Der Kult am Kiosk: YPS ist zurück.

YPS

Ein Schleuder-Katapult, ein Mammut-Skelett oder ein Abenteuer-Zelt: mit solchen und ähnlichen Gimmicks wurde YPS einst Kult. Der Kultstatus ist bis heute nie verblichen. YPS war eines der erfolgreichsten und bekanntesten Kinderzeitschriften Deutschlands. Bald ist die Zeitschriften-Legende wieder zurück.

 

Am 11. Oktober 2012 lässt der Egmont Ehapa Verlag YPS wieder auferstehen. Mit einem neuen Konzept: Das Magazin richtet sich an die Kinder von früher, die heute 30- bis 45-jährigen. Alte Stilelemente tauchen auch im neuen YPS wieder auf, ebenso ähnliche Schriftarten wie damals. Doch kindlich wirken soll das neue Heft nicht. YPS übersetzt die Themen von damals inhaltlich und optisch ins Jetzt. Und klärt Fragen wie "Mit 35 Jahren noch Geheimagent werden – wie geht das eigentlich?" Dazu werden Gimmicks und Gadgets für Agenten, Forscher und andere Erwachsene vorgestellt. Die Rubrik "Helden von einst" präsentiert den Ex-Schwimmer und mehrfachen Olympiasieger Michael Groß. Andere Themen kommen aus den Bereichen Mode, Automobil und Technik, alle mit einem Bezug zu Karos, Kängurus oder Kohl.

Ein weiteres Highlight des Hefts werden natürlich Comics sein - sie nehmen gut ein Fünftel der Seiten ein. In der Rubrik Originalcomics mit Geschichten aus früheren YPS-Ausgaben fiel die Wahl auf Hombre, Yinni und Yan und natürlich YPS, Kaspar, Patsch und Willy. Insgesamt wird die erste Ausgabe von YPS 100 Seiten stark sein. Kostenlose Zugaben wie Ferngläser zum Falten, der Ostereierbaum und Blasrohre, die um die Ecke schießen hatten YPS in den 70er und 80er Jahren populär gemacht. Solarzeppeline sorgten einst gar für UFO-Alarm in Deutschland. Größter Erfolg bis heute: die Urzeitkrebse.