Focus stärkt Berlin-Standort und setzt auf neues Redaktionskonzept

Das Nachrichtenmagazin Focus zieht im ersten Halbjahr 2016 weitere Teile der Redaktion in Berlin zusammen, hält aber unverändert an einem starken Münchener Standort fest. Um sein inhaltliches und thematisches Spektrum zu verbreitern, setzt das Magazin künftig stärker auf ein neues Autoren- und Experten-Netzwerk, das von Berlin aus aufgebaut werden soll.

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Seit 2012 investiert Focus in den sukzessiven Ausbau des Berliner Standorts. Nach den Erfahrungen mit dem jüngsten Teilumzug im Frühjahr 2014 sollen künftig etwa drei Viertel der Mitarbeiter in der Bundeshauptstadt arbeiten, auch die gesamte Produktion soll künftig dort angesiedelt werden. Die meisten Ressorts werden in München aber weiterhin vertreten sein; auch die Redaktionen der Line Extensions (z. B.Focus-Money,Focus-Gesundheit) und der kaufmännische Bereich verbleiben dort.

Gleichzeitig reagiert Focus auf die veränderte Funktion von Nachrichtenmagazinen im heutigen Medienkonsum und bewegt sich tendenziell weg vom aktualitätsgetriebenen, hin zum einordnenden, vertiefenden Journalismus. Focus wird dafür systematisch ein dezentrales Netzwerk aus rund 50 freien Autoren, Korrespondenten und Experten aufbauen. Die inhaltliche Weiterentwicklung von Focus unter der Chefredaktion von Ulrich Reitz erfordert eine Verlagerung von Stellen, in geringem Umfang auch ihren Abbau (ca. fünf Stellen).

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BurdaNews-Geschäftsführer Burkhard Graßmann: „Nachrichten werden heute längst nicht mehr nur in gedruckter Form verbreitet. Dadurch hat sich die Rolle von aktuellen Magazinen verändert. Auch die Anforderungen an die Arbeitsweise von Journalisten und Redaktionen wandeln sich grundlegend. Diese Redaktionsreform und die weitere Stärkung des Berliner Standorts sind daher als Investitionen in die Zukunft zu verstehen. Wir wollen das Magazin langfristig profitabel und somit journalistisch unabhängig halten – dafür sind diese Veränderungen notwendig. Es ist zudem ein erstrebenswertes Alleinstellungsmerkmal, das Nachrichtenmagazin aus der Hauptstadt zu sein.“

Focus-Chefredakteur Ulrich Reitz: „Wir bündeln die Kraft unserer Redaktion. Wir sind künftig das aktuelle Magazin mit der größten Redaktion in Berlin - aber wir bleiben auch das aktuelle Magazin mit der stärksten Vertretung in München. Was für Münchner Kollegen mit Härten verbunden ist, ist für Focus insgesamt richtig. Wir werden von Berlin aus ein deutschlandweites Netzwerk aus Autoren schaffen, das unsere Redaktion beliefert und von ihr gesteuert wird. Damit werden wir unsere Leser In der gewohnten Qualität beliefern können. Wir starten also im Jahr 24 unserer Existenz noch einmal durch. Wir tun es mit Zuversicht und, wie stets, mit journalistischer Leidenschaft.“

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