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Wann läuft „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“? TVdirekt bietet einen Feiertags-Überblick

TVdirekt 201926„Der kleine Lord“, „Ist das Leben nicht schön?“, „Die Muppets Weihnachtsgeschichte“, „Die Feuerzangenbowle“, „Kevin allein zu Haus“, Loriots „Weihnachten bei Hoppenstedts“ (Früher war mehr Lametta!) und zum Jahreswechsel „Der 90. Geburtstag oder Dinner for One“, aus dem Hamburger Ohnsorg-Theater „Tratsch im Treppenhaus“ sowie aus der Serie „Ein Herz und eine Seele“ die Folge „Sylvesterpunsch“. Auch dieses Jahr laufen die Klassiker im Fernsehen. Wer nichts verpassen möchte, benötigt einen entsprechenden Überblick. Diesen bietet die Programmzeitschrift TVdirekt.

 

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„Sylvesterpunsch“? Ja, den letzten Tag des Jahres schreibt man nicht mit „y“. Dennoch trägt die erste in Farbe gedrehte Folge der Serie „Ein Herz und eine Seele“ diesen fehlerhaften Namen. Das aber stört die Fans der von Wolfgang Menge geschaffenen Fernsehserie nicht. Und auch wenn sie bereits die Dialoge vollständig mitsprechen können, wird dennoch jede Wiederholung geschaut.

Gleiches gilt für die übrigen traditionellen Sendungen. Und nicht selten zappen deren Anhänger von Sender zu Sender. Denn wenn beispielsweise die Ausstrahlung von Drei Haselnüsse für Aschenbrödel in einem Kanal beendet ist, beginnt diese auf einem anderen Sendeplatz erneut.

 

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„Wir warten aufs Christkind“ und „Lemmi und die Schmöker“

Einige Formate blieben jedoch im Laufe der Zeit „auf der Strecke“. Hierzu zählen „Wir warten aufs Christkind“ die von 1960 bis 1995 am Nachmittag des Heiligen Abends von der ARD ausgestrahlt wurde. Die TV-Ansagerin Hanni Vanhaiden traf mit dem Katzengreis M wie Meikel auf Freunde wie Plumpaquatsch, dem Hasen Cäsar und dessen Freund Arno. Oder aber Lemmi und die Schmöker waren Gastgeber wie beispielsweise 1975 und 1977.

Die Brille tragende Sockenpuppe Lemmi, die eigentlich Balduin Percy Hannibal Lehmann hieß, war ein Bücherwurm. Lemmi verbrachte seine Zeit zusammen mit dem von Hannes Kaetner gespielten Hausmeister Herr Willibald in einer Bücherei. Dreh- und Angelpunkt war eine mit einem Rohrpostsystem vergleichbare Schienenförderanlage, mit der Bücher in Plastikwagen innerhalb der Bücherei transportiert wurden.

 

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Doch in einigen Transportbehältnissen befanden sich Tücher, die vom Hausmeister behutsam herausgenommen wurden. Per Bluescreen-Technik wurden auf diesen Tüchern sodann Filme gezeigt, die den Inhalt der vorgestellten Bücher wiedergaben. Hierzu zählten unter anderem Momo von Michael Ende, Als Hitler das rosa Kaninchen stahl von Judith Kerr, Münchhausen von Gottfried August Bürger.

Eigentlich war die Kombination aus „Wir warten aufs Christkind“ und „Lemmi und die Schmöker“ ein ideales Fernsehformat. Die Eltern konnten sich ungestört auf die Vorbereitung des Weihnachtsfestes konzentrieren, den Kindern wurde die Zeit bis zur Bescherung verkürzt und gleichzeitig konnte man sie für die Literatur begeistern. Es wäre sicherlich ein Anreiz, über eine Neuauflage nachzudenken.

 

DDR-Klassiker: „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“

In den Jahren 1957 bis 1991 strahlte das Fernsehen der DDR und nach der Wende dessen Nachfolger, der Deutsche Fernsehfunk, jeweils am 1. Weihnachtsfeiertag im 1. Programm eine etwa 90 minütige Fernsehshow aus, die vom Sender zuweilen auch als „bunter Weihnachtsteller mit Musik und Humor“ bezeichnet wurde. Moderiert wurde die Sendung von der Schauspielerin Margot Ebert und dem Fernsehunterhalter Heinz Quermann. Nur 1984 blieb Ebert der Sendung fern, angeblich aufgrund einer Meinungsverschiedenheit zwischen ihr und Quermann.

Die Sendung war ein Publikumsmagnet. Höhepunkt war jeweils ein vom Satiriker Jochen Petersdorf vorgetragenes „modernes Märchen“, mit dem Petersdorf Alltags-Probleme in der DDR auf überspitze Art kritisierte. Zudem warteten die Zuschauer stets auf ein Kommando. Denn etwa 20 Minuten vor Ende der Sendung „befahl“ Quermann den Zuschauern, nunmehr rasch die Kartoffeln aufzusetzen, damit pünktlich der Gänsebraten auf dem Tisch stehen könne.

 

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„Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ wäre im Gegensatz zu „Wir warten aufs Christkind“ oder „Lemmi und die Schmöker“ nicht reproduzierbar. Denn den Charme machten eben die beiden Gastgeber aus, die Namen Ebert und Quermann sind mit dem Format eng verbunden. Ebert starb 2009, Quermann zuvor im Jahr 2003. Dennoch müssen Fans nicht auf diesen Klassiker verzichten. Denn der RBB wiederholt Jahr für Jahr, ebenfalls am 1. Weihnachtsfeiertag, eine Folge.

Die aktuell am Kiosk erhältliche Heftfolge der Fernsehzeitschrift TVdirekt, die im Verlag der Funke Mediengruppe (Essen, Nordrhein-Westfalen) erscheint, stellt die Fernseh-Klassiker vor und weist auch darauf hin, dass beispielsweise allein „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ 13 mal ab Heiligabend im Fernsehen läuft.

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Der Leser erfährt auch Hintergründe zu einem „modernen Klassiker“. Denn für viele Fernsehzuschauer ist es zur lieb gewonnen Tradition geworden, zu Weihnachten eine neue Ausgabe der ZDF-Serie „Das Traumschiff“ verfolgen zu können. Dass man sich redaktionell gesondert dieser Serie widmet, hat einen Hintergrund. Denn an Bord gibt es einen Personalwechsel. Der bisherige Kapitän Victor Burger, gespielt von Sascha Hehn, ging von Bord. Nunmehr wird der Dampfer von Max Parger geleitet, der von Florian Silbereisen dargestellt wird. Wie bedeutend dieser Wachwechsel ist zeigt sich schon allein daran, dass man sich sogar in Entenhausen mit der Thematik befasst hatte.

Die Redaktion erläutert zudem, wie Weihnachten in Rom, der heiligen Stadt, begangen wird. Ebenso stellt man die neue Star Wars Episode vor, die am 18. Dezember 2019 in die Kinos kam. Thematisiert wird auch die neue Serie „Das Boot“, die an den Kino-Klassiker, der 1981 gedreht wurde, anschließt. Das achtteilige Antikriegsdrama läuft ab dem 3. Januar 2020 erstmals im Free-TV.

 

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Abgerundet wird das redaktionelle Angebot mit einem Rezept für ein Drei-Gänge-Menue, welches von Johann Lafer zusammengestellt wurde, sowie einem Kreuzworträtsel, bei dem sechs Erlebnis-Gutscheine verlost werden. Die zum Verkaufspreis von 1,19 Euro aktuell im Zeitschriftenhandel erhältliche Ausgabe 26/2019 umfasst 160 Seiten und stellt das Fernsehprogramm bis zum 3. Januar 2020 vor. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk abgefragt werden.

siehe auch: Themenbereich Weihnachten

 


Tags: Weihnachten, TV-Programm, TVdirekt

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