ÖJC: Österreichisches Leistungsschutzrecht ist noch schlechter als das Deutsche

ÖJC

Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) lehnt in wesentlichen Punkten den heute von der Bundesregierung Österreichs in die Begutachtung entsandte Entwurf eines neuen Urheberrechts ab. Diese autorenfeindliche Novelle fördert im klassischen Sinne die Rechte der Verlage, aber nicht die der Autoren, die den Content schaffen.

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EU-Kommissar Oettinger trifft Urheber anlässlich der Berlinale 2015

Der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Günther Oettinger hat gestern Vormittag in der Akademie der Künste in Berlin prominente Urheber zum Gespräch über die Zukunft des Urheberrechts getroffen. Der Kommissar betonte, „dass die europäische Kulturwirtschaft ohne Urheber nicht existieren kann. Er forderte Urheber und Kulturwirtschaft zur Zusammenarbeit mit der EUKommission bei der Gestaltung eines neuen europäischen Urheberrechts auf.“

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Außerordentliche Mitgliederversammlung der VG WORT zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger

Der Vorstand der VG WORT hat beschlossen, zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende November 2013 in München einzuladen, um über eine zukünftige Wahrnehmung des Leistungsschutzrechts des Presseverlegers und des Beteiligungsanspruchs des Urhebers zu beraten.

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Beschwerde der VG Media bietet keine hinreichende Basis für Einleitung eines förmlichen Missbrauchsverfahrens gegen Google

Andreas Mundt

Das Bundeskartellamt bestätigt auf Nachfrage, dass das Bundeskartellamt auf Basis der von VG Media eingereichten Beschwerde keine hinreichenden Ansatzpunkte sieht, um gegen Google ein förmliches Missbrauchsverfahren einzuleiten. Das Amt beobachtet unabhängig von der Beschwerde von VG Media das konkrete Verhalten und die belegbaren Reaktionen von Google auf die Geltendmachung des Leistungsschutzrechts durch die einzelnen Verlage oder die VG Media aus kartellrechtlicher Sicht und wird gegebenenfalls die Einleitung eines Verfahrens gegen Google von Amts wegen prüfen.

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Rhein-Zeitung verzichtet auf Präsenz bei Google News

Am 01.08.2013 tritt das umstrittene Leistungsschutzrecht in Kraft. Doch ausgerechnet jene, die zu den entschiedenen Befürwortern dieses Gesetzes zählen, haben die von Google verlangte Einverständniserklärung unterzeichnet. Hierzu zählen unter anderem die Axel Springer AG und die Mediengruppe Hubert Burda. Die Rhein-Zeitung hingegen wird über Google-News fortan nicht mehr verlinkt werden.

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Bundesjustizminister Maas für kartellrechtliche Maßnahmen gegen Google

Bundesjustizminister Heiko Maas hat sich anlässlich des Kongresses Deutscher Lokalzeitungen am 24. Juni in Berlin für kartellrechtliche Maßnahmen gegen den Internet-Konzern Google ausgesprochen. "Es kann nicht sein, dass Internet-Giganten ihre Marktmacht auf Kosten der Verlage missbrauchen . Auch wir wollen dazu beitragen, dass Ihre Geschäftsmodelle zukunftsfähig bleiben, denn Zeitungen sind für die Demokratie unverzichtbar", sagte Maas in der Friedrich-Ebert-Stiftung vor rund 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien an die lokalen Zeitungsverleger gewandt. Damit entsprach er auch einer Forderung der scheidenden Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen Inken Boyens an die Politik, die Zeitungsverlage im Sinne des neuen Leistungsschutzrechtes in ihrer Auseinandersetzung mit Google zu unterstützen.

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Leistungsschutzrecht: Verlage wollen weiter ihre Inhalte bei Google anzeigen lassen

Der Hightech-Verband BITKOM sieht seine Kritik am morgen in Kraft tretenden Leistungsschutzrecht bestätigt. So hat die beliebte Newssuchmaschine Rivva angekündigt, aufgrund der neuen Rechtslage keine Anrisstexte mehr anzuzeigen. "Wir haben von Anfang an gewarnt: Das Gesetz ist innovationsfeindlich und schadet gleichermaßen den Internetnutzern wie der Netzwirtschaft. Genau das erleben wir jetzt", sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

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