„Heimat Berlin“: Die B.Z. erscheint am 21. März monothematisch zum Thema Integration

Wenn über Integration berichtet wird, dann oft über Probleme und negative Beispiele. Geschichten über gelungene Ansätze sind dagegen selten. Deshalb beschäftigt sich die gesamte B.Z.-Ausgabe vom 21. März 2009 mit der „Heimat Berlin“. Was bedeutet Integration in der Stadt, in der 187 Nationen zusammenleben? Auf den Politik-Seiten spricht Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble mit der Stadtteilmutter Faten Abbas aus Kreuzberg über ihre Erfahrungen. Im Sport-Teil berichten Hertha-Star Josip Šimunić und Alba-Spieler Blagota Sekulic von ihrer ersten Zeit in Berlin.


Die Integrations-Geschichte Berlins im Kulturteil, themenbezogene Reportagen im Lokalen, zahlreiche Tipps auf den Serviceseiten bis hin zum Bericht über landestypische Aphrodisiaka in der Rubrik „Liebe, Sex & Partnerschaft“ und 187 Berlin-Fakten über alle in der Hauptstadt vertretenen Nationen – das multikulturelle Berlin zieht sich quer durch sämtliche Ressorts. Entwickelt und produziert wird die Ausgabe vom aktuellen Lehrgang der Axel Springer Akademie.

„Journalistenschüler haben bei uns die Möglichkeit, redaktionelle Verantwortung zu trainieren. Das ist einmalig in der deutschen Journalistenausbildung“, sagt Marc-Thomas Spahl, stellv. Direktor der Axel Springer Akademie. Für die ungewöhnliche Ausgabe konnte der journalistische Nachwuchs prominente Autoren für die Kolumnen gewinnen: Die ehemaligen regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen und Klaus Schütz schreiben Pro und Contra zum Thema: Sind Ausländer in Berlin wirklich integriert?

 

Michel Friedmann setzt sich mit dem Heimat-Begriff auseinander und fragt: „Kann man überhaupt eine zweite Heimat empfinden?“ „Die B.Z. ist nicht nur die größte Zeitung Berlins, sie ist die Zeitung für alle Berliner. Integration ist hier nicht nur ein hohles Wort, sie wird tagtäglich gelebt. Ich freue mich sehr über die jungen Kollegen, die sich dem Thema auf so kreative Weise genähert haben, sagt B.Z.-Chefredakteur Peter Huth.