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Fußball-Bundesliga: 11 Freunde erscheint mit Sonderbeilage

11 Freunde Ausgabe 213 August 2019Verlage möchten zu einer neuen Bundesligasaison die Leser zum Kauf von Sonderheften animieren. Axel Springer präsentiert die bei den Lesern beliebte Sport Bild Magnettabelle und für den Fernsehsender SPORT1 wurde vom Essener Funke Medienkonzern ein eigenes Bundesligamagazin konzipiert. 11 Freunde hingegen integriert das Themenspecial in eine reguläre Heftfolge. Für den Leser ist das aber keinesfalls ein Nachteil.

 


 

Die Macher von 11 Freunde, dem Magazin für Fußballkultur, erklären die nun beginnende Fußballbundesliga-Saison 2019/2020 als einen in Langeweile erstarrten Titelkampf. Und in dieser Hinsicht dürfte die Redaktion jedem Fußballfan aus der Seele sprechen. Es würde an ein Wunder grenzen, wenn sich die Fußballer aus der Münchener Säbener Straße die Meisterschale nicht erneut erspielen könnten. Die Frage ist daher nicht ob, sondern vielmehr an welchem Spieltag man Meister werden wird.

Stattdessen wolle sich die 11 Freunde-Redaktion lieber jenen Themen widmen, die noch halbwegs Spannung versprechen könnten. Und davon gibt es viele. Sei es, dass Borussia Dortmund wie nie zuvor auf dem Transfermarkt zuschlug, dass Hertha BSC sich mit Lars Windhorst einen vielleicht zweifelhaften Investor griff und sich auf diese Weise irgendwie treu geblieben ist oder dass mit dem Aufsteiger Union Berlin ein Neuzugang zu begrüßen ist, der doch irgendwie anders als „die üblichen Verdächtigen“ ist.

 


Und tatsächlich scheint die 57. Spielzeit der höchsten deutschen Spielklasse im Fußball der Männer vor allem Diskussionen jenseits der Meisterschaftsfrage aufzuwerfen. Noch vor dem Anstoß am 16. August 2019 beim Spiel zwischen dem Titelverteidigers FC Bayern München gegen Hertha BSC sorgte der Aufsichtsratsvorsitzende von Schalke 04, Clemens Tönnies, mit einer umstrittenen, vielfach als rassistisch kritisierten Aussage beim Tag des Handwerks in Paderborn für Aufsehen, wurde spekuliert, ob der Hertha-Abwehrspieler Marvin Plattenhardt unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Watford steht und HSV-Spieler Bakery Jatta nicht der sein könnte, als der er sich bislang ausgab.

Das Fußballmagazin hält letztlich auch mit der aktuellen Ausgabe 213 an der bestehenden so genannten Blattlinie fest. Themen werden nicht einfach nur präsentiert. Vielmehr werden sie auch mit einem ironischen Unterton aufbereitet. Den Spielern und Managern stellt man zuweilen in provokanter Art Fragen und kann diesen somit bemerkenswerte Antworten entlocken.

 


Bundesliga-Neuling: Union BerlinBundesliga-Neuling: Union BerlinHervorzuhebende Themen der beginnenden Saison sind aus Sicht der Redaktion die Rückkehr des bisherigen Bayern-Spieler Mats Hummels zu seinem früheren Verein Borussia Dortmund, die vom Bayern-Manager Uli Hoeneß mit den Worten „Der BVB hat viele Spieler gekauft. Ob er sich verstärkt hat, sehen wir im Laufe der Saison.“ kommentierte. Und auch jener Uli Hoeneß wird Gegenstand der Berichterstattung, will doch die Bild-Zeitung im Juli 2019 erfahren haben, dass das „Bayern-Urgestein“ (Zitat Bild-Zeitung) seinen Rückzug aus der Vereinsspitze plane. Näheres wolle „der ewige Präsident des FC Bayern“ (Zitat Der Tagesspiegel) wohl Ende August 2019 in einer Presseerklärung verkünden. Und schließlich ist da noch der Bundesliga-Neuling 1. FC Union Berlin, dem sich die 11 Freunde-Redaktion unter der Überschrift „Wir gehen nicht zum Fußball, wir gehen zu Union“ auf sechs Seiten widmet.

Doch so ganz ohne Sonderheft kommt auch 11 Freunde nicht aus. Dieses allerdings ist dem regulären Heft als Beilage beigefügt. Auf 60 Seiten wurden alle relevanten Infos zu den Bundesligakadern und die Termine der Spielbegegnungen der Hin- und der Rückrunde für die 1., 2. und 3. Bundesliga zusammengefasst. Aber auch hier ist ein deutlicher Unterschied zu anderen Fußballzeitschriften feststellbar.

 


Denn die Statistiken umfassen auch den Bereich des „unnützen Wissens“. So erfährt der Leser, dass der VfL Wolfsburg in der abgelaufenen Bundesligasaison 2018/2019 26 mal in der ARD Sportschau und somit öfter als jeder andere Bundesligaverein zu sehen war. Und ebenso wird darauf hingewiesen, dass die berühmte Cola-Dose aus dem legendären „Büchsenwurfspiel“, welches am 20. Oktober 1971 im Europapokal der Landesmeister zwischen Borussia Mönchengladbach und Inter Mailand stattfand, ein Fassungsvermögen von 0,35 Liter hat und inzwischen im Gladbacher Vereinsmuseum ausgestellt ist.

Einen kleinen Nachteil hat das Fußballheft dennoch. Denn während die Mitbewerber mit Sonderheften, die meist mehr als einen Monat im Handel vertreten sind, um die Gunst des Käufers werben, ist die Angebotszeit der aktuellen August-Ausgabe von 11 Freunde bereits am 22.08.2019 beendet. Aber pfiffige Pressehändler können auf Wunsch der Leser auch dann noch alte Ausgaben nachbestellen.

 


Die Ausgabe 213 der Fußballzeitschrift 11 Freunde umfasst 148 Seiten und ist zum Verkaufspreis von 6 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk.com abgefragt werden.

 

Siehe auch:

22.07.2019: Fußball-Bundesliga: Sport Bild bringt Sonderheft in den Zeitschriftenhandel

09.07.2019: Funke und SPORT1 bringen Magazin zur Fußball-Bundesliga an den Kiosk

 

 

Tags: Fußball, Themenschwerpunkt, 11Freunde


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