Freie Presse und Sächsische Zeitung gründen gemeinsame Agentur für Ratgeber-Themen

Die Sächsische Zeitung in Dresden und die Freie Presse in Chemnitz bündeln ihre Kompetenz im Bereich Ratgeber, Leben und Stil in einer gemeinsamen Agentur. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung wollen beide Redaktionen damit die Qualität der Berichterstattung auf diesem Feld deutlich erhöhen.

Das Projekt wurde von den Chefredaktionen ins Leben gerufen und langfristig vorbereitet. Die Agentur mit dem Namen "Lesen und Leben GmbH" hat ihren Hauptsitz in Dresden. Sieben Redakteure werden für sie arbeiten und für beide Blätter die aktuellen Ratgeber-Seiten sowie Seiten für die Samstag-Märkte Auto, Immobilien und Reise produzieren. Die Häuser sind an der Gesellschaft zu gleichen Teilen beteiligt.

Beide Chefredaktionen sind davon überzeugt, dass die gemeinsame Agentur den sich verändernden Leserinteressen wesentlich besser gerecht werden kann als die beiden, kleineren Ressorts für sich genommen. Torsten Kleditzsch, Chefredakteur der Freien Presse, sagt: "Die Themen, zu denen wir heute einen Rat geben müssen, werden immer komplizierter, erfordern eine kluge Recherche und wechseln schneller als in der Vergangenheit. Deshalb brauchen wir dafür eine ausgezeichnete Redaktion. Das geht zu zweit einfacher als allein." Uwe Vetterick, Chefredakteur der Sächsischen Zeitung, ergänzt: "Professioneller Journalismus hat dann Zukunft, wenn es ihm gelingt, das Leben von Menschen zu bereichern: intellektuell, materiell, sozial oder eben auch gesundheitlich. Professioneller Journalismus hat ebenso aber nur dann Zukunft, wenn es ihm gelingt, wirtschaftlich solide zu agieren. Für beides öffnet diese neue Zusammenarbeit zwischen Sächsischer Zeitung und Freier Presse ganz neue Möglichkeiten."