Pressenews in Deutschland - Journalismus

Der Informationsjournalismus verliert die jungen Erwachsenen

Junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 29 Jahren nutzen immer weniger Informationsmedien, die auf Hardnews setzen. Sie informieren sich stattdessen zunehmend über Social Media-Kanäle, in denen in erster Linie Softnews verbreitet werden, oder sie gehen als Informationsnutzer ganz verloren, weil sie ihre Zeit in Unterhaltungsangebote investieren.

BDZV und Verband Bayerischer Zeitungsverleger mit Publishing-Gipfel bei den Medientagen München

BDZV

"Der Wert des Journalismus ist höher als je zuvor. Angebot und Nachfrage nach Informationen wachsen kontinuierlich. Nachrichtenkonsumenten stehen damit vor einer Herausforderung, bei der echter, vertrauenswürdiger Journalismus eine Chance hat." Das sagt Petteri Putkiranta, Senior Vice President der größten finnischen Tageszeitung Helsingin Sanomat (Helsinki). Putkiranta hält die Keynote beim Publishing-Gipfel "Jenseits von Print und Digital - Der Wert des Journalismus", zu dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) anlässlich der Medientage München einladen.

Schülerzeitungswettbewerb der Länder startet in eine neue Runde

Nachdem im letzten Juni Bundesratspräsident Volker Bouffier die besten Schülerzeitungen Deutschlands ausgezeichnet hat, startet nun die neue Wettbewerbsrunde des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder 2016. Dieser wird seit 2004 von den Ländern der Bundesrepublik Deutschland und der Jugendpresse Deutschland veranstaltet und von der Kultusministerkonferenz empfohlen.

Medien- und Verlagsbranche bei Studenten am beliebtesten

17,1 Prozent aller angehenden Hochschulabsolventen möchten nach dem Studium am liebsten in der Medien- und Verlagsbranche arbeiten. Damit ist diese Branche am beliebtesten von allen Branchen beim akademischen Nachwuchs – noch vor der Automobilindustrie (11,9 Prozent) und der Unternehmensberatung (7,4 Prozent). Dies ist das Ergebnis einer Befragung unter 20.000 Studenten im Rahmen der Studienreihe "Fachkraft 2020" von Studitemps und dem Department of Labour Economics der Maastricht University.

Jugendpresse Deutschland: Wie viel Journalismus brauchen Jugendliche?

Durch das Interview mit Kanzlerin Merkel erntet Youtuber LeFloid viel Kritik und Häme, aber auch eine große Reichweite. ARD und ZDF müssen sich für den geplanten Jugendkanal nun fragen, wie Journalismus in Zeiten von Youtube und Twitter funktionieren kann.

Stabiles Printgeschäft: Zeitungsbranche optimistisch

Das Digitalgeschäft sei der Wachstumstreiber, erklärte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bei seiner Jahrespressekonferenz am 14. Juli 2015 in Berlin. Die Nutzerzahlen der Onlineangebote gingen kontinuierlich nach oben und seien innerhalb eines Jahres um eine weitere Million auf 18,5 Millionen pro Woche gestiegen (AGOF internet facts), sagte Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der BDZV-Geschäftsleitung.

Newsletter als Zusatzprodukte: Post vom Chefredakteur

Sie heißen „Checkpoint“, „Stimme des Westens“, „Vorab:“, „Hauptwache“, „Morningbriefing“ oder einfach nur „Post vom Chefredakteur“. Immer mehr Chefredaktionen von Zeitungen nutzen den Newsletter als zusätzlichen Kommunikationskanal zu ihren Lesern. Allein in diesem Jahr werden nach einer Erhebung des BDZV mehr als 20 Zeitungen einen Chefredakteurs-Newsletter einführen. Die Newsletter seien ein Beispiel für den Innovationsgeist und die Experimentierfreude in den Redaktionen, erklärte Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der BDZV- Geschäftsleitung, bei der Eröffnung der Konferenz Chefredakteure in Berlin.

kressreport: Wie sich mit Newslettern Geld verdienen lässt

Schon morgens ist das Feld der Newsletter dicht besetzt. Neben Gabor Steingart, der als "Handelsblatt"-Chefredakteur im Jahr 2011 sein "Morning Briefing" startete und damit als Pionier des Formats launiger, mit einem Foto versehener, handschriftlich signierter Chefredakteurs-Newsletter per E-Mail gilt, haben sich mittlerweile auch Lorenz Maroldt vom "Tagesspiegel", Ulrich Reitz vom "Focus" oder Julian Reichelt von "Bild.de" ihren Weg in die E-Mail-Postfächern gebahnt. Doch welche Kosten sind damit verbunden? Und wie lässt sich mit Newslettern Geld verdienen? kressreport-Autor Christian Bartels hat bei den Medienhäusern nachgefragt.

Medienforum NRW: "Die radikalste Attacke auf Medien, wie wir sie kennen"

Medienforum NRW

Der dritte und letzte Tag des 27. Medienforum NRW stand gestern in Köln ganz im Zeichen der Zukunft des Journalismus und aktueller Entwicklungen im digitalen Newsgeschäft. Unter der Überschrift Next Level Journalism ging es um die Zukunft des Journalismus - sowohl mit Vertretern der Digitalangebote und -unternehmen namhafter Verlagshäuser als auch internationaler innovativer journalistischer Angebote. Mit Keynotes, Talks, Debatten und Showcases.

DuMont Hauptstadtredaktion liefert Inhalte für Bremer Weser-Kurier

Die DuMont Hauptstadtredaktion hat einen weiteren Kunden gewonnen: Vom 1. Juni an wird der Bremer Weser-Kurier politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Inhalte von der Berliner Redaktion der Mediengruppe M. DuMont Schauberg beziehen. „Wir freuen uns, eine der großen regionalen Qualitätszeitungen als weiteren Partner gewonnen zu haben. Die DuMont Hauptstadtredaktion verfügt über ein recherche- und meinungsstarkes Team und ist durch ihre Relevanz attraktiv für die wichtigsten Gesprächspartner aus Politik und Wirtschaft“, sagt Robert von Heusinger, Vorstand der Mediengruppe M. DuMont Schauberg.

Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung gewinnt Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung

Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Jury des von der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgeschriebenen Deutschen Lokaljournalistenpreises hat sich unter den insgesamt 489 Einsendungen des Preisjahrgangs 2014 für einen ersten Preisträger sowie drei Zweitplatzierte entschieden: Die Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung erhält für ihr Infopaket "Zerreißprobe" den ersten Preis. Fehlerhafte Geothermiebohrungen in der Region haben Schäden in Millionenhöhe verursacht, ein Ende ist nicht abzusehen. Die Redaktion der Lokalzeitung schnürt für ihre Leser ein crossmediales Infopaket zum Thema Geothermie.

Hamburger Morgenpost gründet Vermarktungsgesellschaft „Hamburg First“

Hamburger Morgenpost

Mehr Hamburg, mehr Medien, mehr Themen – ab sofort geht die neue Vermarktungsgesellschaft Hamburg First in die Offensive. Mit kanalübergreifenden Konzepten aus einer Hand, mit ihrer regionalen Kompetenz in und um Hamburg sowie neuen Vermarktungskunden. „Hamburg First“ ist der Vermarkter aller Marken der „Hamburger Morgenpost“, zu der neben der täglichen Zeitung und der MOPO am Sonntag auch die Magazine gehören.

Germanwings-Absturz: Österreichischer Presserat rügt "Kronen Zeitung" und "Österreich"

Österreichischer Presserat

Auf den Titelseiten der "Kronen Zeitung" und auf Seite 3 der Tageszeitung "Österreich" vom 27. März 2015 wurde ein Foto eines unbeteiligten jungen Mannes als vermeintlicher Copilot eines abgestürzten Germanwings-Flugzeugs abgedruckt. Diese Bildveröffentlichungen verstoßen nach Ansicht des Senats 1 des Presserats gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse. Auf dem beanstandeten Foto ist ein junger Mann zu sehen, bei dem es sich laut Angaben in den beiden Zeitungen um den Copiloten einer am 24. März 2015 verunglückten Germanwings-Maschine handeln soll, der das Flugzeug mutmaßlich absichtlich abstürzen ließ. Das Gesicht des Abgebildeten ist nicht verpixelt.

European Newspaper Congress: Was Medienhäuser von Startups lernen können

Die Trendscouts Dr. Bastian Schwithal und Volker Zanetti von kindai:projects brachten die Start-Up Experience auf die große Bühne. Beim European Newspaper Congress 2015 in Wien präsentierte kindai:projects 5 Startups aus den USA, Israel, London und Deutschland 500 Zeitungsverlegern und Chefredakteuren, die aus vielen Ländern Europas zum Newspaper Congress gekommen waren, worauf es beim Startup Spirit ankommt.

FUNKE Zentralredaktion startet mit 50 Mitarbeitern im Herzen Berlins

Die Zentralredaktion der FUNKE MEDIENGRUPPE in Berlin nimmt Form an: Rund 50 Mitarbeiter sollen in der von Chefredakteur Jörg Quoos geführten Redaktion künftig tätig sein. Ihr Standort wird mitten in der Hauptstadt sein – im „The Q“, in der Friedrichstraße. Die neue Redaktionseinheit wird zunächst die „Berliner Morgenpost“ und das „Hamburger Abendblatt“ mit überregionalen Inhalten – Print und Digital – beliefern, dann folgen die nordrhein-westfälischen Zeitungen („WAZ“, „NRZ“, „WP“, „WR“). Anschließend werden die „Braunschweiger Zeitung“ und die Titel der Mediengruppe Thüringen („TA“, „OTZ“, „TLZ“) in die Belieferung der Inhalte eingebunden.

"Deutsche Gesellschaft Qualitätsjournalismus" veröffentlicht Almanach zur Zukunft des Journalismus

Quo vadis, Journalismus?

Quo vadis, Journalismus? – Wie können und sollen die Medien künftig ihre Rolle als "Wächter der Demokratie" erfüllen? Wohin entwickelt sich die "Vierte Gewalt" in Zeiten des digitalen Umbruchs? Welche Bedeutung und welchen Wert werden Medien in Zukunft besitzen? Wie viel Journalismus braucht unsere Demokratie, und welchen Journalismus wollen wir uns (noch) leisten? Diesen Fragen geht der Almanach "Quo vadis, Journalismus?" nach, den die gemeinnützige "Deutsche Gesellschaft Qualitätsjournalismus e.V." (DGQJ) jetzt veröffentlicht hat.

Zeitungsverlage legen beim Landeskartellamt Beschwerde gegen Bayerischen Fußballverband ein

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Beschwerde von vier bayerischen Zeitungsverlagen bei der Landeskartellbehörde gegen die Konditionen des Bayerischen Fußballverbands begrüßt. Die Verlage wehren sich dagegen, dass sie ihre Bewegtbilder von Fußballspielen der Amateurliga dem Portal des Fußballverbands kostenlos zur Verfügung stellen oder 500 Euro pro Spiel zahlen sollen. „Das sind Knebelkonditionen, wie wir sie bisher nur von Rockkonzerten kennen“, kritisierte DJV-Bundes-vorsitzender Michael Konken. Es sei nicht akzeptabel, dass das Portal des Fußballverbands von den Verlagen mit relevanten Inhalten gefüllt werden solle.

Noch mehr Bürgerreporter und Nutzer für „lokalkompass.de“

Bürgerreporter

Die Anzeigenblätter der FUNKE MEDIENGRUPPE in Nordrhein-Westfalen starten eine neue Kampagne: Mit Printanzeigen, Hörfunkspots und Onlinebannern soll die Nutzerbindung zur Nachrichten-Community „lokalkompass.de“ gestärkt und ihre Reichweite gesteigert werden. Derzeit nutzen monatlich mehr als 1 Mio. Unique User das Portal. In Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Kreativagentur „rumblefish“ haben die Westdeutsche Verlags- und Werbegesellschaft (WVW) und die Ostruhr Anzeigenblattgesellschaft (ORA) die Image-Kampagne „Hier bin ich!“ entworfen: Sechs verschiedene Motive werben in den kommenden drei Monaten für den starken Onlineauftritt der insgesamt 73 Anzeigenblätter.

EU-Kommissar Oettinger trifft Urheber anlässlich der Berlinale 2015

Der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Günther Oettinger hat gestern Vormittag in der Akademie der Künste in Berlin prominente Urheber zum Gespräch über die Zukunft des Urheberrechts getroffen. Der Kommissar betonte, „dass die europäische Kulturwirtschaft ohne Urheber nicht existieren kann. Er forderte Urheber und Kulturwirtschaft zur Zusammenarbeit mit der EUKommission bei der Gestaltung eines neuen europäischen Urheberrechts auf.“

FUNKE MEDIENGRUPPE baut Zentralredaktion in Berlin auf

FUNKE MEDIENGRUPPE

Journalistische Inhalte aus der Hauptstadt: Die FUNKE MEDIENGRUPPE baut in Berlin eine Zentralredaktion auf. Die neue Redaktionseinheit wird zunächst „Berliner Morgenpost“ und „Hamburger Abendblatt“ mit überregionalen Inhalten, Print und Digital, beliefern, es folgen in einem zweiten Schritt die nordrhein-westfälischen Zeitungen („WAZ“, „NRZ“, „WP“, „WR“). Konkret geht es um journalistische Themen mit nationaler und internationaler Bedeutung aus Politik und Wirtschaft. Zudem sollen die Panorama- und Wissen-Seiten in Berlin erstellt werden.

Angriffe auf Reporter bei Legida-Demonstration

Reporter ohne Grenzen verurteilt die Drohungen und Angriffe auf Journalisten bei der Legida-Demonstration in Leipzig am Mittwochabend. Medienberichten zufolge griffen Anhänger der Gruppierung „Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ mehrere Reporter tätlich an, die über den Protestzug berichteten. „Diese Angriffe zeigen, wie kurz der Weg von ‚Lügenpresse‘-Rufen zur Gewalt ist“, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske. „Wer Journalisten bedroht oder angreift, vergreift sich am Grundrecht der Pressefreiheit.“

Jugendpresse wirft Flickr die Ausnutzung von Hobbyfotografen vor

JugendpresseDie Verunsicherung bei jungen Fotografen ist groß, nachdem mittlerweile durch mehrere Medienberichte bekannt wurde, dass die bekannte Fotoplattform Flickr einige wenige ausgewählte, auf der Internetseite eingestellte Fotos von Hobbyfotografen kommerziell als Kunstdrucke verkauft. Selbst die notwendige Veröffentlichung des Fotografennamens in Form eines losen Aufklebers als Zubehör zum Druck erscheint halbherzig.

Medienmagazin NITRO - Jubiläumsausgabe "Das Beste aus zehn Jahren"

Nitro

Die aktuelle Ausgabe von NITRO, das Magazin für Medien und Zeitgeschehen, ist gerade erschienen. Titelthema dieser Ausgabe: Das Beste aus zehn Jahren - der Verlag Berliner Journalisten feiert sein zehnjähriges Jubiläum.

MESSAGE erscheint künftig nur noch digital

Die Internationale Zeitschrift für Journalismus MESSAGE erscheint ab 2015 in neuer digitaler Form. Die gedruckte Ausgabe wird zum Ende des Jahres eingestellt, wie der MESSAGE-Verlag, die Gesellschaft für Medienkultur und Qualitätsjournalismus, am 18. November 2014 in Hamburg mitteilte. Statt ihrer soll den Abonnenten eine MESSAGE-App oder ein ePaper angeboten werden. Der Verlag ermittelt derzeit die Präferenzen der Kunden.

Allensbach-Umfrage: Bundesbürger halten deutsche Medienlandschaft für qualitativ hochwertig

Die große Mehrheit der Bundesbürger bescheinigt der deutschen Medienlandschaft eine hohe Qualität. 81 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahre beurteilen das Angebot von Zeitungen, Zeitschriften, Internet-Seiten sowie Radio- und Fernsehsendern insgesamt als qualitativ "gut" (65 Prozent) oder "sehr gut" (16 Prozent). Das geht aus der Repräsentativbefragung "Wert und Relevanz von Print" unter 1.520 Personen hervor, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) durchgeführt hat. Die Ergebnisse wurden auf dem "Publishers‘ Summit" in Berlin vorgestellt. Der weltweit einzigartigen Vielfalt der Medienlandschaft in Deutschland sind sich nahezu alle Befragten bewusst – knapp zwei Drittel (62 Prozent) hält sie für "sehr groß"; ein weiteres

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Deutsche Journalisten-Verband begrüßt Merkel-Rede

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Zeitungskongress des BDZV vom 29. September 2014 begrüßt. „Die Bundeskanzlerin hat ein Plädoyer für den Erhalt des Qualitätsjournalismus gehalten“, lobte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken „das die Zeitungsverleger sonst nur von uns kennen.“

NRW: NRZ und RP vereinbaren einen Austausch redaktioneller Inhalte

FunkeFunkeDie Funke Mediengruppe sowie die Rheinische Post Mediengruppe richten die redaktionelle Arbeit ihrer Zeitungen „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ (NRZ) und der „Rheinischen Post“ (RP) neu aus. Künftig wird für Rechtsrheinische Themen

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Nordrhein-Westfalen: FDP will Gemeinnützigkeit von Journalismus anerkennen

Angesichts der anhaltenden Medienkrise sieht die Fraktion der FDP im Landtag Nordrhein-Westfalens Handlungsbedarf. Aus Sicht der Partei ist es notwendig, neue Finanzierungsmodelle zu ermöglichen, um Vielfalt und Qualität der Medien sichern zu können. Besonderen Handlungsbedarf gäbe es vor allem bei den journalistischen Regional- und Lokalangeboten. Die Politik stünde in der Pflicht, ihren Beitrag zu Vielfalt und Qualität im Journalismus zu erbringen.

Journalisten genießen in der Bevölkerung wenig Vertrauen

Der GfK-Verein, eine 1936 gegründete Non-profit-Organisation zur Förderung der Marktforschung, ist der Frage nachgegangen, welche Berufsgruppen ein hohes Ansehen in der Bevölkerung haben. Schlusslicht sind „die üblichen Verdächtigen“: Versicherungsvertreter und Politiker. Die Studie hält aber zudem eine Überraschung parat: Auch mit dem Zuspruch für Journalisten ist es nicht zum Besten bestellt.

Studie: Journalisten lassen das Internet oftmals ungenutzt

Das Internet – Fluch oder Segen? Diese Debatte wird mittlerweile allen Ortens geführt. Insbesondere muss das Internet immer wieder als Ursache für die Zeitungskrise herhalten, auch wenn die Auflagen vieler Printmedien bereits seit Mitte der 1980er Jahre, also lange Zeit vor dem Internethype, rückläufig ist. Doch welchen Stellenwert hat das Web bei der täglichen Arbeit der Journalisten? Nie war die notwendige redaktionelle Recherchearbeit es so einfach wie heute. Doch eine Analyse zeigt, dass Redakteure die ihnen zur Verfügung stehenden Quellen oftmals ungenutzt lassen.

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