5.000 taz.zahl ich-UnterstützerInnen

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Die Idee scheint fast schon altmodisch zu sein: Dass Arbeit ihren Wert und Preis hat, auch im digitalen Zeitalter, in dem Journalismus selbstverständlich kostenlos im Internet abgerufen wird. Die taz ließ sich davon nicht beirren und startete im April 2011 das Projekt taz.zahl ich, ein auf dem deutschen Pressemarkt einmaliges Bezahlmodell.


Während viele Zeitungsverlage begonnen hatten, im Internet Bezahlschranken hochzuziehen, schlug die taz mit diesem Experiment einen eigenen Weg ein, erfolgreich, wie sich nun zeigt. 5.000 Leserinnen und Leser unterstützen das Projekt taz.zahl ich mittlerweile. taz.zahl ich folgt dem taz Solidaritätsprinzip: Sämtliche Original-Beiträge der KorrespondentInnen und AutorInnen können frei und kostenlos zugänglich bleiben. Für alle, wenn einige freiwillig dafür bezahlen.

"Paywahl statt Paywall" - dieser Appell richtet sich an alle, die die unabhängige Berichterstattung und den kritischen Journalismus der taz schätzen und die verstanden haben, dass diese nicht gratis zu haben sind. Nicht wenige beteiligen sich: Seit Beginn des Experiments haben 109.404 Menschen freiwillig etwas für taz.zahl ich bezahlt (Stand: August 2015). In der vergangenen Nacht ist die Zahl derjenigen, die nicht nur einmalig, sondern regelmäßig einen Beitrag leisten, auf 5.000 gesprungen.

 

Durchschnittlich ganze 5,84 Euro pro Monat und Person werden im Rahmen von taz.zahl ich von diesen AbonnentInnen überwiesen. Ein kleiner, aber wesentlicher Betrag, denn gerade diese regelmäßigen Zahlungen sind für die taz besonders wichtig. Denn sie ermöglichen eine sichere Budgetplanung und sie sorgen dafür, dass die Informationen auf taz.de auch weiterhin für alle kostenlos bleiben können - auch und gerade für die, die sich ein Abonnement nicht leisten können.

Dass auch kostenloser Journalismus seinen Preis hat, dieser Appell ist bei den UserInnen von taz.de und den taz-LeserInnen angekommen. Die Entwicklung stimmt zuversichtlich, taz.zahl ich ist ein ausbaufähiges Projekt: Angepeilt sind schon die nächsten 5.000 regelmäßigen UnterstützerInnen.