Anzeigenblätter berichten mit 13 Millionen Auflage über lokalen Einzelhandel

Anzeigenblätter starten heute, am 12. März 2014, eine deutschlandweite Berichterstattung über das Thema lokaler Einzelhandel. Mitgliedsverlage des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) behandeln alleine in dieser Woche mit einer Gesamtauflage von rund zehn Millionen die Situation der Einzelhändler sowie die Besonderheiten des Einkaufens vor Ort. Weitere Anzeigenblatt-Titel folgen. Insgesamt wird innerhalb weniger Wochen eine Auflage von mehr als 13 Millionen zustande kommen. Die Aktion basiert auf der verlagsübergreifenden redaktionellen Berichterstattung "Das geht uns alle an" des BVDA.


"Der lokale Einzelhandel ist eng verwoben mit der Lebensqualität in unseren Städten", sagt BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers. "Viele überregionale Medien und Fachzeitschriften berichten über den Strukturwandel im Einzelhandel. Die Anzeigenblätter wollen als lokale Medien nun zeigen, wie sich diese Entwicklung ganz konkret vor Ort bemerkbar macht."

Auch Michael Simon, BVDA-Vizepräsident und Vorsitzender des Arbeitskreises Redaktion im Verband, betont die Relevanz des Themas: "Unsere Mitgliedsverlage wollen mit ihrer Berichterstattung die Probleme und Herausforderungen, aber auch die Besonderheiten des lokalen Einzelhandels ins Bewusstsein der Menschen bringen. Denn wie unsere Städte in zehn oder zwanzig Jahren aussehen, und ob es den kleinen Laden um die Ecke noch gibt – darauf haben die Verbraucher selbst einen großen Einfluss."

Mitgliedsverlage des BVDA thematisieren aktuell und auch in weiteren Ausgaben Qualitätsaspekte des lokalen Einkaufens, den lokalen Handel als Arbeitgeber, Innenstädte aus der Sicht von Stadtplanern sowie Gastronomie und Kultur in der Stadt. Mit Umfragen, Interviews und Berichten bilden sie Eindrücke von Einzelhändlern, Kunden, Touristen und Experten ab. Außerdem beleuchten sie die Frage, wie der lokale Einzelhandel seine Traditionen bewahren und sich gleichzeitig modernen Entwicklungen öffnen kann.

"Das geht uns alle an" ist eine Initiative des Arbeitskreises Redaktion im BVDA. Ziel der Initiative ist es, Themen von gesellschaftlicher Bedeutung bundesweit in vielen Anzeigenblättern gleichzeitig zu behandeln – mit konsequent lokalem Fokus. Damit verdeutlichen Anzeigenblätter die Relevanz ihrer Gattung. In den vorherigen Aktionen berichteten Mitgliedsverlage des BVDA in Millionenauflagen über Themen wie Gewalt im Amateurfußball sowie PKW-Maut und Straßenschäden. Für die nächste gemeinsame Berichterstattung ist das Thema Unterrichtsausfall vorgesehen.

 

Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA) ist die Spitzenorganisation der Anzeigenblattverlage in Deutschland. Gemeinsam mit den beiden anderen Verlegerverbänden hat er seinen Sitz im Haus der Presse in Berlin. Dem BVDA gehören 216 Verlage mit insgesamt 864 Titeln und einer Wochenauflage von 65,2 Millionen Exemplaren an. Damit repräsentiert der BVDA rund 72 Prozent der Gesamtauflage der deutschen Anzeigenblätter.

Anzeigenblätter sind nach BVDA-Definition Presseprodukte, die kostenlos mindestens einmal wöchentlich an die Haushalte eines festumrissenen Gebietes nahezu flächendeckend verteilt werden. Ihr Vorzug liegt in der hohen Haushaltsabdeckung sowie der großen Lokalität. Anzeigenblätter weisen im Schnitt 30 bis 40 Prozent redaktionelle Inhalte auf.