„Süddeutsche Zeitung“ kommt mit neuer Wochenend-Ausgabe

Süddeutsche Zeitung

„Wir wollen einerseits unseren Lesern auch weiterhin die sechste Ausgabe der Tageszeitung bieten“, sagt Chefredakteur Kurt Kister, „andererseits aber wollen wir uns stärker als bisher darauf einstellen, dass am Wochenende viele Menschen Zeit für das Lesen und auch Lust darauf haben.“ Die veränderte Wochenend-Ausgabe wird die gewohnten Stärken der SZ weiter pflegen: Recherche, Analyse, sowie ein breites Spektrum lokaler, regionaler und überregionaler Themen. Aber die „SZ am Wochenende“ wird darüber hinaus Neues und mehr als bisher bieten – Schwerpunkte, Hintergrund, intelligente Unterhaltung, Langzeitbeobachtungen, andere Perspektiven. „Sie wird eine Tageszeitung für das ganze Wochenende sein“, sagt Kister.

Die bisherige Samstags-Ausgabe wird um vier neue Themengruppen („Bücher“) erweitert. Die „SZ am Wochenende“ setzt dabei auf eigene Themen, bietet mehr Platz als bisher für schreiberische und investigative Glanzleistungen, aber auch für die ungewöhnliche Aufbereitung von Geschichten und neue Ideen. Hierfür wird vor allem das neue „Buch Zwei“ stehen, das zwischen Politik und Feuilleton platziert sein wird. Auf drei Zeitungsseiten wird mit den verschiedensten journalistischen und optischen Mitteln ein relevantes Thema groß präsentiert. Auch das Ressort „Wissen“ erhält ein eigenes, vierseitiges Buch. Es wird ausreichend Raum für opulente Grafiken und eine doppelseitige Panorama-Optik bieten.

Einordnung, Hintergrund, Recherche und Kompetenz werden für Medien immer wichtiger. Hier hat die SZ ihre größten Stärken, die in der neuen „SZ am Wochenende“ besonders gut zum Tragen kommen sollen. Da die gesamte Ausgabe sich dem Wochenende verschreibt, wird die bisherige Wochenend-Beilage umgewandelt: in ein zehnseitiges Buch „Gesellschaft“ und ein sechsseitiges Buch „Stil“.

Im „Gesellschaft“-Buch wird es Raum geben für Geschichten, die die SZ-Leser in ihrem Alltag abseits der tagesaktuellen Ereignisse beschäftigen. In Essays, Interviews und Reportagen werden Glaubensfragen (neue Rubrik „Sinn und Unsinn“) genauso verhandelt wie Erziehungs- und Partnerschaftsfragen (neue Rubrik „Familie und Partnerschaft“). Zusätzlich wird es eine wöchentliche Kinderseite zum Herausnehmen geben. Gefaltet wird aus der Kinderseite eine eigene kleine Kinderzeitung.

Im neuen „Stil“-Buch geht es um die vielfältigen Fragen des guten Lebens. Vom Hintergrund-Report aus der Modebranche über die Bedeutung von Architektur und Design werden in SZ-typischer Weise Themen beschrieben, die den Genuss, das Lebensumfeld und die Freizeit der Leser prägen.

Natürlich finden sich all diese Änderungen auch in der digitalen Ausgabe der SZ wieder. Dort werden auch spezifische Formen des digitalen Journalismus genutzt. Zudem wird es künftig, als Neuerung auf dem Sonntagsmarkt, eine eigene digitale Ausgabe „Sport am Wochenende“ geben, die über die App „SZ Digital“ erhältlich ist.

Die „SZ am Wochenende“ tritt mit diesem Konzept an, um für all ihre Freunde und solche, die es noch werden wollen, die Zeitung zu sein, nach der man am Wochenende am liebsten greift. Sie stellt sich weiterhin der Konkurrenz unter den Tageszeitungen, wird aber zusätzlich die Möglichkeiten eines Wochenmagazins nutzen. „Am Wochenende gibt es viele Zeitungen und Zeitschriften zu kaufen“, sagt Chefredakteur Kurt Kister, „die ‚SZ am Wochenende‘ wird sich wegen ihres ganz besonderen Charakters deutlich vom rauschenden Blätterwald abheben.“

Die „SZ am Wochenende“ wird durch eine ganze Reihe von Werbemaßnahmen begleitet. Dazu gehören Sonderplatzierungen und Promotion-Aktionen ebenso wie eine bundesweite Einführungskampagne mit Funkspots und Printanzeigen unter dem Claim „Deutschlands neue Wochenendzeitung.“