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c’t gibt Tipps für den Umstieg: Das Support-Ende von Windows 7 naht

ct 201926Alles hat bekanntlich ein Ende, so auch der Microsoft-Support für Windwos 7. Aber bereits bei XP hatten sich viele gefragt, weshalb man auf etwas verzichten soll, was doch eigentlich sehr robust auf dem Rechner läuft. Die Hintergründe erläutert die aktuelle Ausgabe der im Hannoveraner Heise-Verlag erscheinende Computerzeitschrift c’t und verrät zudem auch, wie man ein kostenloses Upgrade von Windows 7 auf 10 erhält.

 

 

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Insbesondere die deutschen Microsoft-Kunden sind dem IT-Giganten treu. Oder aber auch einfach nur zu bequem um Änderungen an ihrem Rechner vorzunehmen. Denn bislang ist noch immer auf etwa 1,47 Prozent der Rechner Windows XP installiert, 23,97 Prozent der Computer laufen unter Windows 7. In Anbetracht der weiter steigenden Anzahl der gefundenen Sicherheitslücken in Windows 7, die 2019 einen neuen Höchststand erreichte, wäre ein Umstieg jedoch vernünftig.

Denn am 14. Januar 2020 wird Microsoft letztmals ein Sicherheitsupdate für Win 7 ausliefern. Danach könnten Computer konkreten Gefahren ausgesetzt sein und potenziale Angreifer die auf dem Rechner befindlichen Daten manipulieren oder ausspähen. Ein Virenscanner allein kann dabei keine Abhilfe schaffen und ersetzt nicht die sonst routinemäßig bereitgestellten Updates. Minutiös stellt c’t dem Leser letztlich dar, auf welche Art und Weise ein Upgrade durchgeführt werden kann: das Gratis-Update auf Windows 10, den Umstieg auf Windows 8.1 oder ein ganz anderes Betriebssystem, schreibt Europas größtes IT- und Techmagazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe 26/2019.

 

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Nach Ansicht der Redaktion würde Microsoft beim Support-Ende von Windows 7 eine Zwei-Klassen-Gesellschaft schaffen. „Während Firmenkunden sich eine Support-Verlängerung immerhin erkaufen dürfen, können Privatkunden das nicht“, erklärt c’t-Redakteur Axel Vahldiek. Somit wird den meisten Nutzern also kaum etwas anderes übrig bleiben, als auf ein moderneres Betriebssystem umzusteigen. Obwohl Windows 7 völlig funktionsfähig bleibt, werden jedoch ohne die bislang von Microsoft ausgelieferten Sicherheitsupdates keine Sicherheitslücken mehr geschlossen, obwohl die Anzahl der neu entdeckten Einfallstore für Trojaner oder Viren in Windows 7 stetig steigt.

Sofern man sich angesichts des Support-Endes nun für das Gratis-Update auf Windows 10 entscheiden würde, hat man laut Vahldiek mehrere Möglichkeiten: „Man kann die Windows-7-Installation per Upgrade in Windows 10 umwandeln, durch Neuinstallation mit einem sauberen Windows 10 ersetzen oder das neue Betriebssystem parallel zum alten installieren.“ Die vertraute Windows-7-Installation bleibt dann erhalten und ist stets nur einen Neustart entfernt.

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Wer sich neu orientieren muss, kann natürlich auch auf Windows 8.1 umsteigen. Dieses Betriebssystem bekommt noch bis 2023 kostenlose Sicherheitsupdates, aber anders als Windows 10 nicht ständig neue Funktionen verpasst. „Mancher Nutzer mag das als Vorteil gegenüber Windows 10 empfinden“, so Vahldiek. Allerdings ist Windows 8.1 im Gegensatz zum Upgrade auf Windows 10 nicht kostenlos.

Doch es geht auch ganz ohne Windows: c’t hat verschiedene aktuelle Betriebssysteme wie ReactOS, Linux oder BSD auf ihre Tauglichkeit als Windows-7-Alternative getestet. „Wichtig ist in erster Linie, dass der Hersteller regelmäßig Sicherheitsupdates bereitstellt“, betont der Experte. Viele der Alternativen bieten darüber hinaus sogar mehr Funktionen, mehr Treiber und Anwendungen.

 

Neben der Windows-Thematik befasst sich die aktuell am Kiosk erhältliche Heftfolge aber auch mit Fernseher der 55-Zoll-Klasse und hat die Modelle Hisense H55U8B, LG 55SM8500, Medion MD 31803, Panasonic TX-55GXW584, Philips 55PUS7504/12, Samsung GQ55Q6OR und Sony KD-55XG8577 einem umfangreichen Test unterzogen. Bewertet wurden die Ausstattung, die Geräteeingänge, die TV-Funktionen, sowie die Smart-TV-Funktionen.

Ebenso werden das Windows-10-Tablet Microsoft Surface Pro X mit ARM-Prozessor Microsoft SQ1 und zehn Actioncams für Full HD und 4K zwischen 150 und 700 Euro vorgestellt. Ältere Jahrgänge werden sich noch daran erinnern können, welcher Entwicklungssprung seinerzeit die Umstellung von Floppy- auf 3,5″-Diskette darstellte, allein schon von der Speichermöglichkeit von wenigen hundert KB auf nunmehr 1,44 MB. Doch die Zeit von KB und MB ist lange vorbei. Und so unterzog die c’t-Redaktion schnelle USB-Sticks mit 128 GB Speicherplatz einem Test. Außerdem stellt das Magazin sechseinhalb Kühllösungen für den Rasberry Pi 4 vor.

 

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Auch Software wurde natürlich geprüft. Hierunter fallen Cloud-Gaming-Dienste wie GeForce Now, Google Stadies, Shadow und Playstation Now. Und für jene, die Anbieter unterschiedlicher Verkehrsverbünde nutzen, hat man die zur Verfügung stehenden ÖPNV-Routing-Apps auf den Prüfstand gestellt. Hierzu zählen Jelbi der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), der DB Navigator der Deutschen Bahn, Google Maps, Öffi, Omio, der ÖPNV Navigator und Moovit.

Ein heißes Eisen ist aus Sicht der Redaktion die Frage der Datensicherheit in deutschen Arztpraxen. Mit diesem Thema hatte man sich bereits in früheren Ausgaben beschäftigt. Hier befürchtet man, dass zehntausenden Ärzten ein Daten-GAU droht, gleichzeitig wird in der aktuellen Heftfolge aber auch aufgezeigt, welche Alternativen es gibt.

 

Die Zeitschrift c’t erscheint im Heise-Verlag (Hannover, Niedersachsen) und kam erstmals am 19. Oktober 1983 in den Handel, wobei der Name „c’t“ ursprünglich für computing today, die Bezeichnung für einen 16-seitigen Bestandteil der früher durch den Heise-Verlag herausgegebenen Elektronik-Zeitschrift elrad, stand. Anfangs wurde c’t monatlich herausgegeben, seit 1997 erscheint der Titel alle 14 Tage. Eingangs befasste man sich hauptsächlich mit Hardware, mit dem Siegeszug der Heimcomputer wurden zunehmend auch Software-Angebote beleuchtet. Stets nimmt sich die Redaktion auch den Themen Rechtsproblematik von Software-Patenten, Zensur und Datenschutz an. Legendär ist inzwischen der Aprilscherz-Artikel, der im jeweils ersten Aprilheft eines Jahrgangs im Heft versteckt wird.

Der Hannoveraner Verlag Heinz Heise wurde 1949 gegründet, seit 1972 wird er von Christian Heise geleitet wird. Veröffentlicht werden Adress- und Telefonbücher wie beispielsweise „Das Örtliche“ sowie acht überregionale Telefonbücher für den norddeutschen Raum. Es bestehen Mitgliedschaften im Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien e. V. (VDAV) und der European Association of Directory and Database Publishers (EADP). Bereits lange vor dem Aufkommen des PC-Booms Mitte der 1990er Jahre befasste sich der Verlag mit elektronischen Medien. Man publiziert die Zeitschrift c’t und auch Online-Portale wie telepolis oder heise.de.

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Die aktuelle c’t- Ausgabe umfasst 196 Seiten und ist zum Verkaufspreis von 5,20 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk abgefragt werden.

 


Tags: Computer (Objektgruppe), c’t, Heise-Verlag

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