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Die Ibiza-Affäre: Auszeichnung für Spiegel und Süddeutsche Zeitung

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Der Spiegel 201921 Ibiza AffäreGestern, am 2. Dezember 2019, wurde in Berlin der 11. Deutsche Reporterpreis, der Preis von Journalistinnen für Journalistinnen, vergeben. Fünf prominent besetzte Jurys hatten zunächst über 90 nominierte Beiträge debattiert, bevor der Preis am Abend im Tipi am Kanzleramt in elf Kategorien verliehen wurde. Eine besondere Rolle spielte dabei der gemeinsam vom Spiegel und der Süddeutschern Zeitung eingereichte Beitrag über die Ibiza-Affäre.

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Mit dem Deutschen Reporterpreis werden die herausragenden Reportagen, Interviews, Essays und Innovationen des Jahres ausgezeichnet und vorbildliche Texte und Multimedia-Arbeiten zur Diskussion gestellt. Diese Diskussion soll der eigentliche Sinn des Reporterpreises sein, da man daran glaubt, dass das gute Beispiel der beste Weg ist zu besserem Journalismus, und zu Zeitungen, Zeitschriften und Websites, die so viele Leser finden, wie sie verdienen.

Teilnehmen konnten alle deutschsprachigen journalistischen Texte und Web-Projekte, die zwischen dem 1. Oktober 2018 und dem 30. September 2019 in Tages- und Wochenzeitungen, Magazinen und (aktualitätsbezogenen) Websites veröffentlicht wurden. Zweitveröffentlichungen, Übersetzungen, Buchveröffentlichungen und Manuskripte waren hingegen ausgeschlossen. Jeder Beitrag konnte nur in einer Kategorie ins Rennen gehen. Die Beiträge konnten dabei von den Autoren selbst, von Redaktionen oder von Lesern eingereicht werden.

 

In diesem Jahr haben 29 Jurorinnen und Juroren über die Preisträger des Deutschen Reporterpreises entschieden. Neu zur Jury hinzugekommen sind in diesem Jahr Franziska Augstein, Redakteurin der Süddeutschen Zeitung und Sonja Zekri, Ressortleiterin der Süddeutschen Zeitung. 87 Vorjuroren wählten zunächst aus den eingereichten Arbeiten diejenigen aus, unter denen die Jury dann gestern die Preisträgerinnen und Preisträger bestimmte.

Die Jurorinnen und Juroren waren in diesem Jahr Micky Beisenherz, Teresa Bücker, Astrid Csuraji, Gesine Cukrowski, Franziska Augstein, Kristina Dunz, Michael Ebert, Sylke Gruhnwald, Richard Gutjahr, Axel Hacke, Claus Kleber, Friedrich Küppersbusch, Sascha Lobo, Helge Malchow, Uwe Martin, Ulrich Matthes, Caren Miosga, Elisabeth Niejahr, Marcel Reif, Anja Reschke, Evelyn Roll, Vera Schröder, Pauline Tillmann, Maja Weber, Jessy Wellmer, Christine Westermann, Armin Wolf, Sonja Zekri und Diana Zinkler.

 

In der Kategorie „Reportage“ prämierte die Jury Harald Maass für den Beitrag „Die Welt, von der niemand wissen soll“ als den Text mit der größten Relevanz und einer großartigen Reporterleistung. Harald Maass porträtierte erstmals im deutschen Sprachraum nüchtern und unaufgeregt die Monstrosität einer digitalen Diktatur, die in China zur Überwachung einer ganzen Region und ihrer Minderheiten Verwendung findet.

Tags: Journalismus, Tageszeitung, Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel, Auszeichnung, Der Spiegel (Objektfamilie), Österreich

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