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c’t Fotografie präsentiert tierische Glücksmomente und kraftvolle Herbstmotive

Ct Fotografie 202005Sonne lacht? Blende 8! Diese Faustregel kennen wohl nur noch jene, die mit analogen Spiegelreflexkameras „groß geworden“ sind. Heute verfügen digitale Kameras über diverse Programmroutinen. Versierte Fotografen lieben hingegen manuelle Einstellungen und jeder hat auch so seine ganz persönliche Lieblingsjahreszeit. Das Magazin c’t Fotografie zeigt, mit welchen Tricks sich der Herbst fotografisch einfangen lässt und wie man den eigenen Vierbeiner vor das Objektiv bekommt.

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Regen, Nebel und Wind. Der Herbst sorgt häufig für eine äußerst triste Stimmung. Doch mit etwas Durchhaltevermögen und den richtigen Kameraeinstellungen entstehen aber auch bei trüben Aussichten durchaus kraftvolle Aufnahmen. c’t Fotografie zeigt in der aktuell im Zeitschriftenhandel erhältlichen Ausgabe 5/2020, mit welchen Tricks und welcher Technik man die intensiven Farben und ungewöhnlichen Stimmungen der Herbstlandschaft einfängt.

Viele sehen in jedem Abschnitt eines Jahres sowohl Vor- als auch Nachteile. Fotografen entdecken hingegen bei jeder Gelegenheit einen Reiz, den man einfangen sollte. Tau in Spinnenweben ist dabei ein sehr beliebtes Motiv. Herbstmotive, bei diffusem Licht fotografiert, sind wahre Rohdiamanten. „Um Moose, Flechten und bunte Blätter zum Leuchten bringen zu können, benötigt man zunächst viel Licht“, erklärt der Naturfotograf Radomier Jakubowski in der c’t Fotografie. „Also muss die Belichtungszeit verlängert und die Blende weit geschlossen werden.“ Bei Nebel sollte man dann aber die Belichtungszeit etwa eine Blendenstufe ins Positive korrigieren, damit die Schwaden schön hell abgebildet werden und dennoch ihre Zeichnung behalten.

 

Besonders intensiv strahlen Farben auf nassen Oberflächen, auch Kontraste verstärken sich. „Allerdings reflektieren die feuchten Oberflächen das Licht,“ räumt der Experte sodann aber ein. Abhilfe schafft hierbei ein Polarisationsfilter. Dieser entspiegelt und unterdrückt teilweise blaue und graue Reflexe des Himmels. Der Einsatz kostet ein bis zwei Blenden Licht, wodurch die Verschlusszeit halbiert bis geviertelt wird.

Nahaufnahmen mit einem schönen Bokeh können mit einem lichtstarken Teleobjektiv gelingen. Ein starkes Weitwinkel vergrößert hingegen Elemente, die sich im Vordergrund befinden und hebt diese hervor. „Möchte man mit dem Teleobjektiv eine große Schärfentiefe abbilden, muss man weit abblenden,“ erklärt Jakubowski. „Alternativ kann man via Focus-Stacking eine Fokusreihe aufnehmen, aus der ein Ergebnisbild zusammengesetzt wird.“

 

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Um in aller Ruhe ein ausdrucksstarkes Bild komponieren zu können, nutzt Jakubowski gerne ein Stativ. „Damit kann ich mich Millimeter für Millimeter dem perfekten Ausschnitt nähern.“ Für kleine Motive im dunklen Unterholz empfiehlt der Profi einen Bohnensack zur Stabilisierung der Kamera und eine kleine Taschenlampe. Als Diffusor reichen einzelne Lagen eines Papiertaschentuchs. Weitere nützliche Utensilien in der herbstlichen Fotoausrüstung sind eine Duschhaube, mit der man die Kamera vor Regen schützen kann, und eine große Mülltüte zum Schutz für Teleobjektive sowie Microfasertücher, um Linsen, Objektive und Kameras trockenzuwischen.

Glücksmomente können jedoch nicht nur Herbstmotive bewirken, sondern auch ein gelungenes Tierporträt. Unter der Überschrift „Tierische Charakterköpfe“ stellt die Autorin Mareike Konrad, von Beruf Hundefotografin, ihre Tricks, mit denen sie Hunde optimal ablichtet, vor. Denn aus ihrer Sicht ist die Hundefotografie äußerst vielseitig und fordert den Fotografen sowohl mental als auch körperlich heraus.

 

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Auf dem Prüfstand der Redaktion standen die Nikon D6, eine Profi-Kamera für Sport, Reportage und Wildlife, sowie die Canon EOS R5 und auch Objektive für Canon-Kameras. Die Redakteurin Christine Bruns benennt sodann Tipps, mit denen man Fotobücher auswählen, gestalten und schließlich auch selbst drucken kann. Zudem werden Druckdienstleister wie bilder.de, cewe, ifolor, fotobook, fotobuch, whitewall, saal, posterxxl, myfujifilm, photodose und pixum einem Vergleich unterzogen.

Als Fotoregion wird der Pfälzerwald vorgestellt. Hierzu zählen die Burg Drachenfels, der Schlüsselfels, die Dahnsteine, der Nesselbergfelsen, die Mehlinger Heide, die Geiersteine, der Sommerfels, der Rehbergturm, der Seehof-Weiher, der Luitpoldturm, die Wegelnburg sowie der Lindelbrunn. Abgerundet wird das redaktionelle Angebot durch eine Übersicht über Fotoausstellungen und diversen Buchtipps.

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Die alle zwei Monate erscheinende Zeitschrift ist zum Verkaufspreis von 10,90 Euro am Kiosk erhältlich. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk abgefragt werden.

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Tags: c’t, Foto (Objektgruppe)

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