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Iconic Food: Essen ist mehr als nur Kochen, sondern auch Kultur

Iconic Food 202001Nicht alles, was hierzulande in einem griechischen Restaurant auf der Speisekarte steht, hat auch tatsächlich etwas mit griechischer Esskultur zu tun. So sieht es jedenfalls das neue Magazin „Iconic Food“. Und daher hat man es sich auch zur Aufgabe gemacht, die Hintergründe einzelner Spezialitäten herausstellen zu wollen. Entstanden ist letztlich eine Zeitschrift, die sich detailverliebt mit kulinarischen Themen auseinandersetzt.

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Fans der auf VOX ausgestrahlten Fernsehshow „Kitchen Impossible“ kennen das Szenario nur allzu gut. Zwei Spitzenköche müssen in fremden Ländern ein Gericht, was vor Ort als Spezialität gilt, ohne Kenntnis der Zutatenliste nachkochen. Im Vordergrund stehen dabei nicht einmal die Duellanten, sondern vielmehr die Speisen und vor allem auch Land und Leute.

Da werden dann zuweilen betagte Köche, die seit Jahrzehnten eine Handvoll Gäste bewirten, in den Mittelpunkt gestellt. Man gewinnt den Eindruck, als gäbe es nur eine einzige Gaststätte und eben nur dieses eine Gericht. Und diese Köche, die über ihre Region hinaus keinerlei Berühmtheit erlangen, sind jedoch für ihre Gäste die Helden des Alltags.

 

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Da geht es dann um Dinge wie frittierte Königskrabbenbällchen, Reis-Cracker, Himbeer-Marshmallows und Graham Cracker, Warmer Kartoffelsalat, Johannisbeer-Cocktail, Rentier-Filet mit Pastinaken-Püree; Kastanien-Sellerie-Cremesuppe, Kletzenbrot, Spinatknödel, Kalbsbrust mit Endivie und Erdapfel-Gurken-Salat und Buchteln auf Vanillesoße (nach Sepp Schellhorn und Familie); Cullen Skink Soup; Allgäuer Krautkrapfen und Kässpätzle; Crêpe Suzette; Adlerfisch in Zitronensoße und mediterranes Gemüse. Insgesamt also Gerichte, die in unseren Gefilden meist unbekannt sind und bestenfalls an längst vergangene Urlaubstage erinnern.

Essen ist mehr als nur Kochen und verspeisen. Essen ist vielmehr auch Kultur. Und unter diesem Gesichtspunkt wurde sodann das neue Magazin „Iconic Food“ konzipiert. „Essen verbindet. Essen bildet. Essen ist Grundbedürfnis und Luxus zugleich. Essen charakterisiert die Gesellschaft und ist lebenslang geschmacksprägend”, erläutert die Iconic Food-Chefredakteurin Sabine Ruhland.

 

Ruhland fügt hinzu: „Essen ist somit das wichtigste Thema unserer Zeit, weil sich darin alle Wünsche und Erwartungen der Konsumenten widerspiegeln: Neben ultimativen Geschmackserlebnissen, attraktivem Lifestyle, Gesundheit und Wohlbefinden sind das Qualität, Umwelt- und Klimaschutz, Tierwohl, Ökologie, Nachhaltigkeit, Wertschöpfung. Wer gutes Essen (wert)schätzt, der kauft hochwertige Lebensmittel und präferiert in allen Lebenslagen Premiumprodukte, die durch ihre Qualität die Anforderung an Langlebigkeit und Nachhaltigkeit erfüllen.”

Und so unternimmt die Redaktion Ausflüge in die autonome Mönchsrepublik Athos und ist zu Gast auf der vor Athos liegende Insel Ammouliani, auf Korfu, im Bergdorf Bader Alm (Schwarzwald, Baden-Württemberg), in Wien und in der Rotweinstadt Veria. Aber nicht nur Regionen, sondern auch Produkte werden porträtiert. So zum Beispiel Krebse aus Bayern, Schleie, Hecht und Forelle, die an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern gefangen werden, Schnecken von der Schwäbischen Alb, Trüffel aus Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz), Insekten wie Grillen und Mehlwürmer oder aber einfach „nur“ Essig. Ebenso werden Weltgerichte vorgestellt, so beispielsweise Nasi Kerabu (Malaysischer Kräuterreis mit Bunga Telang) oder Gewürze wie Safran.

 

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Nach Angaben des Verlags will Ironic Food nicht „ein bisschen von allem' präsentieren, sondern sich auf das Thema Essen in all seinen Facetten konzentrieren. Und dabei stehen eben ausgezeichnete Restaurants ebenso im Mittelpunkt wie beste Produkte, nachhaltige Lebensmittel, engagierte Produzenten, sinnmachende Foodtrends, Delikates, Saisonales, vergessene Genüsse, anregende Storys, neue Reiseziele und empfehlenswerte kulinarische Adressen. Der Verlag selbst bezeichnet dieses neue Foodmagazin als eine Zeitschrift für die „Geschmackselite“.

Man merkt der Redaktion sichtlich an, dass man Storys zu erzählen hat. Aber hierbei leidet ein wenig die Lesbarkeit, denn gewählt wurde ein Schrifttyp, dessen Lettern zu fein oder aber zu klein wirken und nicht bei jedem Leser auf Zuspruch stoßen werden. Zudem ist bei der Erhältlichkeit im Handel viel Luft nach oben. Wenn man dieses mal am Beispiel der Müritz, auf die ja im Heft thematisch Bezug genommen wird, festmachen möchte so zeigt sich, dass von dort aus die nächste belieferte Verkaufsstelle 51 Kilometer entfernt liegt.

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Insgesamt jedoch ist Ironic Food eine Zeitschrift, der man viele Erscheinungsjahrgänge wünscht, ist sie doch nicht einfach nur ein Berichterstatter, sondern Ideengeber. Sei es nun dahingehend, neue kulinarische Highlights erkunden oder sogar gleich deren regionale Heimat besuchen zu wollen.

Die Zeitschrift Ironic Food umfasst 116 Seiten und ist zum Verkaufspreis von 8,50 Euro am Kiosk erhältlich. Die nächste belieferte Verkaufsstelle kann online über das Portal mykiosk abgefragt werden.

 

 


Tags: Kochen und Backen (Objektgruppe)

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