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Fußball-Woche präsentiert Sonderheft zur neuen Fußballbundesliga-Saison 2019/20

Fußball Woche Sonderheft 2019 2020Es gibt viele Fußballzeitschriften im deutschen Pressehandel. Und fast jede versorgt zur neuen Fußballbundesliga-Saison die Leser mit Sonderheften. Die in Berlin wöchentlich erscheinende Fußball-Woche berichtet hingegen insbesondere über den Berliner Fußball bis zur Kreisliga C und widmet auf 228 Seiten somit auch dem Regionalsport eine Sonderausgabe.

 

 


Für eine Zeitschrift, die sich dem Fußball in der Region Berlin-Brandenburg verschrieben hat, ist die nun beginnende Saison der Fußballbundesliga ein besonderes Highlight. Denn der Verlag hebt im Vorwort seines Sonderheftes hervor, dass nach den gemeinsamen Erstliga-Zeiten von Hertha BSC und Tennis Borussia 1976/1977 mit Union Berlin und Hertha erstmals wieder zwei Berliner Mannschaften im Fußball-Oberhaus spielen und Chefredakteur Horst Bläsig erklärt Berlin auch sogleich zur Fußball-Hauptstadt.

Die Sonderausgabe präsentiert dem Leser einen Kalender, indem die jeweiligen Begegnungen dargestellt werden und fügt zur schnellen Orientierung des Fußballfans dabei die Ergebnisse jener Partien der vorherigen Saison hinzu. Zudem zeigt eine Landkarte die Standorte der einzelnen Bundesligavereine auf. Und natürlich werden in den Berichten die beiden Erstligisten besonders hervorgehoben.

 


Rehhagel OttoOtto RehhagelMit einem Interview stellt die Redaktion den neuen Hertha-Trainer Ante Covic, Nachfolger von Pal Dardai, vor. Der 43-Jährige Covic spielte von 1996 bis 2000 bei Hertha BSC und war 2012 Co-Trainer vom Otto Rehhagel. Aus Sicht der Redaktion hätte sich Hertha in den letzten zwei Jahren zwar stabilisiert, jedoch wäre zuletzt eine Stagnation feststellbar gewesen. Covac erläutert in dem Gespräch mit den Redakteuren Horst Bläsig und Andreas Krühler, wo er den Hebel ansetzen wolle.

Dirk Zingler, Präsident des Bundesliga-Neulings 1. FC Union Berlin, erklärt in der Sonderausgabe, wie er es anders machen wolle als Greuther Fürth oder Eintracht Braunschweig, die nach der ersten Saison in der Fußballbundesliga gleich wieder abgestiegen sind. Zinglers Ziel wäre es, sich in der Bundesliga etablieren zu können und dies auch mit Neuzugängen wie Neven Subotic, Christian Gentner und Anthony Ujah. Wichtig wäre es ihm aber auch, die bisherige Authentizität wahren zu wollen, so der Union-Präsident.

 

Als Fußballzeitschrift mit regionalem Schwerpunkt schafft die Redaktion mit ihrem Saisonheft dennoch den Spagat zwischen lokalem Focus und Bundesliga generell. Übrige Bundesliga-Mannschaften außerhalb Berlins werden vorgestellt, wenngleich dieses auch nur auf die namentliche Nennung des aktuellen Kaders sowie den Abgängen und Neuverpflichtungen beschränkt ist. Letzteres gilt auch für die Mannschaften der 2. und 3. Bundesliga, lediglich Dynamo Dresden und der FC Erzgebirge Aue, in der 2. Bundesliga, sowie Hansa Rostock, FC Magdeburg, der Hallesche FC, Carl Zeiss Jena, der FSV Zwickau und der Chemnitzer FC, in der 3. Bundesliga, werden auf jeweils einer Seite porträtiert. Ebenso erhielt auch in den unteren Klassen bis zur Berlin-Liga jeder Verein eine ausführliche Präsentation in der die jeweiligen Ziele und das Abschneiden der vergangenen 10 Jahre erläutert werden.

Aber nicht nur im Hinblick auf die Regionalität unterscheidet sich das „FuWo“-Sonderheft von anderen Sonderpublikationen. Es weicht auch durch eine Terminübersicht der 1. und 2. Bundesliga der Frauen ab. Und auch hierbei ist der Lokalsport Trumpf, werden doch lediglich die Frauenfußball-Abteilungen von Turbine Potsdam und RB Leipzig vorgestellt.

 


Zwei Wermutstropfen gibt es aber dennoch. Auswärtige Fans des Berliner Fußballs werden am Kiosk kaum Erfolg haben, denn das Saisonheft ist außerhalb der Region Berlin/Brandenburg nur in einigen wenigen Bahnhofsbuchhandlungen vertreten. Und zudem dürfte das dem Heft beigefügte „Gimmick“ in Form eines heraustrennbaren DIN-A 2-Posters für einige Leser ein Problem darstellen. Denn dieses ist beidseitig bedruckt: einmal mit dem Mannschaftsfoto von Hertha BSC und auf der andere Seite mit dem vom 1. FC Union Berlin. Getreu dem Motto „Wer die Wahl hat, hat die Qual“ werden sich einige entscheiden müssen, welchen Berliner Bundesligaverein sie nun favorisieren werden.

Das Fußball-Woche Saisonheft ist zum Preis von 7,50 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk.com abgefragt werden.

 


Porträtierte Mannschaften der Regionalliga Nordost
Berliner AK, BFC Dynamo, Bischofswerdaer FV 08, BSG Chemie Leipzig, FC Energie Cottbus, FC Rot-Weiß Erfurt, FC Viktoria 1889 Berlin, FSV Optik Rathenow, FSV Union Fürstenwalde, FSV Wacker Nordhausen II, Hertha BSC II, SV Babelsberg 03, SV Lichtenberg 47, VfB Auerbach, VfB Germania Halberstadt, VSG Altglienicke, ZFC Meuselwitz, 1. FC Lokomotive Leipzig.

Porträtierte Mannschaften der NOFV-Oberliga Nord
1. FC Lok Stendal, Brandenburger SC Süd 05, CFC Hertha 06, FC Hansa Rostock II, FC Hertha 03 Zehlendorf, FC Strausberg, Greifswalder FC, Ludwigsfelder FC, MSV Pampow, SC Staaken, SPVG Blau-Weiss 90 Berlin, SV Tasmania Berlin, SV Victoria Seelow, Tennis Borussia Berlin, Torgelower FC Greif, TSG Neustrelitz.

 


Porträtierte Mannschaften der NOFV-Oberliga Süd
FSV Luckenwalde, VfB Krieschow.

Porträtierte Mannschaften der Berlin-Liga
Berlin Türkspor e.V., Berlin United, Berliner SC, BSV Al-Dersimspor, BSV Eintracht Mahlsdorf, FC Brandenburg 03, Frohnauer SC 1946, FSV Spandauer Kickers, Füchse Berlin Reinickendorf, Hilalspor Berlin, SD Croatia Berlin, SFC Stern 1900, SV Empor Berlin, SV Sparta Lichtenberg II, TSV Rudow Berlin II, Türkiyemspor Berlin, TuS Makkabi Berlin, VfB Fortuna Biesdorf II.

 

Tags: Fußball, Berlin, Sport General Interest (Objektgruppe), Union Berlin

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