Pressenews in Deutschland - Pressefreiheit

Rezension: „Alles nur Fake!“ von Eva Linsinger

Alles nur Fake Eva LinsingerIm Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien legen seit dem Jahr 2000 im Rahmen der „Theodor Herzl-Dozentur für Poetik des Journalismus“ Journalisten ihre Sicht über den Journalismus in ihren Vorlesungen dar. Die Vortragsreihe wurde nach dem Wiener Journalisten Theodor Herzl benannt. GastdozentInnen waren unter anderem Luc Jochimsen, Antonia Rados, Alice Schwarzer, Heribert Prantl, Armin Wolf und Anja Reschke. 2018 erläuterte Eva Linsinger ihre Sichtweisen, ihr Vortrag ist nun in einem Buch veröffentlicht worden.

Reporter ohne Grenzen erhält Auszeichnung des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger

Reporter ohne Grenzen großDie international tätige Organisation Reporter ohne Grenzen erhält in diesem Jahr die „Goldene Victoria für Pressefreiheit“, die seit 2015 vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) verliehen wird. Damit wolle man „den weltweiten Einsatz für einen unabhängigen, freien Journalismus, Presse- und Informationsfreiheit in ausgesprochen herausfordernden Zeiten“ honorieren. Die Laudatio wird Jan Josef Liefers halten.

Initiative Information und Demokratie: 20 Staaten gründen Partnerschaft

Reporter ohne Grenzen großAm Rande der UN-Vollversammlung in New York haben am 26. September 2019 Vertreterinnen und Vertreter von 20 Staaten eine Partnerschaft für Information und Demokratie ins Leben gerufen. Für Deutschland wurde die Vereinbarung von Bundesaußenminister Heiko Maas unterzeichnet. Der Partnerschaft ging die Initiative Information und Demokratie voraus, die von Reporter ohne Grenzen (ROG) angestoßenen wurde.

Rezension: „Praxis des Presserechts“ von Benjamin Korte

Praxis des PresserechtsDie Rechtswissenschaft befasst sich mit der Auslegung von rechtlichen Quellen. Dies kann eine logische Ableitung von Vorgaben des Gesetzgebers sein. Doch manchmal müssen Juristen zwischen einzelnen Rechten abwägen. Wenn zwei Grundlagen sich konträr gegenüber stehen bleibt die Frage, welches Recht höheren Stellenwert hat. Diese Frage ergibt sich häufig in Bezug des Presserechts. Und immer häufiger heißt es Pressefreiheit versus Persönlichkeitsrecht, wie sich jüngst am „Künast-Urteil“ zeigt. Im Verlag C.H.Beck erschien das Buch „Praxis des Presserechts“, welches sich jenen Fragen annimmt.

Axel Springer Akademie startet internationales Journalismus-Projekt

Fake News, Lügenpresse – die Welt des Journalismus’ ist aus den Fugen geraten. Soziale Medien führen zuweilen dazu, dass Leser nicht mehr zwischen fundierten Nachrichten und Fiktionen unterscheiden können. Bloße Behauptungen werden vereinzelt als Nachrichten verstanden. Die Medienbranche sucht nach Lösungen. Einen weiteren Ansatz will nun der Axel Springer Verlag mit der Aktion „mission: truth“ schaffen.

DJV-Verbandstag 2018 in Dresden: Pressefreiheit im Zentrum

DJV-Verbandstag 2018: Pressefreiheit im Zentrum

Die Bedrohung der Pressefreiheit und die Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Verbandstags, zu dem der Deutsche Journalisten-Verband am 4. und 5. November 2018 nach Dresden einlädt.

Jugendmedientage: Diskussionen über die Gefahren für die Pressefreiheit

Jugendmedientage: Diskussionen über die Gefahren für die Pressefreiheit

250 junge Medieninteressierte hatten bei den Jugendmedientagen die Möglichkeit, sich in Erzählcafés, bei Medientouren, in Workshops sowie Diskussionsrunden weiterzubilden und zu vernetzen. Der Medienkongress für junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, der zu den größten bundesweit zählt, fand vom 04. bis 07. Oktober 2018 in der Universität Bremen statt.

Reporter ohne Grenzen: Bundesregierung muss von Erdogan Freilassung von Journalisten fordern

Reporter ohne Grenzen: Bundesregierung muss von Erdogan Freilassung von Journalisten fordern

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf, in ihren Gesprächen mit dem türkischen Präsidenten die verheerende Lage der Pressefreiheit in der Türkei mit Nachdruck anzuprangern. Recep Tayyip Erdogan ist am Donnerstag (27.09.2018) zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Deutschland gereist.

Mathias Döpfner: „Journalisten müssen bei ihrer Arbeit in Sicherheit sein“

Mathias Döpfner: „Journalisten müssen bei ihrer Arbeit in Sicherheit sein“

„Ich erwarte von der Polizei, von Spezialkräften, von Hundertschaften, von einzelnen Beamten auch unter dem größten Stress und Druck im Einsatz, wie auch von ihren Vorgesetzten und Behördenleitungen, selbst von Geheimdiensten – und ganz besonders von der Politik, die hier die Spielregeln aufstellt – dass Reporter und Journalisten bei der Recherche nicht aufgehalten werden. Bei der Arbeit nicht behindert werden. Ganz im Gegenteil: dass ihnen geholfen wird. Dass sie geschützt werden.“ Das sei eine ganz konkrete Forderung, sagte der Präsident des BDZV, Dr. Mathias Döpfner, am 25. September 2018 in seiner Eröffnungsrede vor den über 400 Teilnehmern des Zeitungskongresses im Berliner ewerk. „Journalisten müssen bei ihrer Arbeit in Sicherheit sein.“

Presserat und IMK-Vorsitzender sehen Anspruch von Journalisten auf Schutz durch Polizei

Presserat und IMK-Vorsitzender sehen Anspruch von Journalisten auf Schutz durch Polizei

Der Deutsche Presserat und der Vorsitzende der Innenministerkonferenz Holger Stahlknecht sind sich einig, dass Journalisten bei der Ausübung ihres Berufs grundsätzlich einen Anspruch auf Schutz durch die Polizei haben. Auf einer Plenumssitzung des Presserats am 19.09.2018 sagte Stahlknecht: „Die Pressefreiheit gilt immer und überall. Die Polizei sollte Journalisten, wenn es die Lage erforderlich macht, bei Ausübung ihres Berufs schützen, denn ihre Arbeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Demokratie.“

Berliner Abgeordnetenhaus: DJV fordert den Erhalt der Pressefreiheit

Berliner Abgeordnetenhaus: DJV fordert den Erhalt der Pressefreiheit

Die Verbände der Journalisten und Presseverleger haben im Vorfeld der für den 31. Mai 2018 geplanten Beschlussfassung des Abgeordnetenhauses über die Anpassung des Berliner Datenschutzrechts an die Datenschutzgrundverordnung eine ungeschmälerte Beibehaltung der Pressefreiheit für die Berliner Zeitungen und Zeitschriften angemahnt.

Amnesty International: Die Pressefreiheit in der Türkei liegt in Ketten

„Massive und unrechtmäßige Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit sind in der Türkei seit Ausrufung des Ausnahmezustands im Juli 2016 an der Tagesordnung“, sagt Janine Uhlmannsiek, Expertin für Europa und Zentralasien bei Amnesty International in Deutschland. „Mehr als 180 Medienhäuser hat die Regierung schließen lassen, mehr als 120 Journalistinnen und Journalisten befinden sich in Haft und Tausende Medienschaffende haben ihren Job verloren. Die Pressefreiheit in der Türkei liegt seit fast zwei Jahren in Ketten.“

Titelseite von Georg Baselitz für deutsche Tageszeitungen zum Internationalen Tag der Pressefreiheit

Titelseite von Georg Baselitz für deutsche Tageszeitungen zum Internationalen Tag der Pressefreiheit

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat den renommierten deutschen Künstler Georg Baselitz dafür gewonnen, zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai ein großformatiges Werk für den Abdruck auf den Titelseiten der Zeitungen der Mitgliedsverlage zur Verfügung zu stellen. Das Motiv "Frau am Abgrund" wird von einem Zitat des Künstlers begleitet: "Presse und Kunst gehören nicht in die Obhut des Staates. Wer anderes propagiert, manövriert die freie Gesellschaft ins Verderben." (Georg Baselitz).

VDZ und Stiftung Lesen starten Social Media-Aktion für Schulen

„Was würdet ihr heute noch sagen, wenn es ab morgen keine Pressefreiheit mehr gäbe?“. Anlässlich des Tags der Pressefreiheit rufen der VDZ und die Stiftung Lesen alle Schulen dazu auf, unter dieser Fragestellung die Bedeutung von Pressefreiheit zu diskutieren. Texte, Bilder und Videos, die unter dem Hashtag #VDZPressefreiheit auf Instagram und Twitter oder auf www.facebook.com/VDZPresse gepostet werden, erscheinen gebündelt auf einer Social Wall.

DJU: Freude und Erleichterung über angekündigte Entlassung von Deniz Yücel

Mit Freude und Erleichterung hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf die angekündigte Entlassung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel aus seiner einjährigen Untersuchungshaft in der Türkei reagiert: "Eine unerträgliche Zeit als politische Geisel geht nun zu Ende. Die Entlassung von Yücel war überfällig und offenbar hat der politische Druck endlich gereicht, um seine Freilassung zu erzwingen", stellte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende, Frank Werneke, fest. Die nun vorgelegte Anklageschrift mit einer Forderung nach 18 Jahren Haft bezeichnete Werneke als Beleg dafür, wie es in der Türkei um die Situation demokratischer Grundrechte bestellt sei.

Grundrechte-Demo in Berlin: Pressefreiheit auch nach der Wahl

Grundrechte-Demo in Berlin: Pressefreiheit auch nach der Wahl

Der Deutsche Journalisten-Verband weist auf die Bedeutung des Grundrechts der Pressefreiheit hin und wird deshalb an der Demonstration „Freiheit statt Angst“ am 9. September 2017 in Berlin teilnehmen.

Haus der Pressefreiheit: Journalisten müssen runter von ihrem Sockel

Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda vermisst bei Medienkonzernen eine vernünftige Kultur von Forschung und Entwicklung / Diskussionsveranstaltung vom "Haus der Pressefreiheit" im G+J Auditorium / STERN-Herausgeber Andreas Petzold sieht bemerkenswerten Autoritätsverlust der journalistischen Medien gegenüber dem Internet.

Veränderte Mediennutzung beschleunigt Vertrauensverlust in die Medien

Die veränderte Mediennutzung beschleunigt den Vertrauensverlust in die klassischen Medien vor allem in den jüngeren Bevölkerungsschichten. Dies hat jetzt eine vom "Haus der Pressefreiheit" erstellte Meta-Analyse der Mediennutzung von 1970 bis heute ergeben.

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