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Springer versteigert Print-Anzeigen im Internet

Axel Springer

Axel Springer Media Impact (ASMI) startet eine Auktionsplattform für Werbeformate. Dadurch möchte Springer zukünftig Werbekunden und Agenturen den Zugang zu ausgewählten Vermarktungsaktionen und besonders begehrten Werbeformaten, die stets ausgebucht sind, ermöglichen. Im Vergleich zum tatsächlichen Buchungspreis jedes Angebots ist der Startpreis bei der Versteigerung niedrig, damit sollen kleine wie große Kunden die Möglichkeit zum Mitbieten haben.

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Mit Einführung der Plattform sollen zunächst ausschließlich Formate der Bild-Gruppe angeboten werden, eine Erweiterung auf andere Axel-Springer-Marken ist möglich. Der Zugang zu www.Bild-versteigert.de und die Teilnahme an den Auktionen ist nur mit persönlichem Passwort und Alias-Namen möglich, die von ASMI direkt zur Verfügung gestellt werden. Arne Bergmann, Mitglied der ASMI-Geschäftsführung: „Mit dieser einzigartigen Versteigerungsplattform für Werbeformate können wir Kunden einmalige Angebote machen – also Aktionen und Formate, die es in dieser Form oder Kombination kein zweites Mal geben wird. Bei allen Angeboten stehen wir dem Kunden mit unserem kreativen Know-How zur Seite.“

Den Start macht die Versteigerung der „Titelkopfanzeige“ der „Bild zur WM“. Die Bieter haben die Chance auf die prominenteste Platzierung der Bild-Sonderausgabe – die Eckfeldanzeige rechts oben auf der Titelseite. Die „Bild zur WM“ wird am 6. Juni 2014 anlässlich der Fußball-WM an alle deutschen Haushalte verteilt, die Auktion lief im Zeitraum 17. bis 26. März 2014.

Branchenkenner verstehen diese Aktion als ein Versuch, direkt und unter Umgehung zwischengeschalteter Werbeagenturen an die Werbekunden herantreten zu können. Hierdurch könnte Springer die für die Vermittlung branchenübliche Agenturprovision in Höhe von 15 Prozent einsparen. Die direkte Versteigerung von Werbeflächen könnte als Ergänzung zu einer im November 2013 zwischen Springer und Google getroffenen Vereinbarung gesehen werden, wonach der Suchmaschinen-Gigant über dessen Vermarktungsunternehmen Doubleclick AdExchange Text- und Displayanzeigen auf Internetseiten des Springer-Konzerns einblendet.


Bedingung bei jener Vereinbarung ist jedoch, dass die Auslieferung der Anzeigen über den Springer-Webservers erfolgt. Letztlich entsteht ein sogenanntes Real Time Bidding (RTB), bei dem die Anzeigenkunden für die Belegung einzelner Werbeflächen bieten und schließlich der Höchstbietende im Echtzeit-Verfahren den Zuschlag erhält. Hierin einbezogen sollen jedoch nur die Standardwerbeplätze werden: „Unsere Premium-Werbeplätze werden auch in Zukunft ausschließlich über unsere eigenen Verkaufsstrukturen an Kunden und Agenturen vermarktet“, so der Vermarktungschef der Axel Springer AG Peter Würtenberger.


Tags: Axel Springer, Unternehmensentwicklung, Anzeigenverkauf

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