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Eat Smarter! präsentiert Tipps für die richtige Ernähung in Corona-Zeiten

Eat Smarter 202003Corona verändert alles. Plötzlich werden Manager zu Hausmänner und müssen aufgrund geschlossener Schulen und Kitas nicht nur auf die Kinder aufpassen, sondern diese auch bekochen. Doch schon nach der ersten Woche stößt der eine oder andere an seine Grenzen, denn selbst Fischstäbchen mit Kartoffelpüree, Tiefkühlpizza und Spaghetti werden sehr schnell langweilig. Entsprechende Alternativvorschläge präsentiert nun die Zeitschrift Eat Smarter! in der aktuellen Ausgabe.

 

 

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Kochzeitschriften unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Manche beschränken sich auf einige wenige Themen, andere auf klar definierte Zielgruppen. Eines der vielen Herausstellungsmerkmale von Eat Smarter! hingegen ist, dass man sich in der Redaktion gerade nicht auf derartige Trennungen verständigt hat.

Schon auf den ersten Seiten zeigt sich ein Unterschied. Neben dem bei Zeitschriften üblichen Inhaltsverzeichnis bietet Eat Smarter! mit gekachelten Vorschaubildern eine Übersicht über die im Heft vorgestellten Rezepte. Dabei sind diese in der aktuellen Ausgabe unterteilt in die Rubriken „Gesündeste Lebensmittel“, „Brainfood“, „Erdbeeren“, „Smarte Kochschule“, „Spargel“, „Mezze“ und „Starköche“.

 

Zur Beantwortung der Frage, wie man sich während der Corona-Krise richtig ernährt, hat die Redaktion die Schmerzspezialistin sowie Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren Dr. Petra Bracht, die Ernährungswissenschaftlerin, TV-Moderatorin und Köchin Dr. Alexa Iwan sowie den Ernährungswissenschaftler, Personal Trainer sowie Referent für Fitness und Ernährung Karsten Sobottka befragt. Entstanden sind dabei Ratschläge, die über das Thema Kochen weit hinausgehen.

Eine aus 45 Experten bestehende Jury kürte zudem die 50 gesündesten Lebensmittel. Zu den Experten zählen unter anderem Thomas Kurscheid und Johann Lafer. Gekürt wurden beispielsweise Kartoffeln, Chicorée, Spinat, Paprika, Käse, Wasser, Thunfisch, Erbsen, Zwiebeln, Blumenkohl, Wirsing, Rotkohl, Hering, Petersilie, Rosenkohl, Eier, Grüner Tee, Tomaten, Knoblauch, Leinöl, Erdnüsse, Leinsamen, Avocado, Olivenöl, Ingwer, Linsen und Grünkohl. Sieger der Experten-Auswahl ist der Brokkoli, denn dieser zeichnet sich nicht nur durch das enthaltene Vitamin C aus, sondern auch durch die Glucosinolate, die immunstärkende Eigenschaften haben.

 

Schokolade macht nicht nur glücklich

Doch auch hier zählen Außenseiter zu den Spitzenreitern. Denn die Jury wählte ebenso Kakao und dunkle Schokolade zu den Top 50 der gesündesten Lebensmittel. So enthält Kakao beispielsweise mehr Antioxidantien als dies bei Früchten der Fall ist. In Dunkler Schokolade finden sich Flavonoide, die gut für das Gedächtnis sind und das Immunsystem stärken. Schokolade kann also mehr als nur glücklich machen.

Diese Expertenauswahl greift die Eat Smarter!-Redaktion auf und stellt sogleich auch damit verbundene Rezepte vor. Hierzu zählen eine kalte Rote-Bete-Suppe mit Ei, ein Thunfisch-Carpaccio mit asiatischem Salat, ein bunter Rotkohlsalat, ein Blumenkohl-Curry mit Romanesco und Kichererbsen, lila Kartoffeln vom Blech mit Käse und rotem Pesto, ein Thai-Basilikum-Chili-Hähnchen mit Cashewskernen, gefüllte Paprika mit Linsen in Tomaten-Bohnen-Soße, gefüllte Avocado mit Erdbeer-Salsa, eine marokkanische Gemüsesuppe, ein Linsen-Kichererbsen-Salat mit Halloumi, Erbsen-Zucchini-Frittata mit Mozzarella, Frittata mit Süßkartoffel und Brokkoli, Spinat-Salat mit Heidelbeeren, Grünes Fisch-Curry mit Reis, Möhrensalat mit Matcha-Dressing sowie gefüllte Champignons auf Tomaten.

 

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Dem Leser werden die Inhaltsstoffe im Kaffee, zu denen Vitamine, Mineralstoffe und Alkaloide gehören, erläutert. Man erfährt zudem, dass die ebenso im Kaffee enthaltenen Antioxidantien durchaus als kleine Superhelden zu betrachten sind. Die oftmals als natürliche Schutzschilde bezeichneten Powerstoffe verhindern im menschlichen Körper schädliche Auswirkungen durch freie Radikale auf unsere Körperzellen, sie halten auch das Herz fit, machen die Blutgefäße geschmeidig und sollen sogar Krebserkrankungen vorbeugen. Antioxidantien stecken aber nicht nur im Kaffee, dem Lieblingsgetränk der Deutschen, sondern auch in Obst und Gemüse.

Starköche wie Cornelia Poletto, Christian Rach, Nelson Müller, Alexander Herrmann, Donna Hay, Christian Henze, Stevan Paul, Surdham Göb und Jamie Oliver stellen unter der Überschrift „Klein ganz groß“ Rezepte mit sogenannten Power-Körnchen vor. Hierzu zählen geröstetes Körner-Blumenkohl-Tabouleh, Reis-Brokkoli-Bällchen, eine Bali-Reisschale, Meerrettich-Risotto, gerösteter Brokkoli sowie Kokos-Tamarinden-Curry.

 

Spargel und Erdbeeren – mehr als „nur“ Lebensmittel

Die Redaktion nimmt sich auch der Tatsache an, dass Spargel in Deutschland von Jahr zu Jahr immer beliebterer wird. Was sich allerdings fortwährend ändert sind die Zubereitungsvarianten. Neue Kreationen finden sich in der aktuellen Heftfolge in Form von Rezepten wie Torteletts mit getrockneten Tomaten und Spargel, Brunnenkressesalat mit Spargel, pochiertem Lachs und Eiern, Spargel klassisch mit Entenbrust, Frühlings-Ministrone mit Spargel, Spargel-Bärlauch-Fladen, Ofengemüse mit Tahinsoße, Spargelcremesuppe mit Kokosmilch, Gnudi mit Frühlingsgemüse, Pasta Primavera mit Parmesan, Gemüse-Buchweizen-Bowl mit Spargel-Spieß, Vegetarischer Spargelauflauf mit gegrillter Aubergine und Spinatwaffeln mit Spargel-Topping.

Aber nicht nur Spargel steht derzeit hoch im Kurs, auch die Erdbeeren starten in die diesjährige Saison. Unter der Prämisse „Von der Sonne geküsst“ werden zahlreiche süße Kreationen vorgeschlagen, mit denen man die Vitamine-C-Früchtchen, optisch durchaus aufgewertet, genießen kann.

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Dem Leser wird zudem Mezze vorgestellt. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um ein Gericht, eine Frucht oder um ein Gemüse, sondern um die Art und Weise wie Vorspeisen serviert werden. In Ländern des Nahen Ostens werden dabei Gerichte in die Mitte des Tisches gestellt und laden zum Naschen ein. Hierdurch sollen sich die Gäste auch während der Vorspeise unterhalten können. Zu den orientalischen Köstlichkeiten werden üblicherweise dann Tee, Raki, Arak oder Wein gereicht.

Als Anregungen werden in diesem Zusammenhang sodann auf insgesamt elf Seiten Gerichte wie Falafel mit Tahini-Joghurt auf Tortillas, Kafta-Kebabs mit Muhammara-Soße, gebratene Auberginen mit Joghurtcreme und Granatapfel, gegrillte Auberginenröllchen mit Walnuss-Feta-Füllung, eine würzige Linsensuppe, Fattoush mit Spinat und Granatapfelkernen, Pide mit Auberginen-Paprika-Füllung, Couscous-Quinoa-Salat mit Roter Bete sowie marinierter Feta mit Walnüssen beschrieben.

 

Ich habe da schon mal was vorbereitet

Das Magazin versteht sich jedoch nicht ausschließlich als Lieferant von Rezeptideen. Es bietet auch Hilfestellung für jene an, die sich schlapp, unkonzentriert und müde fühlen, indem man entsprechende „Gegenmittel“, die inzwischen durchaus gängig als „Brainfood“ bezeichnet werden, präsentiert. Auch Vegetarier werden nicht vernachlässigt. Ihnen unterbreitet man Vorschläge mit denen typische Fleischgerichte auf Veggie-Art abgewandelt werden können.

Und für jene, die von Zubereitungsvorschlägen nicht genug bekommen können, wird das redaktionelle Angebot schließlich durch zahlreiche vorgestellte Kochbücher, auch jenseits der üblichen Bestsellerlisten, abgerundet. Insgesamt zeichnet sich die Ausgabe letztlich dadurch aus, dass sie für jeden Geschmack, im wahrsten Sinne des Wortes, etwas bereithält.

Durch das gegenwärtig weit verbreitete Homeoffice, welches zwangsläufig auch bislang ungeahnte Zeitfenster ermöglicht, dürfte das Magazin wesentlich dazu beitragen, dass der eine oder andere plötzlich in sich einen kleinen Paul Bocuse entdeckt. Und selbst dann, wenn man sich auch nur mit Max Inzinger vergleichen würde, wäre es noch immer eine Bereicherung für die Familie, wenn diese abends heim kommt. Ganz getreu dem Inzinger-Motto „Ich habe da schon mal was vorbereitet“.

Die Ausgabe 3/2020 des Kochmagazins Eat Smarter! umfasst 196 Seiten und ist zum Verkaufspreis von 4,90 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich. Die nächste belieferte Verkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk abgefragt werden.

 

siehe auch: Themenbereich Corona-/COVID-19-Pandemie

 


Tags: Kochen und Backen (Objektgruppe), Corona-/COVID-19-Pandemie

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