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Novemberrevolution 1918: Die taz ging mit Robert Habeck auf Spurensuche

Robert Habeck © Dominik ButzmannRobert Habeck © Dominik Butzmann2018 jährt sich die deutsche Revolution von 1918 zum hundertsten Mal. Mit einem Themenschwerpunkt widmet sich die Berliner Tageszeitung taz in ihrer Ausgabe vom 9. November 2018 dieser Novemberrevolution, die zum Sturz der Monarchie in Deutschland führte und den Beginn der Weimarer Republik darstellt.

Für Deutschland ist der 9. November ein historischer Tag. Nicht nur der Hitler-Ludendorff-Putsch in München fällt auf diesen Tag, sondern auch der Scheitelpunkt der Pogrome von 1938. Das wohl glücklichste Ereignis wird für viele mit dem Jahr 1989 verbunden sein, als sich die Grenze der DDR zu West-Berlin und der Bundesrepublik öffnete. 2018 steht jedoch jene Revolution im Fokus, die als Beginn der Weimarer Republik verstanden werden kann.

 

Als unmittelbarer Ausgangspunkt gilt dabei ein Flottenbefehl der Seekriegsleitung vom 24. Oktober 1918. Trotz einer bereits feststehenden Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg befahl die Marineführung die Flotte in eine letzte Schlacht gegen Großbritannien zu entsenden. Es kam zu einer Meuterei, die zum Kieler Matrosenaufstand führte.

In einem umfangreichen Dossier will nun die taz an jene Zeit erinnern. Die Matrosen begehren auf, Kaiser Wilhelm II dankt ab, die Republik wird vom stellvertretenden SPD-Vorsitzende Philipp Scheidemann auf einen Balkon des Reichstagsgebäudes und fast zeitgleich auch von Karl Liebknecht im Berliner Lustgarten ausgerufen, es kommt schließlich zu Unruhen in den Straßen Berlins.

Die taz will auf die Errungenschaften der Revolution schauen und beleuchtet ihr endgültiges Scheitern im Jahre 1933. Dabei wird die Rolle Rosa Luxemburgs durchleuchtet und man sucht die politischen Enkel Friedrich Eberts, dem ersten Reichspräsidenten in Deutschland. Im Vordergrund soll dabei aber auch die Frage stehen, welche Bedeutung die Novemberrevolution für uns heute hat.

 

Für ihren Themenschwerpunkt reiste die taz mit dem Parteivorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Robert Habeck, zu den Stätten der revolutionären Matrosen in Kiel. Man suchte auch die Verwandtschaft mit der Dada-Bewegung und hat recherchiert, was eigentlich aus dem Balkon geworden ist, von dem aus Karl Liebknecht am 9. November 1918 die sozialistische Republik ausrief.

Das zwölf Seiten umfassende revolutionäre Dossier ist Bestandteil der taz-Ausgabe vom 9. November 2018. Die nächste belieferte Presseverkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk.com abgefragt werden.

 

Tags: Themenschwerpunkt, taz

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