konzernumsatz im Berichtsjahr um 8,3 Prozent. Um Konsolidierungs- und Währungseffekte bereinigt stieg der Umsatz um 6,3 Prozent. Das um Kaufpreisallokationen und Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) zeigte einen Anstieg um 8,5 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Aktie wuchs um 8,1 Prozent. Damit hat Axel Springer seine Prognose für das Geschäftsjahr 2017 erfüllt. Für das Geschäftsjahr 2017 werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende auf EUR 2,00 je Aktie (Vj.: EUR 1,90 je Aktie) vorschlagen.

Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE: „Mit seiner deutlichen organischen Steigerung von Umsatz und EBITDA dokumentiert Axel Springer eine neue Entwicklungs-Phase – als digitales Wachstumsunternehmen. Ob aktuelles Weltgeschehen, die nächste Wohnungs- oder Jobsuche – unsere Angebote informieren verlässlich, unterhalten und geben in verschiedensten Lebenslagen Orientierung. Auf diesem Erfolgsmodell werden wir im laufenden Jahr weiter aufbauen.“


Im vergangenen Geschäftsjahr stand für Axel Springer die weitere Stärkung der Ertragskraft im Vordergrund. Durch die Nutzung von Potenzialen innerhalb des bestehenden Portfolios wuchs das Segment Classifieds Media organisch besonders stark. Daneben baute das Segment seine marktführende Stellung mit gezielten Zukäufen weiter aus. Das Segment News Media verzeichnete trotz des anhaltend herausfordernden Umfelds im vergangenen Geschäftsjahr einen leichten Umsatzzuwachs. Maßgeblich hierfür waren die Attraktivität der Marken und die zunehmenden Beiträge aus dem Online-Geschäft. Im Bereich Marketing Media stellten verschiedene Portfoliooptimierungen 2017 die Weichen für die weitere positive Entwicklung des Segments.

Prognose 2018: Anstieg bei Umsatz und bereinigten EBITDA
Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet der Konzern mit einem Anstieg der Umsatzerlöse im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Organisch, also bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte sowie die Auswirkungen des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16, wird der Umsatz ebenfalls im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. Für das bereinigte EBITDA ist ein Anstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zu erwarten. Für das bereinigte Ergebnis pro Aktie erwartet Axel Springer eine Steigerung im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Organisch werden sich das bereinigte EBITDA und das bereinigte Ergebnis pro Aktie voraussichtlich im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich steigern.


Die Umsatzerlöse bei Classifieds Media werden voraussichtlich ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich zeigen. Für das bereinigte EBITDA wird ebenfalls mit einem Anstieg im zweistelligen Prozentbereich gerechnet. Der organische Anstieg sollte trotz erhöhter Investitionen in die Bereiche IT, Marketing und Vertrieb im hohen einstelligen bis niedrig zweistelligen Prozentbereich liegen.

Der Umsatz bei News Media dürfte einen Rückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zeigen. Hier werden sich die Entkonsolidierungseffekte aus dem Verkauf des Print-Portfolios in der Slowakei ab Mitte des Jahres auswirken. Für das bereinigte EBITDA rechnet der Konzern mit einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Organisch sollte es zu einem Rückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich kommen.

Im Segment Marketing Media rechnet der Konzern mit einem Rückgang der Umsatzerlöse im hohen einstelligen Prozentbereich, wesentlich bedingt durch den zu erwartenden Vollzug des Verkaufs von aufeminin S.A. in Frankreich. Für das bereinigte EBITDA ist von einem Anstieg im hohen einstelligen Prozentbereich, organisch von einem Wachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, auszugehen.

Für das Segment Service/Holding geht Axel Springer marktbedingt von einem Rückgang der Erlöse im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Für das bereinigte EBITDA ist mit einer Verbesserung im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zu rechnen. Für die organische Entwicklung wird ein Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet.

 

Tags: Axel Springer, Unternehmensentwicklung

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