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Fleischproduzent Tönnies schreibt Journalisten-Preis aus

TönniesDie in Rheda-Wiedenbrück ansässige gemeinnützige Tönnies Forschung schreibt zum fünften Mal den Bernd-Tönnies-Medienpreis aus. Die 2010 gegründete Gesellschaft, die zu Deutschlands größtem Schlachtbetireb für Schweine gehört, möchte mit der Ausschreibung journalistische Arbeiten aus den Bereichen Print, TV, Hörfunk und Online, die sich durch sorgfältige Recherche, interessante Aufbereitung des Themas sowie eine allgemein verständliche Vermittlung auch komplexer Zusammenhänge auszeichnen, fördern.

 

Die Tönnies Forschung versteht ihre Aufgaben darin, eine wissenschaftliche Grundlage für die notwendige Diskussion über artgerechte Haltung, Transport, Schlachtung oder Arzneimitteleinsatz schaffen zu können. Denn nicht selten vermischen sich verschiedenste Vorstellungen und berechtigte Erwartungen an die Landwirtschaft und an die Lebensmittelindustrie. Man sieht sich daher in der Pflicht, Vorbehalte auszuräumen und die bestehenden Diskussionen zu versachlichen. Zudem wolle man die Umstände der Nutztierhaltung und die Bedingungen von Tiertransporten untersuchen und daraus Vorschläge zur Verbesserung der artgemäßen Haltung und für einen noch besseren und schonenderen Transport von Nutztieren ableiten.

In diesem Zusammenhang wurde auch der Preis, der nach dem älteren Bruder des heutigen Geschäftsführers und Aufsichtsratsvorsitzenden des Fußballverein FC Schalke 04, Clemens Tönnies, benannt wurde, ausgeschrieben. „Die Beiträge sollen verdeutlichen, dass die Medien den Wissensstand über den Tierschutz in der Nutztierhaltung durch ihre Berichterstattung sowohl bei den Tierhaltern als auch in der breiten Öffentlichkeit verbessern. Dabei sollen die tierschutzrelevanten Aspekte der Nutztierhaltung in den Blickpunkt rücken“, sagt der Geschäftsführer der Tönnies Forschung, Dr. André Vielstädte.

 

Die diesjährige Ausschreibung ist jedoch mit einem zusätzlichen Thema verknüpft. Besonderes Augenmerk liegt in der Frage, wie sich die Nutztierhaltung auf das Klima auswirkt. „Die Klimadiskussion ist in Deutschland nicht wegzudenken. Wir wollen Journalisten ermutigen, sachliche, allgemein verständliche Beiträge über die Auswirkungen der Nutztierhaltung auf den Klimaschutz zu veröffentlichen“, fügt Vielstädte hinzu. So weist beispielsweise das Umweltbundesamt darauf hin, dass die Landwirtschaft in Deutschland maßgeblich zur Emission klimaschädlicher Gase beiträgt. Nicht zuletzt die Methan-Emissionen aus der Tierhaltung, das Ausbringen von Wirtschaftsdünger wie Festmist und Gülle sowie Lachgas-Emissionen aus landwirtschaftlich genutzten Böden als Folge der Stickstoffdüngung (mineralisch und organisch) sind vor allem dafür verantwortlich.

Der von der Tönnies Forschung ausgelobte Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Anlässlich eines am 17. März 2020 stattfindenden Symposiums soll die Preisverleihung erfolgen. Preisträger waren in den vergangenen Jahren unter anderem der SWR-Redakteur Edgar Verheyen, der FAZ-Redakteur Jan Grossarth und die Journalistin der Neuen Züricher Zeitung Barbara Klingbacher.

Interessenten können sich bis zum 31.12.2019 mit maximal zwei Beiträgen bewerben. Die Jury besteht aus Vertretern verschiedener Fachgebiete und arbeitet unabhängig.

Tags: Journalismus, Auszeichnung

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