Handelsblatt legt bei Abo und E-Paper zu

Das Handelsblatt kann als einzige überregionale Tageszeitung im Bereich Abo leicht zulegen: Laut der aktuellen IVW-Auswertung stieg im ersten Quartal 2015 die Zahl der Abonnenten der Wirtschafts- und Finanzzeitung gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,1 Prozent auf 84.515 Abonnements. Auf 5-Jahressicht liegt der Zuwachs der Abonnenten bei 3,6 Prozent. Zum Vergleich: Der Gesamtmarkt hat in der Sparte Abo gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,1 Prozent verloren, im 5-Jahresvergleich liegt das Minus sogar bei 12,8 Prozent.


Auch bei der harten Auflage (Abonnement + Einzelverkauf) bleibt das Handelsblatt im ersten Quartal mit 89.723 Exemplaren stabil, während der Gesamtmarkt im Vergleichszeitraum ein Minus von 6,8 Prozent verzeichnet. Die verkaufsstärksten Titel waren im ersten Quartal die Wochenend-Ausgabe "Der falsche Prophet" über die fünf Irrtümer des Ökonomen Hans-Werner Sinn vom 16. Januar 2015, die am Kiosk ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vergleichsheft von 2014 erzielte, sowie die Ausgabe "Kampf um den Ölpreis" vom 23. Januar 2015, deren Steigerung gegenüber dem Vorjahr sogar bei 17 Prozent lag.

Weiteren Grund zur Freude bietet die anhaltend positive Entwicklung der E-Paper-Verkäufe: Die elektronische Auflage des Handelsblatts ist von 12.012 E-Paper im Vorjahresquartal auf 21.749 E-Paper im ersten Quartal 2015 gewachsen. Das bedeutet einen Anstieg um rund 81 Prozent.

 

Gabor Steingart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt: "Das Handelsblatt ist unter den beiden Chefredakteuren Sven Afhüppe und Hans-Jürgen Jakobs publizistisch stark ins neue Jahr gestartet und die positiven Abonnentenzahlen zeigen einmal mehr, dass das Außergewöhnliche, das Kontroverse und das Originelle honoriert wird. Wir sind unseren Leserinnen und Lesern diese geistige Anstrengung schuldig, Woche für Woche, Tag für Tag."