Pressenews in Deutschland - Tarifverhandlung

Tarifbindung in Bayern: Journalistenverband fordert Parteien zum Handeln auf

VerdiDas Grundgesetz sichert eine Tarifautonomie vor. Danach können Gewerkschaften und Arbeitgeber die Konditionen für Arbeitsverhältnisse selbst aushandeln. Doch dies soll nach Ansicht der DJU in Bayern nicht mehr der Fall sein. Der Journalistenverband DJU fordert nunmehr die Politik zum Handeln auf.

Bundesverband Druck und Medien: Keine Einigung bei Tarifverhandlungen trotz fairem Angebot der Arbeitgeber

In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Druckindustrie am 27. September 2018 in Berlin unterbreitete der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) mit einer Lohnerhöhung von 2,4 % bei einer Laufzeit von 24 Monaten ab dem 1. April 2019 und einer Einmalzahlung von 400,- Euro zum 1. Dezember 2018 ein faires Angebot. Dennoch konnte keine Einigung mit der Gewerkschaft erzielt werden. Nach knapp vierstündiger Verhandlung vertagten sich die Tarifparteien auf den 19. Oktober 2018 in Berlin.

Streiks in Zeitungsredaktionen - Martin Gross: Verleger entwerten Beruf

Streiks in Zeitungsredaktionen - Martin Gross: Verleger entwerten Beruf

Am heutigen Donnerstag starten auch in baden-württembergischen Redaktionen die bundesweiten Streiks. In einer Urabstimmung hatten sich 89,2 Prozent der in ver.di aktiven Zeitungsjournalistinnen und Journalisten für unbefristete Streiks ausgesprochen.

bvdm kritisiert zweistufige Erhöhung des Mindestlohns auf 9,35 Euro

bvdm kritisiert zweistufige Erhöhung des Mindestlohns auf 9,35 Euro

Am 26. Juni 2018 hat die Mindestlohnkommission überraschend entschieden, den gesetzlichen Mindestlohn in zwei Schritten anzuheben: ab dem 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro und ab dem 1. Januar 2020 nochmals auf 9,35 Euro pro Stunde. Abweichend vom vorgesehenen Verfahren werden durch die zusätzliche Erhöhung auch die Tarifabschlüsse des ersten Halbjahres 2018 berücksichtigt. Eine weitere Erhöhung des Mindestlohnes hätte nach 2019 eigentlich erst wieder 2021 angestanden.

DJV: Unbefristete Streiks sind möglich

DJV: Unbefristete Streiks sind möglich

Die deutlich überwiegende Mehrheit der Journalistinnen und Journalisten an Zeitungsverlagen ist zu unbefristeten Streiks bereit, wenn sich die Verleger in den laufenden Tarifverhandlungen nicht bewegen.

Zeitschriften: DJV stimmt Tarifabschluss zu

Zeitschriften: DJV stimmt Tarifabschluss zu

Einstimmig hat der Gesamtvorstand als Große Tarifkommission des Deutschen Journalisten-Verbands am heutigen Montag in Würzburg den Tarifabschluss für die rund 6.000 Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften abgenommen.

VDZ: Neuer Tarifvertrag bietet Planungssicherheit für 30 Monate

In der dritten Verhandlungsrunde hat sich der VDZ mit den Journalistengewerkschaften gestern auf den Abschluss eines neuen Gehaltstarifvertrages für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften geeinigt. Danach erhalten die Redakteurinnen und Redakteure in Zeitschriftenverlagen ab 1. Juli 2018 eine einheitliche Gehaltserhöhung in Höhe von 100 Euro pro Monat. Um zwei Prozent werden die Gehälter am 1. November 2019 erhöht. Der Tarifvertrag tritt rückwirkend zum 1. Mai 2018 in Kraft und kann nach einer Laufzeit von 30 Monaten erstmals zum 31. Oktober 2020 gekündigt werden.

Streikende Journalisten protestieren bei Esslinger Zeitungsjubiläum

Streikende Journalisten protestieren bei Esslinger Zeitungsjubiläum

„150 Jahre Esslinger Zeitung sind ein Fest der Pressefreiheit in der Demokratie. Und ein Grund für die Zeitungsjournalistinnen und Journalisten für ihre berechtigten Tarifforderungen zu demonstrieren“, kündigt der ver.di-Landesfachbereichsleiter Medien, Siegfried Heim, die heutige Streikkundgebung der Journalistengewerkschaften in Esslingen an.

Zeit für einen neuen Mantel: bvdm kündigt Manteltarifvertrag der Druckindustrie

Zeit für einen neuen Mantel: bvdm kündigt Manteltarifvertrag der Druckindustrie

Der Bundesverband Druck und Medien reagiert auf die seit Jahren sinkende Akzeptanz des Mantel­tarifvertrages der Druck­industrie und die Blockade­haltung der Gewerkschaft: Nach einem entsprechenden Beschluss seines Sozialpolitischen Ausschusses hat der Arbeitgeber­verband den Mantel­tarifvertrag mit Wirkung zum 30. September 2018 gekündigt. Dies ist ein notwendiger Schritt zur Modernisierung des Tarifwerks und dessen Anpassung an die Branchen­realität.

DJV zur zweiten Tarifrunde Zeitungen: Provozierendes Angebot

DJV zur zweiten Tarifrunde Zeitungen: Provozierendes Angebot

Als Provokation hat der Deutsche Journalisten-Verband das Angebot des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in der Tarifrunde für die 13.000 Zeitungsjournalisten in Deutschland zurückgewiesen.

DJU: Enttäuschendes Angebot für Tageszeitungsredaktionen

Als "enttäuschend" bezeichnete die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di das Angebot des Bundesverbands deutscher Zeitungsverleger (BDZV) für die Tageszeitungsredaktionen in der heutigen (20. Februar 2018) zweiten Verhandlungsrunde in Düsseldorf. Demnach sollen die 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten frühestens ab dem 1. August 2018 mehr Geld erhalten.

Warnstreik bei der Hamburger Morgenpost

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Journalistenverband (DJV) haben für Donnerstag, 28. September 2017, die Beschäftigten der Hamburger Morgenpost (MOPO) zu einem zweistündigen Warnstreik für einen Sozialtarifvertrag aufgerufen. Schon zuvor war es im Verlag zu mehreren Solidaritätsaktionen für die durch Entlassung bedrohten Beschäftigten der MOPO gekommen. Die Zeitung gehört zum DuMont-Schauberg-Konzern (u.a. Berliner Zeitung, Berliner Kurier, Kölner Stadtanzeiger, Kölner Express, Mitteldeutsche Zeitung).

DJV: Zeitschriften-Tarifabschluss in dritter Runde

DJV: Zeitschriften-Tarifabschluss in dritter Runde

Einkommenserhöhungen von insgesamt 3,1 Prozent bei einer Laufzeit des neuen Gehaltstarifvertrags von 25 Monaten sieht der Tarifabschluss für die rund 9.000 Zeitschriftenredakteure in Deutschland vor.

Tageszeitungen: DJV stimmt dem Tarifabschluss zu

Tageszeitungen: DJV stimmt dem Tarifabschluss zu

Mit breiter Mehrheit hat die Große Tarifkommission des Deutschen Journalisten-Verbands am heutigen Dienstag dem Tarifabschluss Tageszeitungen zugestimmt.

Zeitschriften: DJV erwartet ein verhandelbares Angebot

Zeitschriften: DJV erwartet verhandelbares Angebot

Deutsche Journalisten-Verband fordert die Zeitschriftenverleger auf, mit einem verhandlungsfähigen Angebot in die dritte Tarifrunde am 27. Juli 2016 in Hamburg zu kommen.

Zeitungstarife: Warnstreiks vor vierter Tarifrunde Zeitungen

Zeitungstarife: Warnstreiks vor vierter Tarifrunde Zeitungen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Zeitungsverleger auf, in der vierten Runde der Tarifverhandlungen für Zeitungsjournalisten am kommenden Mittwoch in Düsseldorf endlich ein abschlussfähiges Angebot vorzulegen.

DJV: Tarifrunde ohne Termin vertagt

DJV: Tarifrunde ohne Termin vertagt

Ohne nennenswerte Verhandlungsfortschritte endete am heutigen Nachmittag in Berlin die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die rund 13.000 Redeakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen.

DJV erwartet echtes Zeitungstarif-Angebot

DJV erwartet echtes Zeitungstarif-Angebot

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Zeitungsverleger auf, in die dritte Runde der Tarifverhandlungen für Zeitungsjournalisten am morgigen Dienstag in Berlin mit einem „echten“ Angebot zu gehen.

Zweite Tarifrunde Tageszeitungen ergebnislos beendet

Die zweite Verhandlungsrunde für die rund 14.000 festen und freien Journalistinnen und Journalisten in Tageszeitungen ist heute in Frankfurt/Main am späten Nachmittag ergebnislos beendet worden, nachdem die Arbeitgeberseite, der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), ein Angebot vorgelegt hat, das bei einer Laufzeit von 36 Monaten (bis Ende 2018) kaum messbare Gehaltssteigerungen bringen soll.

Tageszeitungsredaktionen: Tarifverhandlungen vertagt

VerdiDie Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten sind heute (10. Februar 2016) in Frankfurt/Main ohne Ergebnis vertagt worden. Die Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union (dju) in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro für alle festen und freien Tageszeitungsjournalisten.

Tageszeitungen: dju fordert fünf Prozent mehr Lohn

VerdiDie Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union (dju) in ver.di fordert für die rund 14.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten, fest angestellte wie freie, nach Jahren unterdurchschnittlicher Gehaltserhöhungen und Abstrichen im Manteltarifvertrag in der anstehenden Entgelt-Tarifrunde fünf Prozent mehr Geld. Die Tarifverträge wurden fristgerecht zum Ende des Jahres gekündigt. Ab Januar 2016 muss über Tariferhöhungen verhandelt werden, die dann ab Jahresbeginn wirksam werden.

BDZV: Kein Spielraum für Gehaltserhöhungen

Im Vorfeld der Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag mit den Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband und dju in ver.di hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) deutlich gemacht, dass es Aufgabe von Tarifverträgen sei, Mindestarbeitsbedingungen zu schaffen. Die Zeitungsbranche befinde sich nach wie vor in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Ein neuer Gehaltstarifvertrag müsse den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Zeitungsunternehmen ebenso Rechnung tragen wie den regional sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen in Deutschland.

DJU: Etappensieg für Freie an Kölner Tageszeitungen

Die Rheinische Redaktionsgemeinschaft darf ihre Honorarvereinbarung für freie Journalistinnen und Journalisten in einem zentralen Punkt nicht weiter anwenden. Das hat das Landgericht Köln in einer Einstweiligen Verfügung festgestellt (Az. 33 O 186/14). Das Gericht folgte damit einem Antrag des Deutschen Journalisten-Verbands und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di.

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