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Zehn Jahre Westfalium: kleiner Verlag hat sich etabliert

Westfalium

Mit einem Mix aus Information, Glosse und angeregten Diskussionen blickte der Westfalium Verlag (Münster) jetzt auf seine Gründung vor zehn Jahren zurück. Nach 50 Ausgaben und rund 6.000 Seiten redaktioneller Annäherung an die Lebensart und Kultur des Lebensraums Westfalen zog Verleger Dr. Wienand Geuking eine zufriedene Bilanz. Westfalium hätte sich im hart umkämpften Zeitschriftenmarkt etabliert und habe mit fast 7.000 Abonnenten und einem stabilen Einzelverkauf über den Zeitschriftenhandel mittlerweile eine treue Leserschaft erarbeitet.

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Wie wichtig ein Magazin ist, das sich ausschließlich mit der Kultur und Lebensart, dem Tourismus und den Menschen im Münsterland, Sieger- und Sauerland, Ostwestfalen-Lippe und dem östlichen Ruhrgebiet befasst, zeigten die Beiträge der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion, mit der die Jubiläumsfeier auf dem Landsitz Schulze Pellengahr (Beckum) begann. Zur Fragestellung "Standortfaktor Lebensqualität: Luxus oder Notwendigkeit" diskutierten neben Jens Spahn MdB auch Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff (Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff), Karsten Otte (Bezirkskonferenz Naturschutz OWL), Dr. Andreas Hollstein (Bürgermeister der Stadt Altena), Dr. Sebastian Leidel (Max-Planck-Institut Münster) und Prof. Christa Reicher (Fachgebiet Städtebau der TU Dortmund).

In einem Punkt waren sich alle einig. Westfalen dürfe nicht im klischeehaften Bild der Pferderomantik verharren, sondern müsse weiter hart daran arbeiten, die Balance zwischen hoher Lebensqualität und wirtschaftlichen Anreizen zu halten. Mit glossenhafter Leichtigkeit stellte anschließend Prof. Dr. Anton Königsberg die Lifestyle-Tauglichkeit der Westfalen auf den Prüfstand. Der Leiter des Instituts für tautologale Sprachlibidismierung in Brakel bescheinigte den eher bodenständigen Westfalen noch Nachhohlbedarf, die Vorzüge dieses Kulturraums und seines Reichtums zu genießen. Deshalb sei Westfalium auch ein wichtiger Spiegel, die Vorzüge dieser Region den Menschen, die in ihr lebten, regelmäßig vor Augen zu halten.

Dass die Gastronomie in Westfalen schon seit Jahren in der europäischen Champions-League spielt, bewies Sternekoch Jens Bomke vom Hotel Bomke in Wadersloh, der die 120 Gäste mit "Roulade von der Regenbogenforelle mit Estragonbröseln auf Rieslinggraupen und Wurzelgemüsen" und anderen Spezialitäten aus der Region verwöhnte.

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