Folge uns auf Facebook

Folge uns auf Twitter

BILD POLITIK: Springer startet politische Wochenzeitung

Bild PolitikBILD startet heute, 8. Februar 2019, eine neue Politikzeitung. Das gedruckte Magazin will dabei nicht nur die „wichtigsten Fragen der Woche“ stellen, sondern auch gleich die dazu passenden Antworten liefern. Der Titel wird jedoch zunächst nur in einer Testphase in Hamburg und im angrenzenden Umland sowie in Lüneburg und Lübeck im Einzelhandel erhältlich sein.


 

Der Axel Springer Verlag verfolgt bezüglich des inhaltlichen Aufbaus der Zeitschrift im Gegensatz zu anderen Printprodukten eine abweichende Strategie. Denn die Artikel sind nicht nach klassischen Ressorts wie Innen- oder Außenpolitik gegliedert, sondern eingeordnet in die Rubriken „Ärger“, „Freude“ und „Neugier“. Damit wolle man bewusst die Perspektive der Leser aufnehmen und somit eine emotionale Zielgruppenansprache umsetzen.

Das Konzept wurde gemeinsam von Selma Stern, 33, zurzeit Vorstandsreferentin News Media bei Axel Springer, und Nikolaus Blome, 55, Politikchef und stellvertretender Chefredakteur der BILD, entwickelt. Selma Stern erklärte in diesem Zusammenhang: „BILD POLITIK ist ein Politikmagazin, das es so in Deutschland nicht gibt, aber geben sollte. Insbesondere die sozialen Medien werfen mit ihrer unendlichen Informationsfülle oft mehr Fragen auf, als sie beantworten. Wir glauben, dass wenn es darum geht, eine Auswahl und die Einordnung des Wesentlichen zu lesen, viele Menschen weiterhin ein gedrucktes Heft in der Hand schätzen.“

 


„In diesen politisch stark emotional geprägten Zeiten nehmen wir mit der neuen Heftstruktur die Gefühle der Leser ernst und geben ihnen kompakt verdichtet, transparent und schnell erfassbar die Fakten und Einordnung zu den wichtigsten Fragen der Woche. BILD Politik ist das Angebot an alle, die im Bauch Verunsicherung spüren, aber im Kopf Klarheit wollen.“ fügte Nikolaus Blome hinzu.

Die erste Ausgabe befasst sich daher auch gezielt mit den aktuellen Reizthemen: warum gibt die Bundesregierung zu Diskussionen wie Dieselgrenzwerte und Fahrverbote, dem Ausbau des Handynetzes sowie der Ausstattung der Bundeswehr keine Antworten? Wie gut geht es den Alten bei der Rente wirklich?

 


BILD POLITIK erscheint im kompakten Magazinformat und umfasst 52 Seiten. Der Verkaufspreis beträgt 2,50 Euro. Die Marketingaktivitäten stehen unter den Slogans „Wenn Sie die Politik nicht mehr verstehen, muss es nicht an Ihnen liegen.“ und „Kann man hassen. Kann man lieben. Muss man wissen.“ Die Werbekampagne läuft in der Zielregion durch Werbebanner im Internet, Plakataushang im Stadtgebiet sowie durch Radiospots. Die Kampagne wurde von BILD in Zusammenarbeit mit der Agentur Feinbrand entwickelt.

In den sozialen Medien werden die Spots durch Einbindung von berühmten Politikerzitaten wie jenes des ersten Sekretärs der SED-Bezirksleitung von Ost-Berlin, Günter Schabowski, am 9. November 1989, welches letztlich Anlass für den Fall der Berliner Mauer war: „Das tritt nach meiner Kenntnis, ist das sofort, unverzüglich“

 

 

Ob sich BILD POLITIK neben den bereits bestehenden Wochenzeitungen wie „Die Zeit“, „Der Freitag“, „Frankfurter Allgemeine Woche“ im Pressemarkt behaupten kann, ist fraglich. Erst im Dezember 2018 hatte Springer nach über zwei Jahren die Erscheinung der Tageszeitung „Fußball Bild“ wieder eingestellt. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk.com abgefragt werden.

(Quelle)

Tags: Axel Springer, Markteinführung, Bild, Politik, Wirtschaft (Objektgruppe)

Neu im Handel

  • 1
  • 2

Top Artikel auf Pressenews in Deutschland