Springer bekennt sich zum Grosso-System

In der heutigen Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Horizont wurde unter der Überschrift „Axel Springer will Grosso-Provisionen kappen“ nach Ansicht des Medienkonzerns der falsche Eindruck erweckt, die Axel Springer AG „verschärfe in der Diskussion um die Zukunft des Grosso-Systems den Ton“. Diese Behauptung sei falsch, so Springer.

Die Axel Springer AG hat sich bei zahlreichen Gelegenheiten und auch im Gespräch mit Horizont ganz klar und wiederholt zum bestehenden deutschen Presse-Vertriebssystem bekannt, so der Verlag. Dr. Andreas Wiele, Vorstand der Axel Springer AG sagte wörtlich im Interview: „Wir bekennen uns klar zum Grosso-System und allen seinen Essentials.“

Axel Springer setzt sich nach eigenen Angaben bereits seit langem für eine marktgerechte Weiterentwicklung des bestehenden Systems ein. Dies sei hinlänglich bekannt und wurde von Wiele im Gespräch mit Horizont explizit erläutert: „Gerade in schwierigen Zeiten muss sich das Grosso mindestens genauso schnell modernisieren wie die Verlage.“ Die laufenden Spannenverhandlungen stellen allerdings in keiner Weise das bestehende System in Frage, so der Verlag.