Pressenews in Deutschland - Pressefreiheit

Neue Bundesländer: 25 Jahre Presse und Pressevertrieb in Freiheit

Aus Anlass des fünfundzwanzigsten Jahrestages der deutsch-deutschen Wiedervereinigung stellt der Bundesverband Presse-Grosso auf seiner Jahrestagung am 15./16. September 2015 in Baden-Baden das 25jährige Jubiläum des Pressegroßhandels in den neuen Bundesländern in den Mittelpunkt. "Blattmacher und Handelspioniere" - Herausgeber, Journalisten und Pressegroßhändler erinnern sich an die ereignisreiche und prägende Phase des Neuaufbaus einer vielfältige Medien- und Presselandschaft auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.

dju begrüßt Einstellung des Verfahrens gegen netzpolitik.org

dju begrüßt Einstellung des Verfahrens gegen netzpolitik.org

Als „überfällig“ begrüßt die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, dass die Bundesanwaltschaft das Verfahren wegen Landesverrats gegen die Verantwortlichen von netzpolitik.org eingestellt hat. „Das ist aber nur der erste notwendige Schritt, dem weitere wie die Einstellung des Verfahrens gegen die Informanten von netzpolitik.org sowie eine grundlegende Aufklärung der Vorgänge rund um diesen Skandal und entsprechende Konsequenzen folgen müssen“, forderte dju-Bundesgeschäftsführerin Cornelia Haß.

Medienforum NRW: "Die radikalste Attacke auf Medien, wie wir sie kennen"

Medienforum NRW

Der dritte und letzte Tag des 27. Medienforum NRW stand gestern in Köln ganz im Zeichen der Zukunft des Journalismus und aktueller Entwicklungen im digitalen Newsgeschäft. Unter der Überschrift Next Level Journalism ging es um die Zukunft des Journalismus - sowohl mit Vertretern der Digitalangebote und -unternehmen namhafter Verlagshäuser als auch internationaler innovativer journalistischer Angebote. Mit Keynotes, Talks, Debatten und Showcases.

Neues Branchenkompendium "VDZ 2015" erschienen: 60 exklusive Beiträge im Zeichen der Pressefreiheit

Heute ist ‚VDZ 2015‘, das neue VDZ Branchenkompendium, erschienen. "Das Kompendium ‚VDZ 2015‘ ist ein Autorenbuch, das vor allem von den Gedanken und Konzepten seiner Autoren lebt. Kernstück ist eine Bilanz der Arbeit der Verlagshäuser und des VDZ, der die über 450 Mitgliedsverlage in Berlin und Brüssel vertritt. Insbesondere aber sind Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik vertreten, die der freien Presse verbunden sind und pointiert Stellung beziehen", fasst VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer den Inhalt der Top-Publikation zusammen.

Presse ist unteilbar - Warum ein Händler bestimmte Presseprodukte nicht boykottieren darf

Im Handel mit Zeitungen und Zeitschriften disponiert nicht der Einzelhändler sondern der neutrale Pressegroßhändler das Sortiment. Dadurch soll gewährleistet werden, dass alle Titel in das Angebot gelangen können und nicht nur populäre bzw. umsatzstarke Printmarken. Doch mitunter lehnen Einzelhändler bestimmte Titel aus persönlichen oder sonstigen Gründen vehement ab.

"Deutsche Gesellschaft Qualitätsjournalismus" veröffentlicht Almanach zur Zukunft des Journalismus

Quo vadis, Journalismus?

Quo vadis, Journalismus? – Wie können und sollen die Medien künftig ihre Rolle als "Wächter der Demokratie" erfüllen? Wohin entwickelt sich die "Vierte Gewalt" in Zeiten des digitalen Umbruchs? Welche Bedeutung und welchen Wert werden Medien in Zukunft besitzen? Wie viel Journalismus braucht unsere Demokratie, und welchen Journalismus wollen wir uns (noch) leisten? Diesen Fragen geht der Almanach "Quo vadis, Journalismus?" nach, den die gemeinnützige "Deutsche Gesellschaft Qualitätsjournalismus e.V." (DGQJ) jetzt veröffentlicht hat.

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Reporter ohne Grenzen veröffentlicht heute die Rangliste der Pressefreiheit 2015. In der Mehrzahl der 180 bewerteten Länder ist die Lage für Journalisten und unabhängige Medien im vergangenen Jahr schlechter geworden. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten. Daneben missbrauchen viele Staaten den angeblich nötigen Schutz der nationalen Sicherheit, um Einschränkungen der Pressefreiheit durchzusetzen.

Angriffe auf Reporter bei Legida-Demonstration

Reporter ohne Grenzen verurteilt die Drohungen und Angriffe auf Journalisten bei der Legida-Demonstration in Leipzig am Mittwochabend. Medienberichten zufolge griffen Anhänger der Gruppierung „Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ mehrere Reporter tätlich an, die über den Protestzug berichteten. „Diese Angriffe zeigen, wie kurz der Weg von ‚Lügenpresse‘-Rufen zur Gewalt ist“, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske. „Wer Journalisten bedroht oder angreift, vergreift sich am Grundrecht der Pressefreiheit.“

Reporter ohne Grenzen: Pressefreiheit erkämpfen und verteidigen

Das Attentat auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo ist ein Alarmsignal. Die deutschen Journalisten- und Medienorganisationen rufen dazu auf, die Presse- und Rundfunkfreiheit in Deutschland und weltweit stets aufs Neue zu verteidigen. ARD, dju in verdi, DJV, Freelens, Freischreiber, Journalistinnenbund, netzwerk recherche, n-ost, Reporter ohne Grenzen, der Verband Cartoonlobby, VPRT, VDZ, Weltreporter.net und ZDF haben dazu heute die folgende gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht.

Jugendpresse: Pressefreiheit auch in Deutschland auf dem Prüfstand

In dieser Woche jährt sich die Gründung der deutschen Sektion von "Reporter ohne Grenzen" zum 20. Mal. In einem Brief gratuliert der Vorstandssprecher der Jugendpresse Deutschland, Kai Mungenast, dem Vorstand der Organisation: "Reporter ohne Grenzen hat die wichtig Aufgabe auf die Verletzung von Pressefreiheit und auf Übergriffe auf Journalisten hinzuweisen und dagegen einzustehen." Gerade junge Medienmacher haben ein großes Interesse an der Situation der Presse im Ausland und finden bei "Reporter ohne Grenzen" ein umfassendes Informationsarchiv.

Sortimentsoptimierung des Grossoverbandes beeinträchtigt den freien Marktzugang für Special-Interest-Titel

Der Grossoverband überrascht mit einer Nachricht, die eine Branchen-Diskussion mit sehr viel Zündstoff nach sich ziehen dürfte. Man hätte neue Branchenregeln beschlossen, wonach man die Angebotsdauer einiger selten erscheinender Zeitschriften begrenzen wolle. Damit würde man insbesondere auch den Bedürfnissen des Lesers konsequent Rechnung tragen. Doch nicht nur, dass man sich damit von den bisherigen eigenen Ansprüchen verabschiedet, stellt sich zudem auch die Frage, ob die Absichten der Grossisten überhaupt rechtlich haltbar sind.

eco: Entwurf verletzt Grundrechte von Internetnutzern, Unternehmern und Journalisten

Ein neues Rechtsgutachten entlarvt möglicherweise das geplante Leistungsschutzrecht als verfassungswidrig: Internetnutzer und -unternehmer werden in ihrem Recht auf Informationsfreiheit eingeschränkt, bei den Unternehmern wird zudem die Berufsfreiheit beeinträchtigt. Zudem enteignet das Leistungsschutzrecht Journalisten: Sie behalten zwar das Urheberrecht an ihren Texten, können dieses jedoch nicht mehr frei nutzen, da die Presseverlage vergleichbare Rechte an denselben Texten erhalten. Dies ergab ein Rechtsgutachten von Prof. Dr. Alexander Blankenagel und Prof. Dr. Wolfgang Spoerr von der Humboldt Universität Berlin im Auftrag von eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. und Google.

BITMi: Leistungsschutzrecht muss verhindert werden

Das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist nach Einschätzung des Bundesverbandes IT-Mittelstand e.V. (BITMi) äußerst problematisch. Der Verband befürwortet zwar das Urheberrecht, das Leistungsschutzrecht lehnt er jedoch entschieden ab. Tritt das neue Immaterialgüterrecht wie geplant im Herbst nächsten Jahres in Kraft, würden laut Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und Vorstand der GRÜN Software AG, unnötige Hemmschwellen aufgebaut. Diese würden die Entwicklung kreativer und innovativer Produkte in Zukunft behindern.

BDZV: Entscheidung im Sinne der Pressefreiheit

BDZV

Die Polizei darf Journalisten das Fotografieren eines Einsatzes nicht einfach verbieten. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 28. März 2012 entschieden. Es sei ein „Urteil im Sinne der Pressefreiheit“, sagte dazu der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Anlass war ein Rechtsstreit des „Haller Tagblatts“ mit dem Land Baden-Württemberg.

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