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Stern Crime Plus: Gruner + Jahr startet kostenpflichtiges Abo-Modell

Stern Crime PlusDer Hamburger Verlag Gruner + Jahr startet ein kostenpflichtiges Abo-Modell für digitalen Journalismus. Es ist das erste digitale Zuhause für True-Crime-Fans in Deutschland. Für die Anhänger der True-Crime-Unterhaltung bietet es jederzeit einen vollständigen Überblick in nur einem Angebot. Der Verlag möchte damit das bereits bestehende Printprodukt Stern Crime von einer Magazin- hin zu einer multimedialen Medienmarke ausbauen.

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Die Medienmarke soll unter einem Dach Magazine, Podcasts, Video, Audio und Live-Veranstaltungen vereinen. Mit dem neuen Digital-Angebot „Stern Crime Plus“ sollen Fans noch stärker in die Geschichten über wahre Verbrechen eintauchen können, mit Original Audio- und Video-Aufnahmen von Opfern, Tätern und Ermittlern. Reporter wollen Einblicke in die Hintergründe der Geschichten geben, sprechen über das behutsame Aufbauen von Vertrauen zu Angehörigen von Opfern und über das Erzeugen von Bildern im Kopf bei den Lesern, ohne dabei reißerisch sein zu müssen.

Sie erzählen von ihrer Recherche und auch darüber, was das mit ihnen gemacht hat. Eine Reporterin berichtet, wie sie einst selbst zur Protagonistin eines Falles wurde. Stern Crime Plus ermöglicht Nutzern außerdem den Austausch mit den Machern von Stern Crime. Die User können sich zudem an Themen-Votings beteiligen und Fragen an die Redaktion stellen.

Außerdem bietet Stern Crime Plus alle multimedialen Inhalte, die die Marke schon heute erfolgreich anbietet. Die Podcasts „Spurensuche“ und „Wahre Verbrechen“ zählen ebenso zum Angebot wie Geschichten aus dem Heft. Als Audiostorys aufbereitet und von professionellen Sprechern eingelesen, gehen sie unter die Haut. Abonnenten erhalten zusätzlich auch Rabattvorteile für Live-Events wie die Stern Crime-Lesungen mit Schauspieler Christian Redl oder Crime-Stadttouren, die die Teilnehmer an die Schauplätze wahrer Verbrechen führen sollen.

Die Stern-Chefredakteurin, Anna-Beeke Gretemeier, erklärt hierzu: „Wir sind mit Paid später dran als andere Verlage, was uns nicht davon abhalten wird, ganz bald auch Stern Plus zu launchen. Jetzt bringen wir zunächst aber ein einzigartiges und noch nicht dagewesenes Nischenprodukt an den deutschen Markt: speziell entwickelt für eingefleischte True-Crime-Fans.“

Der Stern-Crime Redaktionsleiter, Giuseppe Di Grazia, fügt dem hinzu: „Mittelfristig soll Stern Crime die führende multimediale Medienmarke für True-Crime-Fans werden, und das Plus-Angebot ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Schon heute gehören zur Markenfamilie neben dem Magazin auch Podcasts und Live-Veranstaltungen. Der Zuspruch zu unseren Angeboten zeigt: Unsere treuen Fans haben noch lange nicht genug.“



Geschäftsführerin der Sparte G+J Digital Media, Carina Laudage, ergänzt schließlich: „In den vergangenen Jahren lag der strategische Fokus von Gruner + Jahr darauf, Relevanz, Reichweite und Umsatz unserer Digitalangebote zu steigern. Das haben wir sehr erfolgreich geschafft. Nun starten wir mit dem ersten journalistischen Paid-Angebot. Es ist der nächste logische Schritt in der Digitalstrategie von G+J. Mit den Daten und Erfahrungen, die wir aus dem Verhalten der Nutzer von Stern Crime Plus ziehen, werden wir das Angebot stetig weiterentwickeln.“

Der Preis für Stern Crime Plus-Abonnements liegt zum Start bei 5,99 Euro monatlich, inklusive Printmagazin kostet das Abonnement 7,49 Euro pro Monat. Erhältlich ist Stern Crime Plus über das Onlineportal www.crimeplus.de. Für den Aufbau der technischen Plattform hinter Stern Crime Plus hat der Stern im Rahmen der Google Digital News Initiative eine Anschubfinanzierung erhalten.

Ähnliche Angebote bieten auch andere Verlagskonzerne an. Erst kürzlich startete das Hannoveraner Verlagshaus Madsack unter dem Namen „Plus“ eine digitale Nachrichten-Flatrate an. Hierbei erhalten Leser exklusive Angebote „für relevante regionale und lokale Inhalte“.

 

 

Tags: Gruner + Jahr, Politik und Nachrichten (Objektgruppe), Bezahlschranke / Paywall, Stern Crime

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