taz Zukunftswerkstatt präsentiert: Neue Seite taz.neuland

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Ab 20. Januar 2016 erscheint die taz mit einer neuen Seite: taz.neuland. Andreas Rüttenauer, der für die taz Zukunftswerkstatt verantwortlich zeichnet, präsentiert damit deren erstes Produkt: eine zweimal wöchentlich erscheinende Seite über die neuen Länder.


Rüttenauer, der zunächst der taz- Sport-Redaktion angehörte, war von 2014 bis 2015 Teil der taz-Chefredaktion. Mit der Zukunftswerkstatt gründete er ein Forum für redaktionelle Innovationen und Experimentelles. So soll auch taz.neuland in erster Linie Spielwiese sein für junge AutorInnen, experimentelle Texte, regionale Gegenkultur und Hintergründiges aus dem deutschen Osten.

„Es mag vielleicht befremden, dass sich die taz erst jetzt mit dem Osten, den ehemals sogenannten neuen Ländern beschäftigt“, sagt Rüttenauer. „Die taz als Kind der westdeutschen Alternativkultur hat ja bisweilen gefremdelt mit dem Osten. Das soll sich ändern. Ab nach Osten!“

 

Es sind praktische Umstände, die den Ehrgeiz der Redaktion geweckt haben: Seit Jahresbeginn wird die taz-Auflage, die im Osten vertrieben wird, in einer neuen Druckerei hergestellt. Dadurch haben sich die redaktionellen Abläufe so verschoben, dass es die Möglichkeit gibt, eine Seite zu bestücken, die nur in die fünf Ostländer ausgeliefert wird. Es darf also experimentiert werden auf der neuen Seite, die zunächst mittwochs und freitags erscheinen soll.