Pressenews in Deutschland - Bonner General-Anzeiger

Bußgelder gegen DuMont wegen Gebietsabsprachen mit der Gruppe Bonner General-Anzeiger

Bußgelder gegen DuMont wegen Gebietsabsprachen mit der Gruppe Bonner General-Anzeiger

Das Bundeskartellamt hat Geldbußen in Höhe von insgesamt 16 Mio. Euro gegen die DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG, eine verantwortliche Person und einen Rechtsanwalt verhängt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, eine verbotene Gebietsabsprache mit der Gruppe Bonner General-Anzeiger getroffenen zu haben. Die DuMont-Gruppe und die Gruppe Bonner General-Anzeiger hatten sich bereits im Dezember 2000 darüber verständigt, dass sich jeweils einer der beiden Zeitungsverlage in der Region Bonn aus bestimmten, vereinbarten Gebieten weitgehend zurückzieht. Das geschah durch eine spürbare Ausdünnung der lokalen Berichterstattung, teilweise auch durch Umstellung der Zustellung von Boten- auf Postzustellung.

Zeitung als glaubwürdiges und tiefgründiges Medium in schwierigen Zeiten

In Zeiten großer Unübersichtlichkeit steigt die Verantwortung der Medien. Das betonte Hermann Neusser, Vorsitzender des Kuratoriums Theodor-Wolff-Preis und Verleger des Bonner „General-Anzeigers“, anlässlich der Verleihung des Journalistenpreises der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis in Bonn. „Die globalisierte, komplexe Welt schreit nach Übersetzern und Vermittlern“, so Neusser wörtlich. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und finanzpolitischen Verwerfungen, die den Erfahrungshorizont der Bürger überstiegen, sei eine glaubwürdige Reflexionsinstanz wie die Zeitung gefragt.

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